nicht heilen Rätsel

… ein Rätsel:
Welchen Bruch kann man nicht wieder heilen? Die Lösung steht am Ende.


Die Liebe ist das Urgeschenk.
Alles, was uns sonst noch unverdient gegeben werden mag,
wird erst durch sie zum Geschenk.
(Thomas von Aquin)

Es muss wohl Menschen geben, die auch für jene beten, die niemals beten.
(Victor Hugo)

„SCHMUNZELIGES“
Beim Staatsexamen mit dem Thema Strafrecht fordert der Professor den Studenten auf: „Definieren Sie mir Betrug!“ Der Student erwidert: „Ein Betrug würde beispielsweise vorliegen, wenn Sie mich nicht bestehen lassen würden!“ Der Professor fragend: „Aber wieso denn das?“ Der Student: „Weil dem Strafrecht zufolge eine Person einen Betrug begeht, wenn er die Unkenntnis eines anderen missbraucht, um diesem Schaden zuzufügen.“

Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.
(Mahatma Gandhi)

Mag sein,
dass deine Seele weint und dein Herz trauert.
Ich werde dich trösten.
Mag sein,
dass deine Hoffnungen zerbrechen und deine Träume platzen.
Ich werde dich heilen.
Mag sein,
dass deine Ohren ertauben und deine Stimme verstummt.
Ich werde ich rufen.
Mag sein,
dass deine Augen erblinden und deine Schritte erlahmen
ich werde dich führen.
Ich, der Herr, dein Gott, der dich befreit hat.

„SCHMUNZELIGES“
Die Polizeistreife stoppt einen Autofahrer: „Was ist mit den Rücklichtern los?“ Der Fahrer steigt aus, geht um sein Auto herum, wird kreidebleich und sinkt fassungslos auf die Knie. „Na, na, das ist doch kein Grund zur Panik“, beruhigt ihn der Polizist, „ich will doch nur wissen was mit den Rücklichtern los ist!“ – „Was scheren mich die Rücklichter“, brüllt der Fahrer verzweifelt, „ich möchte wissen, wo mein Wohnwagen ist?“

Wenn du den Weg finden willst,
den Gott dir im Leben zugedacht hat,
musst du im Stimmengewirr unserer Tage
die Stimme Gottes heraushören.
Es ist oft nicht die lauteste Stimme,
denn es ist die Stimme der Liebe;
und Liebe ist nicht laut und aufdringlich,
sondern leise, behutsam, einladend.
Gott kann durch alles und jeden sprechen:
im Gebet, durch ein Wort der Bibel,
das dich nicht mehr loslässt,
durch Menschen, Kritik, Scheitern und Misserfolge,
durch innere Stimmungen und Talente.
Aber du brauchst ein waches Herz,
ein Herz, das hören kann.
(nach Michael Theuerl)

Neues beginnt jeden Tag:
Neu werden heißt, dass wir uns erneuern als die, die wir sind,
dass wir neue Verhaltensweisen und Denkformen einüben.
(Anselm Grün)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Mann erzählt, was er seiner Frau zu Weihnachten für eine Freude bereiten möchte: „Also meiner Frau schenke ich eine Kette und einen Mantel.“ Darauf der Kollege: „Was, das kannst du dir leisten, obwohl wir immer weniger verdienen?“ „Naja, so teuer wird das auch nicht, ist ja nur für ihr Mountainbike!“

Antwort: einen Wolkenbruch

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 10. Juli 2026

Evangelium Matthäus 10, 16–23

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe;
seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht!
Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern
und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.
Wenn sie euch aber ausliefern, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt;
denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind
und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden;
wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere.
Denn, amen, ich sage euch:
Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels,
bis der Menschensohn kommt.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium

Die ganze Ausrüstung der Glaubensboten heißt: „Ich sende euch.“ Jesus gibt ihnen keine Siegesgewissheit mit auf den Weg, im Gegenteil: Sie werden das Schicksal dessen erfahren, der sie sendet. Die „Wölfe“, zu denen sie gesandt werden, sind die „Menschen“. Die Welt wird ihnen mit Gleichgültigkeit und Feindseligkeit antworten. Die Gleichgültigkeit ist das Schlimmere. Feindseligkeit und Verfolgung geben Gelegenheit, die Botschaft öffentlich zu verkünden: Vor der religiösen Öffentlichkeit der Synagoge und vor der politischen Öffentlichkeit der Statthalter und Könige (und wie sie sonst heißen mögen). Der Bote Jesu hat keine andere Macht hinter sich als die Kraft Gottes, und diese offenbart sich in der Schwachheit (2 Kor 12, 9): nicht in der Dummheit eines unklugen Draufgängertums und nicht in einem falschen Heroismus; der Bote kann auch fliehen. – Wie das gestrige Evangelium, so schließt auch das heutige mit einer feierlichen Erklärung: „Amen, ich sage euch!“ An beiden Stellen ist vom kommenden Gericht die Rede. Mit der Ankunft des Menschensohnes (10, 23) wird die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 gemeint sein. Für uns Spätere ist es zur Warnung und zum Trost gesagt: Die Zeit ist begrenzt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)