Vorsätze am Morgen
Ich will heute allen Menschen,
die mir begegnen, ein Lächeln schenken.
Ich will mich nicht hetzen lassen,
Geduld mit mir selber haben,
auch wenn die Arbeit nicht so rasch von der Hand geht.
Ich will nicht hart oder vorschnell urteilen,
sondern versuchen, dem anderen gerecht zu werden.
Die großen und kleinen Misserfolge dieses Tages
will ich hinnehmen und mit Humor bestehen.
Ich will die Freude dieses neuen Tages
mit denen teilen, die mit mir leben.
(Eleonore Beck)
Lebt recht, denn durch ein gutes Leben ändert ihr die Zeiten.
(Augustinus)
Der Mensch braucht Gott und Gott braucht den Menschen:
Ein Pfarrer besuchte einen Bauern. Der zeigte ihm voller Stolz seinen Hof mit den bestellten Feldern, den üppig gefüllten Scheunen und dem nagelneuen Milchtank. Der Pfarrer ist sichtlich beeindruckt. Daraufhin ermahnt er den Bauern eindringlich: „Denk daran, wem du das alles zu verdanken hast. Gott hat deine Arbeit gesegnet.“ „Das mag ja sein“, erwiderte der Bauer und fügte hinzu: „Herr Pfarrer, Sie hätten mal sehen sollen, wie heruntergekommen der Hof war, als Gott ihn noch allein bewirtschaftet hat.“
Zehn Jahre Gutes tun ist nicht genug.
Ein Tag lang Böses tun ist zu viel.
(Chinesisches Sprichwort)
Solange du das große Ziel nicht siehst,
wirst du über jeden Stein stolpern
und an jeder Kreuzung verzweifeln.
(Meinolf Steinhofer)
Klug ist, wer nur die Hölfte von dem glaubt, wa er hört.
Noch klüger ist, wer erkennt, welche Hälfte richtig ist.
Es gibt menschliche Grundwahrheiten,
zu denen das Leben früher oder später immer wieder zurückkehrt.
Darum dürfen wir keine Eile haben, wir müssen warten können.
„Gott sucht wieder auf, was vergangen ist“, heißt es in der Bibel
(Dietrich Bonhoeffer)
Das Vertrauen gleicht einer ausgestreckten Hand,
die deinem Nächsten bedeutet, dass er nicht allein ist auf Erden.
(Katharina von Siena)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1.. Die Ehefrau zu ihrem Gatten: „Zum Geburtstag wünsche ich mir von dir etwas Schönes für den Hals, die Hände oder für die Ohren.“ - „Aber Liebling, sag mir bitte auch, welche Seife du am liebsten magst!?“
2. Zwei Löwen im Zoo: "Man erzählt sich, Du hättest mal einen Ausbruch geschafft?" "Klaro!" "Und? Wie lief es?" "Zuerst prima! Ich habe mich im Rathaus versteckt und jeden Tag heimlich einen Beamten gefressen. Das fiel erst gar nicht auf." "Und wie ist es aufgefallen?" "Ganz blöde! Eines Tages habe ich aus Versehen eine Raumpflegerin erwischt!"
3. Drei Tore braucht der Bauer: Haustor, Hoftor, Traktor.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden handeln
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt:
Heute. Hier. Jetzt.
(Lew Tolstoi)
SCHENKEN
Ein Bauer mit einem Sack voll Weizen auf dem Rücken begegnet dem lieben Gott. „Schenk mir den Weizen!“ bittet ihn Gott. Da sucht der Bauer das kleinste Weizenkorn heraus und reicht es dem lieben Gott. Dieser verwandelt das Weizenkorn in Gold und gibt es ihm zurück. Da ärgert sich der Bauer, dass er nicht den Mut hatte, den ganzen Sack zu schenken.
(Text nach Rabindranath Tagore)
Du hast mir schon so oft zur Seite gestanden,
mir deine Hilfe angeboten,
ohne lange nach einem Grund zu fragen.
Du hast mich überzeugt, dass es Türen gibt,
die nur darauf warten, von mir geöffnet zu werden,
hast mir Selbstvertrauen und Mut zugesprochen.
Du begleitest mich geduldig und unermüdlich.
Wie ein Fels in der Brandung.
Du bist für mich so wichtig wie die Luft zum atmen;
Du bist mein wahrer Freund.
(Silvia Macina)
Wofür leben wir, wenn nicht,
um einander das Leben zu erleichtern.
(George Eliot)
Ich wünsche dir Glück, deinem Herzen Liebe,
deiner Seele Höhenflüge, deinem Leben den besten Weg, und deinem Denken Weisheit.
Und ich wünsche dir Zeit, denn sie ist der Atem der Freiheit.
(Monika Minder)
Wenn der Mensch Gott sucht,
wird er sich selber finden.
(Papst Johannes Paul II.)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Abendgebet
Maria, du gute Mutter, du Helferin in unserer Not,
steh uns bei, wenn unser Weg schwer wird.
Trag unsere Sorgen zu deinem Sohn
und begleite uns mit deiner Liebe.
Sei uns nahe in Freude und Leid
und führe uns immer näher zu Gott.
Maria, Helferin der Menschen, bitte für uns.
Amen.
Abendgebet
Guter Gott, lässt uns nie allein.
Jeder Mensch braucht einen Engel –
jemanden, der auf ihn achtgibt,
der ihn sieht, versteht und wirklich liebt.
Danke, dass du uns solche Menschen schenkst
und dass wir auch für andere ein Engel sein dürfen.
Guter Gott,
unsere Welt braucht Engel.
Sie braucht Menschen, die hinschauen,
die trösten, wo jemand traurig ist,
die Hoffnung schenken, wo Mut verloren geht,
und die behüten, was zerbrechlich und kostbar ist.
Schick auch heute Nacht deine Engel aus.
Sei bei den Menschen, die einsam sind,
bei denen, die Sorgen haben,
bei den Kranken und Traurigen,
bei allen, die nicht schlafen können
und bei denen, die sich nach Frieden sehnen.
Behüte unsere Familien und Freunde.
Breite deine schützende Hand über uns aus
und schenke uns eine ruhige und erholsame Nacht.
Lass deine Engel über uns wachen
und uns spüren, dass wir niemals allein sind.
Gib uns für morgen neue Kraft,
ein offenes Herz und den Mut,
selbst zum Engel für andere zu werden.
Denn du, Gott, bist bei uns –
heute, in dieser Nacht und an jedem neuen Tag.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

