in der Blütenpracht – das neue Video

…. in der Blütenpracht – einige Gedanken zum Frühling, schöne Lieder, Gedanken und Gebete…..
…im neuen Video am Sonntag ab 07.00 Uhr unter: www.youtube.com/@christkonigtrier4916
Sei geren dabei. Gruß, Aloys


Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: „Du große Hand, ich brauche Dich, weil ich bei Dir geborgen bin. Ich spüre Deine Hand, wenn ich wach werde und Du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und Du mich fütterst, wenn Du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit Dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu Dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte Dich: Bleib in meiner Nähe und halte mich.“ Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: „Du, kleine Hand, ich brauche Dich, weil ich von Dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für Dich tun darf, weil ich mit Dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil ich mit Dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich Deine Wärme spüre und Dich lieb hab, weil ich mit Dir zusammen wieder bitten und danken kann. Ich bitte Dich: Bleib in meiner Nähe und halte mich.

Der Segen Gottes, der uns im Leben trägt,
der Segen Jesu, der uns im Nächsten begegnet,
der Segen des Geistes, der Gemeinschaft
unter den Menschen ermöglicht -
dieser Segen sei mit dir allezeit.



„Schmunzeliges“
Fritz macht eine Seereise. Bleich steht er an der Reling. Der Schiffsarzt geht auf ihn zu: „Möchten sie vielleicht ein Vorbeugungsmittel gegen Seekrankheit?“ – „Danke, Herr Doktor, ich habe mich schon vorgebeugt.“

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Jesus Christus zeigt uns, wie wir Gott und unseren Nächsten lieben sollen. Zu ihm wollen wir beten:
1. Beschütze und segene unsere Familien.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
2. Erfülle uns alle mit der Liebe zu allen Menschen.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
3. Setze Krieg und Terror ein Ende und führe die Völker der Erde in Frieden zusammen.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
4. Stehe den Notleidenden bei, dass sie an ihrem Schicksal nicht zerbrechen.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
5. Hilf Menschen zur Umkehr, die sich in menschenverachtende Systeme und Ideologien verstrickt haben.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
6. Tröste und stärke alle Kranken.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
7. Gib viel Krat jenen Menschen, die in der Pflege tätig sind.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
8. Rüttle uns auf aus aller Trägheit, damit wir dir mit größerem Eifer dienen.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
9. Bewege die Herzen der Sünder zur Umkehr.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
10. Mache uns bereit, mit den Armen und Hungernden zu teilen.
Jesus, du Heiland der Welt – dich bitten wir.
Gütiger Vater, deine Liebe ist ohne Grenzen. Hilf uns, in der Liebe zu dir und unseren Nächsten zu wachsen. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Beten wir wie Jesus:


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 13. März 2026

Evangelium Markus 12, 28b–34


In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin
und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel,
der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.
Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister!
Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr
und es gibt keinen anderen außer ihm
und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben
und den Nächsten zu lieben wie sich selbst,
ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte,
und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.
Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Gesetzeslehrer zählten Gebote und Verbote, sie unterschieden leichte und schwere Gebote, und weil das alles so kompliziert war, fragten sie auch nach dem einen Gebot, das etwa alle anderen aufwog. Nach Mt 22, 35 fragten die Pharisäer Jesus, um ihn auf die Probe zu stellen. Dagegen scheint die Frage des Gesetzeslehrer im Markusevangelium aufrichtig zu sein (vgl. V. 34). Jesus antwortet auf die Frage nach dem ersten Gebot, indem er den ersten Glaubensartikel anführt (V. 29; Dtn 6, 4), der jedem Juden aus seinem täglichen Gebet bekannt ist. Auch das Gebot der Gottesliebe und das der Nächstenliebe stehen bereits im Alten Testament, wenn auch nicht ausdrücklich miteinander verbunden (Dtn 6, 5; Lev 19, 18). Ihren Ernst und ihr Gewicht bekommt die Antwort Jesu durch sein eigenes Handeln. Mit einer so radikalen Einfachheit schenkt er seine Liebe allen, auch den Verachteten, dass er alle Gesetzesparagraphen überholt. So setzt er das ursprüngliche Gottesrecht wieder in Kraft. Und er gewinnt den Schriftgelehrten lieb, der dieses neue Gesetz versteht und bejaht.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)