„Herr, gib uns deinen Frieden!“
„Wir sind alle im großen Kreis des Lebens verbunden.“
(Mufasa, der König der Löwen)
Komm in mein Land
Eine Hirtin saß bei ihrer Herde am Ufer eines großen Flusses, der am Rande der Welt fließt. Oftmals schaute sie lange über den Fluss und spielte mit ihrer Flöte. Eines Abends kam der Tod über den Fluss herüber uns sagte: „Ich komme und möchte dich mitnehmen auf die andere Seite. Hast du Angst?“ „Warum sollte ich Angst haben?“ fragte die Hirtin. „Seit ich hier bin, schaue ich jeden Tag hinüber über den Fluss…. Das Land am anderen Ufer ist mir nicht fremd.“ Da legte ihr der Tod die Hände auf die Schulter, und die Hirtin stand auf – als wäre nichts – und fuhr mit ihm zusammen über den Fluss. Und lange noch schwebte der Ton ihrer Flöte über dem Wasser.
Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt.
Wir können uns beides nicht aussuchen und bestimmen.
Es gibt etwas Höheres, was unser Kommen und Gehen bestimmt.
(Margret Henscheid)
„Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.“
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.
(Albert Schweitzer)
Christus, göttlicher Herr,
dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben,
unbewusst, wer dich nicht kennt,
sehnsuchtsvoll, wer um dich weiß.
Christus, du bist meine Hoffnung,
mein Friede, mein Glück, all mein Leben.
Christus, dir neigt sich mein Geist.
Christus, dich bete ich an.
Nikolaus von der Flüe
Christus, an dir halt ich fest mit der ganzen Kraft meiner Seele.
Dich, Herr, lieb ich allein, suche dich, folge dir nach.
(Alphanus von Salerno)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
in unserem Leben
Sich an das erinnern, was Gott für mich, für uns, getan hat und tut,
sich an den zurückgelegten Weg erinnern –
das öffnet das Herz für Hoffnung auf die Zukunft.
Lernen wir, uns an das zu erinnern,
was Gott in unserem Leben getan hat.
(Papst Franziskus)
Wer so lebt, dass er mit Vergnügen auf sein
vergangenes Leben zurückblicken kann, lebt zweimal.
(hl. Augustinus)
Mit einem Freund an der Seite
ist kein Weg zu lang.
(Japanisches Sprichwort)
„Schmunzeliges“
Wie behandeln Banker ihre Kunden? Wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne!
Weg-Gebet
Mit jedem Atemzug will ich Dir danken
für das Leben, die Schöpfung, die Begegnungen.
Mit jedem Atemzug will ich mir bewusst werden,
wie das Wesentliche im Leben ein Geschenk ist;
meine Willenskraft, mein Hoffnungsfaden,
meine Liebe zu Tier und Mensch,
meine Entfaltungsmöglichkeiten.
Mit jedem Atemzug will ich das Verbindende spüren
mit allen Menschen guten Willens,
mit der Vielfalt aller lebensbejahenden Kulturen,
mit Dir, Gott, Du Quelle aller Beziehungen.
(Pierre Stutz)
Einsichten für das Gute
Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen:
man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein
und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.
„Schmunzeliges“
Drei kleine Jungen versuchen sich gegenseitig zu überbieten und streichen dabei auch die Wichtigkeit ihrer Familienmitglieder heraus. Der erste: "Mein Onkel ist Pastor und wenn er durch die Stadt geht, grüßt ihn jeder und sagt 'Guten Morgen, Hochwürden'!" Der zweite: "Mein Onkel ist sogar Bischof und wenn er durch die Stadt geht, verneigen sich alle vor ihm und sagen 'Guten Morgen, Eminenz'!" Der dritte: "Mein Onkel ist so fett, das glaubt ihr gar nicht; und wenn er durch die Stadt geht ruft jeder 'Oh mein Gott'!"
genieße sie – Rätsel
Trier ist sehr schön!
........ so ein Durcheinander! Zu welchem Wort gehören die folgenden Buchstaben?
„Ö H N I T H E C S“ Die Lösung steht am Ende.
P.S. ... ein kleiner Tipp: wir können sie genießen
Die Gegenwart ist die einzige Zeit,
die uns wirklich gehört,
und wir sollten sie nach Gottes Willen nutzen.
(Blaise Pascal)
Schönheit der Schöpfung
Die Menschen sind zur Schönheit aufgerufen:
Der Geist – Schönheit zu denken;
Die Augen – Schönheit zu sehen;
Die Ohren – Schönheit zu hören;
Die Zunge – Schönheit zu sprechen;
Die Hände – Schönheit zu formen;
das Herz – Schönheit in die Welt zu tragen.
(Schöpfungsgesang der Taos-Indianer)
Das Sich-Kümmern, das Hüten verlangt Güte,
es verlangt, mit Zärtlichkeit gelebt zu werden.
(Papst Franziskus)
Christ sein meint:
Nicht wegschauen, nicht wegducken, nicht weglaufen.
Bleiben! Durchlässig werden für SEIN Licht.
Durchlässig bleiben in lichtarmer Zeit.
Denn wer in SEINEM Lichte lebt, will Licht sein für die Welt.
(Dorothee Sandherr-Klemp)
„SCHMUNZELIGES“
Ein Anleger fragt entsetzt seinen Anlagenberater: „Ist jetzt wirklich all mein Geld weg?“ – „Aber nein, das ist doch nicht weg. Es gehört jetzt nur jemand anderem!“
Hände
Hände - Ausdruck und Spiegelbild unseres Lebens:
Hände sind wie Schalen, die auffangen.
Hände sind wie ein Haus, das Geborgenheit gibt.
Hände sind wie ein Schiff, das Lasten trägt.
Hände sind wie ein Mantel, der wärmt.
Hände sind wie eine Salbe, die heilt.
Hände sind wie ein Baum, der Schatten gibt.
Hände sind wie Brot, das satt macht.
Hände sind wie ein Licht in der Dunkelheit.
Hände sind wie Brücken, die verbinden.
Hände sind wie duftende Blumen.
Hände sind wie eine Quelle, die schenkt.
Mit aufmerksamer, geduldiger und langmütiger Miene
gelangt man besser und schneller zum Ziel
als mit Strenge und Peitsche.
(Papst Johannes XXIII.)
„SCHMUNZELIGES“
Eine Dame will eine Gans kaufen. Sie hat bereits die zehnte Gans in der Hand, sie drückt, reibt, riecht und knetet. Die Marktfrau wird immer nervöser. Dann bricht es aus sie heraus: „Wäre Ihr Mann auch so wählerisch gewesen, liefen Sie heute noch ledig herum!“
Gott, der jedem Blatt seinen Platz gegeben hat,
wird mir auch den meinen Zeigen.
(Charles des Foucould)
Auf das Leben!
"Halb voll oder halb leer?" fragt der Kopf.
"Jeden Schluck genießen!" sagt das Herz.
(Jochen Mariss)
... die Lösung: „Ö H N I T H E C S“ „Schönheit“

