Morgengebet

Morgengebet

Gott,
segne diesen Morgen.

Segne mein Denken und mein Tun,
meine Worte und meine Begegnungen.
Schenke mir Geduld, wo ich sie brauche,
Mut, wo ich zögere,
und ein Herz, das staunen kann.
Lass mich heute
ein wenig von deiner Liebe weitergeben –
still, aufmerksam und von Herzen.
Danke für diesen neuen Tag.
Danke für das Leben.
Danke für jeden Menschen,
der mir heute begegnet.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys



Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 19. September 2026

Evangelium Lukas 8, 4–15


In jener Zeit, als sich eine große Volksmenge versammelte
und Menschen aus allen Städten zu Jesus kamen, sprach er in einem Gleichnis:
Ein Sämann ging hinaus, um seinen Samen auszusäen.
Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und wurde zertreten und die Vögel des Himmels fraßen es.
Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte.
Ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie.
Und ein anderer Teil fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht.
Als Jesus das gesagt hatte, rief er: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
Seine Jünger fragten ihn, was das Gleichnis bedeute.
Da sagte er: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen.
Zu den anderen aber wird in Gleichnissen geredet;
denn sie sollen sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen.
Das bedeutet das Gleichnis: Der Samen ist das Wort Gottes.
Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören;
dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen,
damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden.
Auf den Felsen ist der Samen bei denen gefallen,
die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören;
aber sie haben keine Wurzeln: Eine Zeit lang glauben sie,
doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig.
Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort hören,
dann aber hingehen und in Sorgen, Reichtum und Genüssen des Lebens ersticken und keine Frucht bringen.
Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen,
die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören,
daran festhalten und Frucht bringen in Geduld.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Viele Menschen kamen zu Jesus und hörten ihm zu, aber nur wenige hielten bei ihm und seinem Wort aus. Damit stellen sich für die Jünger und später für die Kirche zwei Fragen: 1. Wie erklärt sich die geringe Wirksamkeit des Evangeliums? 2. Hat die Botschaft von der Gottesherrschaft überhaupt Aussicht, sich durchzusetzen? Jesus hat das Gleichnis vom Sämann zunächst ohne Deutung erzählt; dass es sich um das Reich Gottes handelt, wird ausdrücklich erst in Vers 10 gesagt. Aber wenn die Zuhörer offen sind für das Wort (wenn sie Ohren haben), werden sie im Bild die gemeinte Sache verstehen. Aus dem Gleichnis spricht ein großer Optimismus: Auch wenn nur ein Teil des Samens auf guten Boden fällt, gibt es doch eine überreiche Ernte. – Das ist kein unverbindlicher Lehrvortrag. Es ist eine Warnung und eine Mahnung. Der Ackerboden kann nichts dafür, dass er gut oder schlecht ist. Aber von den Hörern des Wortes wird verlangt, dass sie „mit gutem und aufrichtigem Herzen“ hören und Frucht bringen. – Das Wort über den Grund der Gleichnisrede unterscheidet zwischen den Jüngern und „den anderen Menschen“. Jünger ist, wem es „gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen“. Gegeben wird es dem guten und aufrichtigen Herz (V. 15).

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


der Freiheit und Liebe

„Schmunzeliges“
„Warum gehst du immer auf den Balkon, wenn deine Frau zu Hause für den Chor übt?“, fragt Joachim seinen Nachbarn. Darauf antwortet dieser: „“Damit alle sehen, dass ich meine Frau nicht schlage!“

Ich wünsche Dir,
dass entlang deines Weges Blumen blühen,
Blumen der Anerkennung und der Wertschätzung,
Blumen der Bescheidenheit und Hoffnung,
Blumen der Freiheit und Liebe,
Blumen, die sich nach dunkler Nacht dem Licht zuwenden.

Ich wünsche Dir,
dass entlang deines Lebensweges Schiffe ziehen,
Schiffe, die du freudig empfängst,
Schiffe, die du segnend ziehen lässt,
Schiffe, die dir die Welt zeigen
Schiffe, die auch am Ende deines Horizontes
die Weite der Schöpfung wahrnehmen.

Ich wünsche Dir,
dass entlang deines Lebensweges die Sonne strahlt,
eine Sonne, die dich erwärmt,
eine Sonne, deren Strahlen dich liebkosen,
eine Sonne, die Farben in dein Leben bringen,
eine Sonne, durch deren Licht
du größeres erahnen kannst.

Ich wünsche Dir,
Zeit zum Ausruhen und zum Toben,
Zeit zum Spielen und zum Basteln,
Zeit zum Erforschen und zum Entdecken,
Zeit zum Fröhlichsein und Traurigsein,
Zeit die du brauchst um Glücklich zu sein.

Ich wünsche Dir,
dass du wirst wie ein Baum,
der sich tief gründen und Wurzeln schlagen kann,
der sich aufrichtet
und sich dem Himmel öffnet.