Für Menschen da sein ist kein Job, der erledigt werden kann.
Sondern eine Aufgabe, die erfüllt werden muss.
Und alle, die sie erfüllen, brauchen starken Halt und große Kraft,
sie brauchen Zuversicht, Geborgenheit und Hoffnung.
Für all das ist der christliche Glaube die größte Quelle.
Glaube gibt Menschen Kraft und das macht Seelen gesund.
Anders gesagt:
Je tiefer die Wurzeln des Auftrags am Menschen, desto höher kann er wachsen.
Glaube gibt beiden Kraft – dem Menschen der Begleitung braucht
und dem, der ihm hilft, es zu geben.
Glaube und Vertrauen machen Menschen immer stärker:
Glaube kann Berge versetzen.
„Schmunzeliges“
Eine Ostfriesin kommt in die Buchhandlung und sagt: "Ich hätte gern einen Globus von Ostfriesland!"
Du sollst den Herrn, deinen Gott,
anbeten und fröhlich sein über all das Gute,
das er dir gegeben hat.
(Deuteronomium 26,11)
„Schmunzeliges“
„Wo zum Teufel ist mein Bleistift?“ fragt der Chef die Sekretärin. Darauf diese. “Aber hinter Ihrem Ohr ist er doch!“ Chef: „Hören Sie, ich hab wirklich keine Zeit zum Suchen, hinter welchem?“
Eine Frage des Standpunktes
Ein Verhaltensforscher stellt weißen Mäusen eine Aufgabe. Sie bekommen erst Futter, wenn sie auf einen Klingelknopf drücken. Nach zwei Tagen klappt es. "Toll", sagt eine Maus zu den anderen, "habt ihr das gesehen? Der Mensch ist dressiert. Jedes Mal, wenn ich klingle, wirft er mir ein Stück Käse in den Käfig!"
Ein Leben aus dem Glauben
macht einen unsichtbaren Gott sichtbar.
Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott.
Er wird dich nicht verlassen.
(Deuteronomium 4,31)
„Schmunzeliges“
Treffen sich zwei Mäuse und plaudern. Auf einmal fliegt eine Fledermaus vorbei. Da sagt die eine Maus zur andern: „Wenn ich groß bin, werd ich auch Pilot!“
Bitten
Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)
Wir beten zu Christus, der unser treuer Wegbegleiter ist:
1. Für unsere Kranken, mögen sie schnell gesund und liebevoll begleitet werden.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
2. Segne und beschütze unsere Familien.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
3. Wecke bei allen Christen den Geist der Nächstenliebe.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
4. Lass dich von allen finden, die sich aus der Welt zurückgezogen haben, um dich zu suchen.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
5. Für die Mächtigen der Welt, dass sie Verantwortung übernehmen zum Wohle der Menschen.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
6. Tröste alle Traurigen und Verzweifelten.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
7. Eröffne denen, die sich im Trubel des Alltags nach Zeiten für das Gebet sehnen, einen Raum zur Besinnung.
8. Erfülle alle mit Segen, die um deinetwillen arm geworden sind, und schenke der ganzen Gesellschaft einen Sinn für das Wesentliche.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
9. Steh allen bei, die sich für ihren Glauben rechtfertigen müssen, und schenke uns allen deinen Geist.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
10. Bewahre die Mächtigen der Erde vor dem Missbrauch ihrer Macht.
Jesus, du Freund der Menschen, dich bitten wir.
Allmächtiger Gott, du hast uns neu geschaffen für das ewige Leben. Gib, dass wir auf dem Weg zu diesem Ziel beharrlich voranschreiten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
Beten wir wie Jesus:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen
Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 20. April 2026
Evangelium Johannes 6, 22–29
In jener Zeit stand die Menge am anderen Ufer des Sees von Galiläa;
sie hatten gesehen, dass nur ein Boot dort gewesen war
und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war,
sondern dass seine Jünger allein abgefahren waren.
Von Tibérias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes,
wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren,
stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafárnaum und suchten Jesus.
Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden,
fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt,
sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt,
sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt
und die der Menschensohn euch geben wird!
Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
ZUM EVANGELIUM Wie Jerusalem in Judäa, so ist Kafarnaum in Galiläa der Ort, wo die Entscheidungen fallen. Dort findet die Auseinandersetzung über die wunderbare Speisung und ihre Bedeutung statt. Die Verse 22–24 berichten umständlich, wie Jesus und die Volksmenge sich in Kafarnaum wieder getroffen haben. Die Menge „sucht“ Jesus (V. 24) – aber was sucht sie eigentlich? Sie suchen den wundertätigen Propheten, der sie satt gemacht hat und wieder satt machen kann. Jesus aber will etwas ganz anderes geben: die Speise für das ewige Leben. Dazu hat Gott ihn, den Menschensohn, eingesetzt und „mit seinem Siegel beglaubigt“ (V. 27). Gott verweist die Menschen an Jesus. Gott braucht nicht das Vielerlei von menschlichen Werken, Tugenden und Leistungen; die entscheidende Tat, die er vom Menschen verlangt, ist der Glaube an Jesus. Das wahre Leben kann man nur von ihm und nur als Geschenk empfangen.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

