Frieden Liebe

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Die göttliche Liebe sucht keine Ordnung,
die sie nicht in Harmonie mit dem Verstand bringt.
(Emanuel Swedenborg)

bis die Liebe ….
Es war einmal ein Engel, der oben im Himmel seinen Platz hatte. Eines Tages rief der himmlische Vater ihn zu sich und sprach: "Auf der Erde wird es immer kälter und die Menschen denken nur noch an sich, das Licht wird immer schwächer. Darum werde ich Dich auf die Erde schicken und Du wirst den Menschen zeigen, wie sehr ich sie lieb habe. Du wirst Ihnen zeigen, wie schön es ist, wenn Liebe untereinander herrscht." Eine schwere Aufgabe, die da auf den Engel wartete, und so geschah es, wie der himmlische Vater es beschlossen hatte. Der Engel wurde in die Menschenwelt geboren und spürte schon vom ersten Augenblick an, wie kalt es in dieser Welt war. Der Engel wuchs heran und musste viele schwere Stunden erleiden, die dazu dienen sollten, einmal seine Aufgabe, die er hatte, wahrzunehmen. Und je älter der Engel wurde, umso mehr spürte er die Einsamkeit. Von Liebe unter den Menschen war nicht viel zu sehen. Oft wollte der Engel aufgeben und wieder zurück zu dem Ort, wo es nur Frieden und Liebe gibt. Doch er wusste, dass seine Aufgabe auf der Erde noch nicht zu Ende war. So versuchte der Engel, den Menschen die Liebe zu bringen, ein Licht zu sein in dieser Dunkelheit. Er kümmerte sich um die verstoßenen und verachteten Menschen, die keiner mehr will. Er brachte ihnen ein bisschen Wärme und Geborgenheit. Die Menschen konnten aber nicht verstehen, wie wichtig das Wort Liebe war und so weinte der Engel manche Träne darüber. Doch eines Tages wusste er, dass die Zeit kommen wird, wo er mit vielen anderen Menschen wieder an einem wunderbaren Ort sein darf, den man sich gar nicht vorstellen kann. Auch wenn er einsam war in dieser Welt, gab ihm dieser Gedanke den Mut und die Hoffnung, seine Fackel weiterzutragen, bis die Liebe auch das letzte erkaltete Herz erreicht hatte.“ (Pia Klemm)

Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen.
(Emanuel Swedenborg)

Jesus, du hast mir gezeigt,
dass ich dienen und lieben soll, so wie du.
Ich danke dir für dein Beispiel.
Ich will dich zu meinem Vorbild machen
in jeder Situation meines Lebens.
Jesus, ich danke dir,
dass du mich begleitest,
dass ich dir immer vertrauen kann.
Amen

Wahrheit wirkt nicht durch Gewalt,
sondern durch Einsicht und Überzeugung.

(Emanuel Swedenborg)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

einen ruhigen Schlaf

Lieber Gott,
danke für diesen schönen Tag.
Danke für meine Familie und meine Freunde.
Pass gut auf uns auf in dieser Nacht.
Schenk mir einen ruhigen Schlaf und schöne Träume.
Morgen beginne ich den neuen Tag mit Freude.
Amen


Dankgebet
Danke, Gott, für mein Leben.
Danke für alle guten Gaben,
das Essen und die Getränke.
Danke für die guten Gedanken,
die mir helfen, das Leben positiv zu sehen.
Danke für meine guten Worte,
die loben, helfen und trösten und Vergebung sprechen.
Danke für meine guten Werke,
die unterstützen, helfen und heilen.
Danke für deine Güte, deinen Frieden und deine Liebe,
welche mein Leben immer begleiten.
(Bruder Titus, 2001)

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Herzliche Grüße, Aloys

die erste Pflicht

Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben.
(Oscar Wilde)

Möge der Zauber des Anfangs dich beflügeln.
Mögen die Wege dich weiterführen.
Mögen Geduld und Kraft mit dir sein.
Mögen deine Erkenntnisse dich reich machen.
Mögen die Begegnungen dich beleben –
und der Weg dich nach Hause bringen.
(Gernot Candolini)

Die zwei Sterne
Es war einmal vor langer Zeit, da lebte ein sehr strenger Mann, der ein Gelöbnis abgelegt hatte, bis zum Sonnenuntergang weder Speisen noch Getränke zu berühren. Der Mann wusste, dass sein Opfer dem Himmel gefiel. Denn jeden Abend leuchtete am höchsten Berg nahe des Dorfes ein heller Stern, sichtbar für alle. Eines Tages beschloss der Mann, auf den Berg zu klettern, und ein kleiner Bub aus dem Dorf bat ihn, ihn begleiten zu dürfen. Aufgrund der großen Hitze und der Anstrengung wurden die beiden durstig. Der Mann ermunterte den Jungen, zu trinken. Aber der antwortete: "Ich trinke nur, wenn du auch trinkst." Der arme Mann fand sich in einer unangenehmen Situation wieder: Er wollte weder sein Gelöbnis brechen noch wollte er, dass der Bub vor Durst leiden musste. Schlussendlich tranken er und auch der Kleine. An diesem Abend traute sich der Mann nicht, in den Himmel zu blicken, aus Furcht, dass der Stern womöglich verschwunden sein könnte. Ihr könnt euch seine Überraschung vorstellen, als er nach einer gewissen Zeit seine Augen aufhob und zwei leuchtende Sterne über dem Berg sah.

„Schmunzeliges“
Ein Parkwächter wird neu eingestellt. Er macht schon seit sechs Wochen Dienst, hat aber kein einziges Mal abgerechnet. Da ruft ihn der Vorgesetzte zu ich: „Warum melden Sie sich nie. Sie haben ja nicht mal Ihr Gehalt abgeholt!“ Darauf dieser: „Was, Gehalt bekomme ich auch noch?