Frieden Freiheit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat.

(Heinrich Heine)

Herr, sei vor uns leite uns.
Sei hinter uns und hilf uns;
Sei unter uns und trage uns;
Sei über uns und segne uns.

(Nathan Söderblom)

Ich bin der Meinung, dass man das eigene Ich,
die innerre Quelle, am besten in der Einsamkeit wiederfindet.

(Anne Morrow Lindbergh)

Kein Sonnenstrahl geht verloren,
aber das Grün das er weckt braucht Zeit zuum Sprießen,
und dem Sämann ist nicht immer beschieden, die Ernte mitzuerleben.
Alles wertvolle Wirken ist Tun auf Glauben.
(Albert Schweitzer)

Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben:
Entweder so, als wäre nichts ein Wunder
oder so, als wäre alles ein Wunder.
(Albert Einstein)

Unser Name ist bekannt in den Weiten des Universums,
unsere Lebenspur eingezeichnet in Gottes Hand.
(Gernot Candolini)

Jesus Christus, einst sind deine Jünger zu dir gekommen und haben verlangt: "Herr, lehre uns beten." So sprechen denn auch wir: "Herr, lehre uns beten. Lehre mich einsehen, dass ohne Gebet mein Inneres verkümmert und mein Leben Halt und Kraft verliert. Bei dir steht es, mir die innere Fülle des Gebetes zu gewähren, und ich bitte dich, gib sie mir zur rechten Zeit. Zuerst aber ist das Gebet Gehorsam und Dienst: erleuchte mich, dass ich den Dienst in Treue tue.
(Romano Guardini)

Der Weg der Mönche
Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gebe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauche nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott. Schließlich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür. Bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete. Uns als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle. Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, befindet sich auf dieser Erde - an der Stelle, die uns Gott zugeweisen hat.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

ist mein Lieblingsgebet

Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet.
(Johannes Paul II.)

Von Maria lernen
Maria wusste um die Offenheit,
die nötig ist, um zu leben.
Sie konnte wahrscheinlich nichts mehr überraschen.
Weil sie ihre Hände offenhielt
Und nicht bestimmte,
was Gott hineinzulegen hätte.
Davon möchte ich wohl lernen.

(P. Horst Liedtke SAC)

Der Rosenkranz ist eine Schule des Glaubens und eine Schule des Lebens.
(Benedikt XVI.)

Gegrüßet seist du Maria,
voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.


Betet den Rosenkranz jeden Tag, um Frieden in der Welt
und das Ende des Krieges zu erlangen.

(Schwester Lucia von Fatima)

Das Verlangen nach innerer Ruhe,
nach Geborgenheit und geistigem Halt,
lädt uns ein zum Rosenkranzgebet.
Durch das Wiederholen der Worte,
die vor allem aus der Heiligen Schrift stammen,
entsteht ein Raum der Stille.
Darin können wir vor Gott verweilen und ruhig werden.
In jedem Ave wenden wir uns an Maria,
wie sie im Erleben des einzelnen Geheimnisses steht,
und bitten sie um ihre Fürsprache.


Abraham glaubte fest an Gott Kinderbibel

..... für Kinder - aus der Bibel liebevoll erzählt 

Vater eines großen Volkes
(Genesis 12-21)

Abraham war ein Nachkomme von Noah. Er lebte mit seiner Frau Sara in Haran. Abraham glaubte fest an Gott. Er und Sara waren schon sehr alt und hatten keine Kinder. Eines Tages sagte Gott zu Abraham: „Verlass deine Heimat und zieh in ein anderes Land. Ich werde dir das Land Kanaan zeigen. Wenn du mir vertraust, werde ich dich zum Vater eines großen Volkes machen.“ Abraham vertraute Gott. Deshalb packte er seine Sachen und machte sich mit Sara auf den Weg. Auch seine Diener, seine Hirten und sein Neffe Lot gingen mit ihm. Die Reise war lang und anstrengend. Viele Jahre waren sie unterwegs. Doch Abraham vertraute weiterhin auf Gott. Schließlich kamen er und alle, die mit ihm unterwegs waren, im Land Kanaan an.

Lieber Gott,
wie Abraham möchte ich dir vertrauen.
Begleite mich auf meinem Weg
und gib mir Mut, wenn etwas schwer ist.
Amen.


.... zum Vater eines großen Volkes machen .......