im Wissen um

Die größte Ehre, die wir dem allmächtigen Gott geben können, 
besteht darin, froh zu leben in dem Wissen um seine Liebe.

(Juliana von Norwich)

Was uns gesagt wurde,
als wir Kinder waren:
Bleib stehen, mach langsam,
beeile dich, fass nichts an,
pass auf, iss alles auf,
putz dir die Zähne,
mach dich nicht schmutzig,
entschuldige dich, sag Guten Tag,
komm her, geh spielen,
renne nicht so,
pass auf, dass du nicht fällst,
du bist zu klein, das mache ich,
du bist doch schon groß, geh ins Bett,
mach das später, ich habe zu tun,
man spricht nicht mit vollem Mund.
Was wir gehört hätten,
als wir Kinder waren:
Ich habe dich lieb, du bist schön,
ich bin froh, dich zu haben
sprechen wir etwas von dir,
nehmen wir uns etwas Zeit für uns,
wie geht es Dir? Bist Du traurig?
Hast Du Angst?
Warum hast Du keine Lust?
Sag mir, was probierst Du aus?
Du bist glücklich,
ich freue mich, wenn Du lachst,
Du kannst ruhig weinen,
Du bist unzufrieden,
was hast Du denn?
Warum bist Du ärgerlich?
Du kannst alles sagen,
ich vertraue Dir,
Du gefällst mir,
wann gefalle ich Dir nicht?
Ich gehöre zu Dir.
Was denkst Du?
Ich bin froh, bei Dir zu sein.
Ich will mit dir sprechen,
ich will Dir zuhören.
Wann bist Du am unglücklichsten?
Du gefällst mir, wie Du bist.
Es ist schön, zusammen zu sein.
Sag mir, wenn ich mich irre.
Um Dich herum sind viele Erwachsene,
die noch auf die Worte warten,
die sie als Kinder gern gehört hätten.

Sei in diesem Augenblick glücklich, das genügt.
Wir brauchen nicht mehr als den Augenblick.

(Mutter Teresa)

„Schmunzeliges“
Der kleine Sohn kommt weinend zur Mutter: "Papi hat sich mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen!" Die Mutter erstaunt: "Deshalb brauchst du doch nicht zu weinen!" Der Sohn: "Erst habe ich ja auch noch gelacht!"

der heilige Martin Umzüge

Info – Einladung!

Martinsumzüge 2026
Mi. 11.11. um 18.00 Uhr in der Markuskapelle
Fr. 13.11. um 18.00 Uhr in Pallien
So. 15.11. um 18.00 in Sankt Simeon
Mo. 16.11. um 18.00 Uhr in Christkönig

Der heilige Martin

Vor langer Zeit lebte ein Soldat. Er hieß Martin und war sehr freundlich. Martin hatte ein großes Pferd und trug einen warmen, roten Mantel.
Es war Winter, und draußen war es bitterkalt. Eines Tages ritt Martin auf seinem Pferd zu einem Stadttor. Dort saß ein armer Mann. Er hatte keine warme Kleidung und zitterte vor Kälte. „Ach, mir ist so kalt!“, sagte der arme Mann leise. Martin sah ihn und dachte: „Dieser Mann braucht dringend Hilfe. Ich habe einen warmen Mantel. Den kann ich mit ihm teilen!“ Martin nahm sein Schwert und teilte seinen Mantel in zwei Hälften. Eine Hälfte behielt er selbst, die andere gab er dem frierenden Mann. „Hier, bitte! Damit wird dir wieder wärmer“, sagte Martin freundlich. Der arme Mann freute sich sehr und bedankte sich. Martin ritt weiter. Nun hatte er zwar nur noch einen halben Mantel, aber sein Herz war voller Freude, weil er dem armen Mann geholfen hatte. Später wurde Martin Bischof. Die Menschen mochten ihn sehr, weil er hilfsbereit, freundlich und voller Nächstenliebe war. Nach Martins Tod erinnerten sich die Menschen an seine gute Tat. Bis heute feiern wir deshalb jedes Jahr am 11. November den Martinstag. Wir erinnern uns daran, wie wichtig es ist, miteinander zu teilen, anderen zu helfen und füreinander da zu sein.

Gebet zum heiligen Martin
Heiliger Martin, du Vorbild der Nächstenliebe,
lehre uns, mit offenem Herzen zu teilen,
den Armen zu helfen und den Frieden zu suchen.
Begleite uns auf unseren Wegen
und bitte Gott, uns mit Liebe und Güte zu erfüllen.
Heiliger Martin, bitte für uns. Amen.

reich an Liebe

Morgengebet – Reich an Liebe

Guter Gott, himmlischer Vater,
danke für diesen neuen Morgen
und für deine Liebe, die du mir jeden Tag schenkst.
Hilf mir zu erkennen, dass Liebe die einzige Währung ist,
die niemals an Wert verliert.
Lass mich großzügig sein, auch wenn ich selbst wenig habe,
und andere beschenken mit einem freundlichen Wort,
einem offenen Ohr und einem liebenden Herzen.
Was du mir aus Gnade geschenkt hast,
lass mich im Alltag leben: den Glauben an dich
und die Berufung, als Christ deine Liebe weiterzugeben.
Lass mich heute zum Segen für andere werden
und durch mein Tun ein wenig
von deinem Licht in diese Welt tragen.
Begleite mich durch diesen Tag
und erfülle mein Herz mit Frieden und Dankbarkeit.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Dankbar, bis bald, Aloys