…. das Pfingstvideo ist fertig!
Ab 07.00 Uhr wird das neue Video am Sonntag bei YouTube zu sehen sein.
Bisherige Videoclips: www.youtube.com/@christkonigtrier4916
Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte. In diesem Sinne, herzliche Grüße, Aloys
Pfingsten –
das Fest, das wir noch entdecken müssen.
Verwirrend, zugleich auch offen,
voller Möglichkeiten, fordert heraus,
Neues zu entdecken. Raum für Freude,
Fest der Liebe, rauschendes Fest...
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der an der packt kräftig an und handelt.
(Dante Alighieri)
Glauben:
Weitersehen, durch die Dinge hindurch, auf ihn, der dahinter steht.
(Phil Bosmans)
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich deine Gabe nie mehr verliere.
(Augustinus)
Sei liebevoll mit deinen Worten.
Worte sollen »Licht« sein, Worte sollen versöhnen,
einander näherbringen, Frieden stiften.
(Phil Bosmans)
„Schmunzeliges“
Rät der Arzt dem stark übergewichtigen Patienten: „Sie sollten öfters Golf spielen.“ – „Das habe ich schon probiert, Herr Doktor. Es klappt einfach nicht. Wenn ich den Ball so lege, dass ich ihn schlagen kann, kann ich ihn nicht sehen. Und wenn ich ihn so lege, dass ich ihn sehen kann, kann ich ihn nicht schlagen.
Psalm 140 Vertrauen
Der Psalm 140
Der Psalm 140 ist ein klassischer Bitt- und Vertrauenspsalm, der König David zugeschrieben wird. Darin fleht der Beter inständig zu Gott um Rettung vor hinterhältigen Feinden, Verleumdern und Gewalttätigen, die ihm nach dem Leben trachten.
Hilferuf zu Gott, dem Anwalt der Armen
2 Rette mich, Herr, vor bösen Menschen, /
vor gewalttätigen Leuten schütze mich!
3 Denn sie sinnen in ihrem Herzen auf Böses, /
jeden Tag schüren sie Streit.
4 Wie die Schlangen haben sie scharfe Zungen /
und hinter den Lippen Gift wie die Nattern. [Sela]
5 Behüte mich, Herr, vor den Händen der Frevler, /
vor gewalttätigen Leuten schütze mich, /
die darauf sinnen, mich zu Boden zu stoßen.
6 Hochmütige legen mir heimlich Schlingen, /
Böse spannen ein Netz aus, /
stellen mir Fallen am Wegrand. [Sela]
7 Ich sage zum Herrn: Du bist mein Gott. /
Vernimm, o Herr, mein lautes Flehen!
8 Herr, mein Gebieter, meine starke Hilfe, /
du beschirmst mein Haupt am Tag des Kampfes.
9 Herr, erfülle nicht die Wünsche des Frevlers, /
lass seine Pläne nicht gelingen! [Sela]
10 Die mich umzingeln, sollen das Haupt nicht erheben; /
die Bosheit ihrer Lippen treffe sie selbst.
11 Er lasse glühende Kohlen auf sie regnen, /
er stürze sie hinab in den Abgrund, /
sodass sie nie wieder aufstehn.
12 Der Verleumder soll nicht bestehen im Land, /
den Gewalttätigen treffe das Unglück Schlag auf Schlag.
13 Ich weiß, der Herr führt die Sache des Armen, /
er verhilft den Gebeugten zum Recht.
14 Deinen Namen preisen nur die Gerechten; /
vor deinem Angesicht dürfen nur die Redlichen bleiben.
Als Gesangbuch des Volkes Gottes zeigen uns die Psalmen,
wie wir uns Gott im Gottesdienst nähern,
wie wir im Gebet zu ihm rufen und ihm ein neues Lied singen können.
Erstaunlicherweise sind die Psalmen das Gebetbuch,
mit dem Jesus aufgewachsen ist.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 22. Mai 2026
Evangelium Johannes 21, 1.15–19
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tibérias,
und er offenbarte sich in folgender Weise.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus:
Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?
Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe.
Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?
Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe.
Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?
Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich?
Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.
Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest.
Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken
und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde.
Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die dritte Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern gilt vor allem dem Petrus, der als Führer der Jüngergruppe auftritt. Jesus bestätigt ihm seine Vorrangstellung, weist ihn aber auf die Grundvoraussetzungen hin, die der Träger des Hirtenamtes erfüllen muss: unbedingte Treue, Liebe. Erst als Jesus zum dritten Mal fragt: Liebst du mich?, begreift Petrus die Schwere der Verantwortung, die ihm aufgeladen wird, und seine eigene Unwürdigkeit. Das übervolle Netz, das doch nicht zerriss (21, 11), war schon ein Hinweis auf die allumfassende Kirche. Petrus soll aber nicht nur Fischer sein; er ist auch der verantwortliche Hirt der ganzen großen Herde. Dem Apostel, der ihn dreimal verleugnet hat, und nicht etwa Johannes, dem Jünger der ungebrochenen Treue, hat Jesus das oberste Hirtenamt übertragen.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

