Die allerwichtigste Sache

Die allerwichtigste Sache ist: Gutes tun, 
weil nur dafür der Mensch lebt.

(Tolstoi)

Standfest und zuversichtlich
Auf die Idee muss man erst einmal kommen,
dass ausgerechnet das, was wir uns oft aus unserem Alltag wegwünschen –
die Belastungen, die Widerstände und Schwierigkeiten –,
uns zu dem machte, was wir ohne es gerne werden wollten:
standfest und ausdauernd, erfahren und bewährt,
zuversichtlich und hoffnungsvoll.

„Schmunzeliges“
Ein Mann steht vor Gericht weil er eine Dose Pfirsiche geklaut hat. Die Richterin: „Wie viel Stücke waren in der Dose?“ – „Sechs.“ – „Dann schicke ich Sie sechs Tage ins Gefängnis.“ Da ruft die Frau: „Er hat auch eine große Dose Erbsen geklaut!“

Wenn es etwas Heilendes gibt,
dann ist es der dankbare Lobgesang,
der hier auf dieser Erde beginnt,
wo immer einem Menschen ein Klang
von himmlischer Musik gelungen ist,
ein Ton der Liebe, der Geduld,
der Hoffnung oder der Güte.
(Jörg Zink)

Das Herz eines Menschen kann nur der gewinnen,
wer das eigene Herz dafür hergibt.

(Jakob Ternay)

Jesus, Du lässt Dich nicht festhalten:
Einmal bist Du im Brot, im Wein, im Wort, in den Menschen.
Du lässt Dich nicht festlegen,
weil Du überall bist, weil Du alles bist,
weil Du gesucht werden willst, weil Du Dich finden lässt,
weil Du uns begegnest im Feuer,
im Windhauch, im Engel, im Bruder, in der Schwester.
(Ilse Pauls)

Der Psalm 42 – für Kinder erklärt

Der Psalm 42 – für Kinder erklärt
Auch wenn wir traurig sind oder Gott nicht spüren, dürfen wir ihm vertrauen und auf seine Hilfe hoffen. Der Psalm 42 erzählt von einem Menschen, der sehr traurig ist und Gott vermisst. Er fühlt sich allein und fragt sich: „Wo bist du, Gott?“ Aber er gibt die Hoffnung nicht auf. Er erinnert sich daran, dass Gott bei ihm ist und vertraut darauf, dass es wieder besser wird.

Der Psalm 42
1 Das zweite Buch
Sehnsucht nach dem lebendigen Gott
[Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.]
2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, /
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, /
nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen /
und Gottes Antlitz schauen?
4 Tränen waren mein Brot bei Tag und bei Nacht; /
denn man sagt zu mir den ganzen Tag: /
«Wo ist nun dein Gott?»
5 Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: /
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, /
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
6 Meine Seele, warum bist du betrübt /
und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, /
meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.
7 Betrübt ist meine Seele in mir, darum denke ich an dich /
im Jordanland, am Hermon, am Mizar-Berg.
8 Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, /
all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin.
9 Bei Tag schenke der Herr seine Huld; /
ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.
10 Ich sage zu Gott, meinem Fels: /
«Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich trauernd umhergehen, /
von meinem Feind bedrängt?»
11 Wie ein Stechen in meinen Gliedern /
ist für mich der Hohn der Bedränger; denn sie rufen mir ständig zu: /
«Wo ist nun dein Gott?»
12 Meine Seele, warum bist du betrübt /
und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, /
meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

Merkmal großer Menschen

Merkmal großer Menschen ist es,
dass sie an andere weit geringere
Anforderungen stellen als an sich selbst.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Ich bin dankbar – nicht weil es vorteilhaft ist,
sondern weil es Freude macht.
(Sokrates)

Leben heißt sich verändern;
und vollkommen sein,
sich oft verändert haben.

(John Henry Newmann)

Gott kennt dein Gestern
Gib ihm dein Heute.
Er sorgt für dein Morgen.


Zeichen der Auferstehung
Wo der Stein des Lebens zum Tor des Lebens wird,
wo ein Blick, eine Geste zur befreienden Begegnung wird,
wo das Teilen des Brotes zur Hoffnung wird,
wo das Wort Gottes Licht in den Alltag bringt,
überall dort ist Auferstehung.

Verschenkt
Ein reicher Mann dachte auch im Sterben nur an das, woran er sein Leben lang gedacht hatte: an sein Geld. Mit letzter Kraft löste er den Schlüssel vom Band, das er um den Hals trug, winkte der Magd, deutete auf die Truhe neben seinem Lager und befahl ihr, ihm den großen Beutel Geld in seinen Sarg zu legen. Im Himmel angekommen sah er einen langen Tisch, auf dem die feinsten Sachen standen. "Sag, was kostet das Lachsbrot?" fragte er. Eine Kopeke wurde ihm geantwortet. "Und die Sardine?" "Gleich viel." "Und die Pastete?"" Alles eine Kopeke." Er schmunzelte. "Billig", dachte er, "herrlich billig!" Und er wählte sich eine ganze Platte voll aus. Aber als er mit einem Goldstück bezahlen wollte, nahm der Verkäufer die Münze nicht an. "Alter", sagte er und schüttelte den Kopf, "was hast du nur im Leben gelernt!" "Was soll das?", murrte der Alte. "Ist mein Geld nicht gut genug?" Da hörte er die Antwort: "Wir nehmen nur das Geld, das einer verschenkt hat."
(russische Legende)

Das zwei sich richtig lieben, gibt erst der Welt den Sinn,
macht sie erst rund und richtig bis an die Sterne hin.

(Matthias Claudius)

Stille empfangen
Bäume, Blumen, Gräser wachsen in der Stille.
Sterne, Mond und Sonne ziehen ihre Bahn in der Stille.
Je mehr wir in der Stille empfangen,
desto mehr können wir in unserem täglichen Leben austeilen.
(Mutter Teresa)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Wie schreibt man 1000 ohne Nullen? Tausend.
2. Der Polizist verwarnt den Autofahrer: "Ich hoffe, dass ich Sie in Zukunft nicht mehr beim Rasen erwische!" - "Ja. das hoffe ich auch", meint der Autofahrer.
3. Der Feldwebel kommandiert die Rekruten: "Ganze Kompanie kehrt!" "Herr Feldwebel, wo sind denn die Besen?"

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.