Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 07. Juni 2026

Evangelium Matthäus 9, 9–13
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach!
Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach. Und als Jesus in seinem Haus bei Tisch war,
siehe, viele Zöllner und Sünder kamen und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern:
Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!
Denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Für die gesetzestreuen Pharisäer ist es ein Ärgernis, dass Jesus sich mit Zöllnern und Sündern an einen Tisch setzt, weil er sich dadurch unrein macht. Jesus aber beruft sich auf seine Sendung und auf den Willen Gottes. Er ist als Arzt für die Kranken gekommen; deshalb können hier keine Reinheitsvorschriften gelten, und seine Tischgemeinschaft mit den Sündern ist ein wirklicher Gottesdienst. Erbarmen und helfende Liebe ist der Dienst, den Gott eigentlich will.

Am Tisch des Herrn ist Platz für alle, Sünder wie Gerechte. Wie gut, dass seine Tür immer offen steht. Ganz gleich, was wir mitbringen und wie es um uns steht: Wir sind immer willkommen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)