wo immer Dankbarkeit

Es lohnt sich, für jeden Moment seines Lebens dankbar zu sein.

Wo immer der Strom des Lebens dich hingetragen hat,
ich wünsche dir Lebensfreude.
Wo immer du dich auf dem Lebensweg aufhältst,
ich wünsche dir Lebensmut.
Wo immer dein Lebensbaum steht,
ich wünsche dir Lebensglück.
(Guido Köppel)

„Schmunzeliges“
Ober zum Gast: „Ihr Glas ist leer. Möchten Sie noch eins“? Darauf der Gast: „Nein, was soll ich mit zwei leeren Gläsern?“

Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
(Giuseppe Mazzini)

Jesus Christus, was wäre ich ohne Dich?
Woher nähme ich die Orientierung, wenn es schwer ist, die richtige Entscheidung zu treffen? Woher käme mir Trost, wenn mich Sorgen drücken, woher die Kraft, wenn es gilt auszuhalten? Du kommst mir entgegen, du bietest mir deine Nähe an: durch dein Wort, in der Gemeinschaft mit anderen, die an dich glauben, in den Menschen, die mir ihr Vertrauen und ihre Liebe schenken, und in jenen, die mich brauchen. Mache mich zu einem glaubwürdigen Zeugen für dich, damit meine Nächsten durch mich erfahren, wie gut du bist. Amen.

Jeden Tag wirbelt dir der Wind ein Körnchen Freude auf.
Sie gut hin, damit du sie auffängst.

„Schmunzeliges“
Frau Maier kommt aus dem Urlaub zurück. Stolz erzählt sie ihrer Nachbarin: "Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie ich umschwärmt wurde!" "Ja, Ja, wir hatten hier auch eine furchtbare Mückenplage!!!"
„Hast Du schon Urlaubspläne geschmiedet?“ – „Wozu?“ Meine Frau bestimmt, wohin es geht, mein Chef, wann wir fahren, und meine Bank, für wie lange.“

Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
Alles muss ich neu durchdenken, von Grund auf, ohne Vorurteile.

(Albert Schweitzer)

habt mich angezündet

Worte einer Kerze
Ihr habt mich angezündet
und schaut
- nachdenklich oder versonnen -
in mein Licht.
Ich freue mich, dass ich brennen darf.
Wenn ich nicht brennen würde,
läge ich in einen Karton
mit anderen, die auch nicht brennen.
So hätten wir überhaupt keinen Sinn.
Seit ich brenne spüre ich,
dass ich langsam kürzer werde.
Und ich weiß auch:
je länger ich brennen werde,
umso mehr werde ich mich verzehren,
bis ich „aufgebraucht“ sein werde.
Aber so ist das,
es gibt nur zwei Möglichkeiten:
entweder ich bleibe ganz und unversehrt,
dann geht mir nichts ab,
oder ich brenne, gebe Licht und Wärme,
dann weiß ich wofür ich da bin.
Ich muss dabei aber etwas von mir geben:
von mir selbst - mich selber.
So ist das auch bei euch Menschen.
Entweder ihr bleibt euch,
dann geschieht euch nichts,
dann geht euch nichts ab.
Aber ihr seid dann
wie die Kerzen im Karton.
Oder: ihr gebt Licht und Wärme
- dann habt ihr einen Sinn.
Dann freuen sich die anderen Menschen,
dass es euch gibt.
Dann seid ihr nicht umsonst da.
Aber: dafür müsst ihr etwas von euch geben.
Von euch selber, von allem,
was in euch lebendig ist:
von eurer Liebe und Treue,
eurem Lachen und eurer Traurigkeit,
von allem, was in euch ist.
Denkt ruhig daran,
wenn ihr eine brennende Kerze seht,
denn eine solche Kerze seid ihr selber.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben.
(Albert Schweitzer)