Gottesliebe Nächstenliebe Selbstliebe

Frage
Welches Gebot nennt Jesus als besonders wichtig?


A immer gewinnen
B deinen Nächsten lieben wie dich selbst
C reich werden
D selbstbewusst auftreten

Antwort B deinen Nächsten lieben wie dich selbst

Jesus fasst das wichtigste Gebot im sogenannten Doppelgebot der Liebe zusammen: Die Liebe zu Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand und aller Kraft. Die Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst. Beide Teile sind laut Jesus untrennbar miteinander verbunden und bilden die Grundlage für das gesamte Gesetz.


..... und noch ein Impuls:
Guter Gott,
heute nehme ich mir Zeit,
in Ruhe den Himmel zu bestaunen,
in Ruhe den Wind zu lauschen,
in Ruhe die Sonne zu spüren,
in Ruhe die Liebe um mich herum wahrzunehmen,
in Ruhe dir zu sagen: DANKE!

..... und noch ein Witz:
Eine ältere Dame nimmt Fahrunterricht. Nach einigen Stunden fragt sie den Fahrlehrer: „Wie viele werde ich noch brauchen, bis ich die Prüfung bestehen kann?“ – „ Ungefähr noch drei“, meint der Fahrlehrer. – „Was, nur drei Stunden?“ – „Nein, drei Autos!“

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Zu Jesus Christus, dem menschgewordenen Wort Gottes, wollen wir beten:
1. Möge es für viele Kinder und Familien eine schöne Ferienzeit werden.
Herr, erbarme dich.
2. Stärke alle, die sich im Gesundheitswesen, in Pflegeberufen und der Betreuung Hilfebedürftiger für andere einsetzen.
Herr, erbarme dich.
3. Für die Kirche auf der ganzen Erde: Dass sie die Zeichen der Zeit erkennt und mit ganzer Kraft die frohe Botschaft verkündet.
Herr, erbarme dich.
4. Für die Regierenden: Dass ihren Worten und Versprechungen konkrete Taten folgen.
Herr, erbarme dich.
5. Für alle, die durch Katastrophen oder Kriege ihre Lebensgrundlage verloren haben: Dass ihnen ein neuer Anfang möglich wird.
Herr, erbarme dich.
6. Hilf uns, den Menschen die Botschaft von der heilenden Nähe Gottes glaubwürdig zu verkünden.
Herr, erbarme dich.
7. Nimm alle in dein Reich auf, die uns in der Hoffnung auf das ewige Leben vorausgegangen sind.
Für die Gleichgültigen: Rüttle sie auf und mache sie bereit zum Engagement für die Mitmenschen.
Herr, erbarme dich.
8. Gib den Kranken Kraft, ihr Leiden anzunehmen und aus der Botschaft vom Kreuz Hoffnung zu schöpfen.
Herr, erbarme dich.
9. Reinige uns von unserer Schuld und lass uns mit reinem Herzen dir und unseren Nächsten dienen.
Herr, erbarme dich.
10. Für uns selbst: Dass wir mit Entschlossenheit dein Wort in unserem alltäglichen Leben verwirklichen.
Herr, erbarme dich.
Herr, unser Gott, du bist unsere Zuflucht und unser Fels. Erhöre unser Gebet durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.



Psalm 2 – für Kinder erklärt

Stell dir vor, es gibt einen König, der gerecht und freundlich ist. Er möchte, dass alle Menschen gut miteinander leben. Aber manche Leute wollen nicht auf ihn hören. Sie sagen: „Wir machen, was wir wollen!“
In Psalm 2 geht es genau darum: Die Menschen lehnen sich auf.
Viele Könige und wichtige Leute wollen Gottes Regeln nicht beachten. Sie denken, sie brauchen Gott nicht.
Das ist ein bisschen so, als würde jemand auf dem Spielplatz sagen: „Ich halte mich an keine Regeln!“


Psalm 2
Der Herr und sein Gesalbter
1 Warum toben die Völker, /
warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
2 Die Könige der Erde stehen auf, /
die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
3 «Lasst uns ihre Fesseln zerreißen /
und von uns werfen ihre Stricke!»
4 Doch er, der im Himmel thront, lacht, /
der Herr verspottet sie.
5 Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, /
in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
6 «Ich selber habe meinen König eingesetzt /
auf Zion, meinem heiligen Berg.»
7 Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. /
Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. /
Heute habe ich dich gezeugt.
8 Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, /
die Enden der Erde zum Eigentum.
9 Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule, /
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»
10 Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, /
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
11 Dient dem Herrn in Furcht /
und küsst ihm mit Beben die Füße,
12 damit er nicht zürnt /
und euer Weg nicht in den Abgrund führt. Denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. /
Wohl allen, die ihm vertrauen!

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.