„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Überall dort, wo wir aus Achtsamkeit und Liebe handeln
und die Menschen mit den gütigen Augen Gottes anschauen,
wird - mitten in dieser Welt - ein Stück vom Himmelreich spürbar.
(nach Richard Baus)
Du Gott des Lebens, segne uns und unser Bemühen,
unser Suchen nach Wegen, unseren Nächsten und deiner Schöpfung
demütig, wertschätzend und achtsam zu begegnen.
Suchen – Finden – Anbeten verändert weitergehen
Gebet ist das einzige Mittel, Ordnung, Friede und Ruhe
in unser tägliches Handeln zu bringen.
(Mahatma Gandhi)
Achtsamkeit
Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf denen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.
(Talmud)
Gebet besteht nicht in dem Bemühen Gott zu erreichen,
sondern darin, unsere Augen zu öffnen und zu erkennen,
dass wir schon bei ihm sind.
(Thomas Merton)
Der gegenwärtige Augenblick ist das Fenster,
durch das Gott in das Haus meines Lebens schaut.
(Meister Eckhart)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Pausen Abendgebet
Abendgebet
Zwischen jedem Einatmen und Ausatmen gibt es eine Verschnaufpause.
Auch die Musik kommt ohne kurze Pausen nicht aus.
Um die Melodie deines Lebens zu hören, brauchst du Ruhepausen.
(Petrus Celeen)
Der Herr sei dein Licht in der Dunkelheit
Und schütze dich mit seiner Liebe
Möge er dir Ruhe schenken
Und deinen Geist mit Frieden erfüllen
Gute Nacht und Gottes Segen.
In Frieden will ich beides,
mich niederlegen und schlafen
den du allein Herr
lässt mich in Sicherheit wohnen.
(Psalm 4,9)
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Schlafe gut, Aloys
alles vorbei – die Zeit
… gestern - Aschermittwoch ...
Am Aschermittwoch ist alles vorbei:
Die Masken werden abgelegt,
die Kostüme eingemottet.
Aus Narren werden wieder Herr X und Frau Y.
Am Aschermittwoch beginnt eine andere Zeit:
die Zeit der ungeschminkten Gesichter,
die Zeit des Innehaltens,
die Zeit der Wahrheit.
Dann nehme ich mir Zeit,
Ordnung zu schaffen,
mich frei zu machen
von dem, was nicht taugt.
Dann nehme ich mir Zeit,
mich auf mich selbst zu besinnen:
Wo will ich hin?
Führt mein Weg noch zum Ziel?
Am Aschermittwoch ist alles vorbei?
Weit gefehlt!
Jetzt fängt es erst richtig an!
(Gisela Baltes)
„Schmunzeliges“
Florian kommt mit der Mutter vom Zahnarzt zurück. „Tut der Zahn immer noch weh?“ fragt mitfühlend der Vater? – „Weiß ich nicht“, antwortet Florian, „der Zahnarzt hat ihn ja bei sich behalten!“
Fasten
Meiner Meinung nach ist Fasten Ausdruck der Freude, der Vorfreude auf Ostern.
Es ist verbunden mit dem Gebet, mit dem Aufheben des Herzens zu Gott.
Fasten ist immer das, was uns die guten Werke kosten.
Das mehr oder weniger Essen beim Fasten ist gar nicht so wichtig.
(David Steindl-Rast)

