90. Geburtstag

Liebe Leserin, lieber Leser!
Gleich fahre ich los in meine Heimat.
Morgen hat meine gute Mutter Geburtstag.
Mama wird 90 Jahre – wunderbar!
Am Spätnachmittag wird meine ganze Familie eintrudeln.
Fünf Kindern hat sie das Leben geschenkt und fortwährend liebevoll begleitet.
Schwiegerkinder, Enkelkinder, Urenkelkinder kamen im Laufe der Jahre dazu.
Für uns alle war und ist sie immer da – ein riesiges Geschenk!!!
Dankbar, Aloys

P.S. Das Foto ist 20 Jahre alt – es wurde an ihrem 70. Geburtstag gemacht.

Es gibt Wunderbares, eine Mutter.
Andere mögen uns liebhaben, allein unsere Mutter begreift uns.
Sie arbeitet für uns, sorgt für uns, bedauert uns, vergibt uns alles, was wir tun.
Sie behütet, beschützt ein Leben lang. Für alle Güte und Treue gilt ihr großer Dank.

Das Gefühl, irgendwo sicher und behütet zu sein, schenkt viel Kraft.

Was für ein Segen!
Dass Du mir begegnet bist.
Dass Du mein Leben mit mir teilst.
Dass Du mit mir lachst, wenn ich mich freue.
Dass Du traurig bist, wenn ich weine.
Dass Du mir zu Segen geworden bist.

Eine Mutter versteht auch, was ein Kind nicht ausspricht.
(jüdisches Sprichwort)

Mutter - durch nichts zu ersetzen
Du magst wissenschaftlich noch so gebildet sein, wenn du die Liebe nicht praktizierst bleibt alles Theorie. Du magst pädagogisch noch so geschult sein, wenn du die Kinder nicht gern hast, bleibst du ihnen das Wichtigste schuldig. Du magst sozial und politisch noch so tüchtig sein, wenn dein Herz nicht für die Menschen schlägt, taugt alle Leistung zuletzt nicht viel. Nicht, dass Ausbildung und Wissenschaft, Tüchtigkeit und Leistung unwichtig wären! Aber allzu leicht wird heute vergessen, was nicht im Zeugnis steht, was nicht zu messen und nicht zu bezahlen ist. Die besttrainierte Psychologin ist noch lange nicht die liebste Ehefrau, und der hochqualifizierte Pädagoge noch lange nicht der beste Familienvater. Ein Herz für die Menschen ist durch nichts zu ersetzen. Denn zuletzt ist alles nichts ohne die Liebe. Liebe ist das Ziel des Lebens. Wer für etwas anderes lebt, kommt stets betrogen heraus. (Phil Bosman)

Die wahre Freude ist die Freude am Menschen.
(Saint-Exupéry)

Ich lebe!
Ich kann atmen, sehen, greifen und gehen ... Gott, das ist schön!
Ich bin einmalig auf dieser Welt, Gott, ein Bild von dir.
Wunderbar hast du mich gemacht.
Du hast mich im Leib meiner Mutter gebildet.
Ich danke dir, dass du mir Licht und Leben geschenkt hast.
Von allen Seiten umgibst du mich, und deine Hand hast du auf mich gelegt.
In deinem Schutz und in deiner Liebe darf ich leben. Das ist wunderbar!
Gott, lass mich immer mehr so werden, wie du mich gewollt hast.Amen.

Gestern ist vorbei, Morgen ist noch nicht da.
Ich habe nur das Heute zum Lieben.

(Mutter Teresa)

Frieden beginnen

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Jeder Tag ist der Anfang eines neuen Lebens,
jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.

(Rainer Maria Rilke)

Durch SEINE WORTE
Ich lebe in einer Welt mit Reizüberflutung.
Für jede Gelegenheit, für alles ist vorgesorgt.
Ich bekomme alles fertig organisiert vorgesetzt.
Aber trotz oder wegen des Überangebots
kann ich mich oft nicht entscheiden.
Die vielen Möglichkeiten lähmen mich.
Ich brauche für mich einen Weg, der mich führt.
Durch Gott kann ich vielleicht diesen Weg erkennen.
Durch seine Worte bekomme ich Führung.

Menschen, die aus dem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.

(Lothar Zenetti)

Ich kümmere mich nie um Menschenscharen, sondern nur um eine Person.
Würde ich die Scharen ansehen, würde ich nie beginnen.
(Mutter Teresa)

Was wir wissen ist ein Tropfen,
was wir nicht wissen ist ein Ozean.

(Isaac Newton)

Wir Menschen sind Teil der Schöpfung, hineingestellt in diese Welt, die Angeredeten Gottes, die ihm in ganz besonderer Weise antworten können und sollen, in Dank und Lob und Glauben. Denn Gott blieb nicht bei sich, er schuf sich eine Welt, er schuf sich den Menschen, zu seinem Ebenbild sogar. So wird er unser Gegenüber.

Es ist nicht wichtig, was dein Schicksal ist,
sondern wie du es meisterst.


Einem wird dem anderen zur Last,
einer schleppt die Last des anderen,
einer wird unter des anderen Last des anderen Gnade.

(Kyrilla Spiecker)

Man findet sein eigenes Leben viel schöner,
wenn man aufhört, es mit dem Leben anderer zu vergleichen.
(alte Volksweisheit)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

in mein Leben getreten

Wenn ich Liebe erfahren darf,
habe ich das Gefühl,
dass ein Engel in mein Leben getreten ist.


„Schmunzeliges“
"Mama, warum droht der Mann da vorne der Dame auf der Bühne mit dem Stock?" "Er droht nicht, er dirigiert." "Und warum schreit sie dann so?"

Glaubensbekenntnis
Ich glaube an dich. Du glaubst an mich. Ich glaube. Das genügt.

(Peter Schott)

„Schmunzeliges“
Welche Beamten stören im Büro am meisten? Jene, die im Schlaf reden.

Weite und Würde
Dank sei dir, Gott, dass du uns inmitten unseres Alltags erinnerst,
dass es einen Himmel gibt, der dem Leben Weite und Würde verleiht
und am Ende der Zeit über allen aufgehen wird.
Danke, dass da eine Ahnung von Himmel schon heute da ist.
Dort wo wir Liebe erleben, wo Schönheit uns anrührt, wo Güte aufstrahlt.
(Jaqueline Keune)

Glück ist das einzige,
was wir anderen geben können,
ohne es selbst zu haben.

(Carmen Sylva)