… ein Rätsel:
Was ist der Unterschied zwischen einem Dieb und einem Arzt? Die Antwort steht am Ende.
Kreise
Der Kreis um mich selbst: im Mittelpunkt das eigene „Ich“,
der Radius ist klein, der Kreis bleibt eng.
Der Kreis um den Mitmenschen: im Mittelpunkt das „Du“,
der Radius vergrößert sich, der Kreis wird weiter, er beginnt, sich zu öffnen.
Der Kreis um GOTT, im Mittelpunkt die LIEBE,
der Radius wächst unendlich, der Kreis weitet sich unermesslich,
Platz für „Ich“ und „Du“ in LIEBE.
(Annette Feigs)
Wenn wir recht denken, sind wir in Gott;
wenn wir recht leben, ist Gott in uns."
(Thomas von Aquin)
„SCHMUNZELIGES“
Ein großer Stahlunternehmer ist gestorben. Da Petrus ihn nicht im Himmel haben will, schickt er ihn in die Hölle. Einen Monat später klingelt bei Petrus das Telefon: „Wen hast Du mir denn geschickt“, schimpft der Teufel, „der hat schon fünf Öfen stillgelegt und Tausend Leute entlassen!“
Nichts gelingt gut, außer man vollbringt es mit Freude.
(Thomas von Aquin)
Vater unser im Himmel
ich suche Dich auf der Erde.
Ich mache mir eine Liste und fange an:
Ich suche Dich in feierlichen Messen,ich suche Dich in stillen Kapellen.
Ich suche Dich in Deinen Worten und in meinen.
Ich suche Dich in Südafrika und vor meiner Haustür.
Aber wie angestrengt ich auch forsche – nirgends eine Spur …
Meine letzte Hoffnung ist noch mein Nächster,
also inspiziere ich meine Freunde und auch den Penner auf der Straße.
Nichts, kein Gott, kein Jesus, nicht mal ein Zipfelchen heiliger Geist !
Erschöpft und enttäuscht falle ich ins Gras und schließe die Augen.
„Wenn es hier schon keinen Gott gibt, dann muss wenigstens ich handeln …!“
Ich steh auf und tue was – und finde Dich plötzlich in allem, was ich anfange.
„SCHMUNZELIGES“
„Das hättest du sehen müssen! Da ist eine Mutter von der Straßenbahn gefallen!“ – „Ach, Du liebe Güte! Ist ihr etwas Schlimmes passiert?“ – „Nein, nein, der Schaffner hat sie aufgehoben und wieder angeschraubt!“
Christsein:
Glauben verbreiten, Hoffnung teilen, Liebe schenken.
(nach Josef Bordat)
Segen des Lächelns
Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein Lächeln vollbringen kann.
(Mutter Teresa)
Segenswunsch
Möge Gott dir immer geben,
was du brauchst:
Arbeit für deine Hände,
Nahrung für deinen Leib,
Antworten für deinen Geist,
Freude für dein Herz,
Friede für deine Seele.
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche,
und plötzlich ist das Unmögliche getan.
(Franz von Assisi)
Lösung: Der Dieb weiß immer, was den Leuten fehlt.
Der Psalm 49 – für Kinder erklärt
Der Psalm 49 – für Kinder erklärt
Der Psalm 49 sagt: Geld und Besitz sind nicht das Wichtigste im Leben. Reiche Menschen können zwar viele Dinge kaufen, aber sie können damit nicht verhindern, dass sie eines Tages sterben. Wirklich wichtig sind Gott, Liebe, Freundschaft und ein gutes Herz. Darauf kann man sich verlassen – auch wenn man nicht reich ist.
Der Psalm 49
1 Die Vergänglichkeit des Menschen
[Für den Chormeister. Ein Psalm der Korachiter.]
2 Hört dies an, ihr Völker alle, /
vernehmt es, alle Bewohner der Erde,
3 ihr Leute aus dem Volk und vom Adel, /
Reiche und Arme zusammen!
4 Mein Mund spreche weise Worte; /
was mein Herz ersinnt, sei voller Einsicht.
5 Ich wende mein Ohr einem Weisheitsspruch zu, /
ich enthülle mein Geheimnis beim Harfenspiel.
6 Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten, /
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?
7 Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz /
und rühmen sich ihres großen Reichtums.
8 Loskaufen kann doch keiner den andern /
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
9 - für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, /
für immer muss man davon abstehn -,
10 damit er auf ewig weiterlebt /
und niemals das Grab schaut.
11 Denn man sieht: Weise sterben; /
genauso gehen Tor und Narr zugrunde, /
sie müssen andern ihren Reichtum lassen.
12 Das Grab ist ihr Haus auf ewig, /
ist ihre Wohnung für immer, /
ob sie auch Länder nach ihren Namen benannten.
13 Der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht; /
er gleicht dem Vieh, das verstummt.
14 So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, /
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen. [Sela]
15 Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe, /
sie stürzen hinab zur Unterwelt. Geradewegs sinken sie hinab in das Grab; /
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
16 Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes, /
ja, er nimmt mich auf. [Sela]
17 Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird /
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
18 denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, /
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.
19 Preist er sich im Leben auch glücklich /
und sagt zu sich: / «Man lobt dich, weil du dir's wohl sein lässt»,
20 so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab, /
die das Licht nie mehr erblicken.
21 Der Mensch in Pracht, doch ohne Einsicht, /
er gleicht dem Vieh, das verstummt.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

