Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 25. Oktober 2026

Evangelium Matthäus 22, 34–40
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten,
dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie am selben Ort zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen
und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die jüdischen Schriftgelehrten zählten in der Bibel 248 Gebote und 365 Verbote; gelten sie alle gleich, oder gibt es eines, das von allen das wichtigste ist? Die Antwort Jesu ist völlig klar. Ohne die Liebe wird keines von allen Geboten wirklich erfüllt; sie bleiben leer, erst die Liebe erfüllt sie mit Leben. Jesus hat das Gebot der Gottesliebe und das der Nächstenliebe zu einer Einheit zusammengefügt; er hat ihre Einheit durch sein Wort und durch seine Tat sichtbar gemacht.

Das große Gebot ist auch für uns die „Prüfungsfrage“. Es ist das „Konzentrat“ unseres Glaubens und bringt alles auf einen Nenner: Es ist derselbe Gott, der uns im Sakrament und in unseren Mitmenschen begegnet. Das Eine gibt es nicht ohne das Andere.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


der Zeit überlassen

Überlass es der Zeit
Erscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch´s nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlass es der Zeit.
Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
Am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast du's überwunden;
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
(Theodor Fontane)

„Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann,
ist seelisch bereits tot."

„Albert Einstein

„Schmunzeliges“
Benjamin gesteht bei der Schülerbeichte: „Ich habe begehrt meines Nächsten Weib!“ Irritiert fragt der Pfarrer: „Was? Du bist doch gerade erst acht Jahre alt!“ – „Ja, aber unsere Nachbarin macht einen viel besseren Pudding als meine Mutter. Wenn Sie den probieren würden, könnten Sie auch nicht widerstehen!“

Nur der Narr fällt zweimal in die gleiche Grube.
(aus der Türkei)

Freundliche Worte kosten nichts
und bringen viel ein.

(Blaise Pascal)

unterwegs YouTube

…unterwegs durch die Straßen und Baustellen
… das neue Video bei YouTube
www.youtube.com/watch?v=tOuxUqts55A


Hier ein Termin und da ein Termin.
Vor lauter Zeitnot weißt du gar nicht, wo deine Seele bleibt.
Zeit innezuhalten und das entdecken, was wirklich zählt im Leben.


Die Ernte kannst du nicht ändern –
Wohl aber, was du aussäst –
Denn nur du kannst deine Einstellung ändern.
(Jack Canfield)

Du sagst, jedes Ding hat zwei Seiten.
Warum siehst du nur die eine? Die schwarze?
(altes Sprichwort)

Ich wünsche dir,
dass du voller Vorfreude in die Zukunft blickst
und immer etwas hast,
auf dass du dich freuen kannst.

Nicht starke Mittel, sondern starke Geister ändern die Welt.

(Alexandre Dumas)

„Schmunzeliges“
Was ist der Unterschied zwischen einem Christbaum und einem Baby? Beim Christbaum kommt zuerst der Putz und dann die Bescherung, beim Baby zuerst die Bescherung und dann der Putz.