Der Psalm 76 – für Kinder erklärt

Der Psalm 76 – für Kinder erklärt
Der Psalm 76 erzählt uns, wie groß und mächtig Gott ist. Er beschützt sein Volk und sorgt für Gerechtigkeit. Die Menschen damals hatten Angst vor starken Feinden. Aber sie durften wissen: Gott ist viel stärker als alle Krieger und Waffen dieser Welt. Wenn Gott hilft, müssen wir uns nicht fürchten. Es bedeutet, Gott passt auf uns auf. Wir können mit allem zu Gott kommen, auch wenn wir Angst haben. Gott ist stärker als alles, was uns bedroht. Gott möchte, dass Menschen gerecht und friedlich miteinander umgehen.

Der Psalm 76
1 Der Weltenrichter auf dem Zion
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Ein Psalm Asafs. Ein Lied.]
2 Gott gab sich zu erkennen in Juda, /
sein Name ist groß in Israel.
3 Sein Zelt erstand in Salem, /
seine Wohnung auf dem Zion.
4 Dort zerbrach er die blitzenden Pfeile des Bogens, /
Schild und Schwert, die Waffen des Krieges. [Sela]
5 Du bist furchtbar und herrlich, /
mehr als die ewigen Berge.
6 Ausgeplündert sind die tapferen Streiter, /
sie sinken hin in den Schlaf; /
allen Helden versagen die Hände.
7 Wenn du drohst, Gott Jakobs, /
erstarren Rosse und Wagen.
8 Furchtbar bist du. Wer kann bestehen vor dir, /
vor der Gewalt deines Zornes?
9 Vom Himmel her machst du das Urteil bekannt; /
Furcht packt die Erde, und sie verstummt,
10 wenn Gott sich erhebt zum Gericht, /
um allen Gebeugten auf der Erde zu helfen. [Sela]
11 Denn auch der Mensch voll Trotz muss dich preisen /
und der Rest der Völker dich feiern.
12 Legt Gelübde ab und erfüllt sie dem Herrn, eurem Gott! /
Ihr alle ringsum, bringt Gaben ihm, den ihr fürchtet.
13 Er nimmt den Fürsten den Mut; /
Furcht erregend ist er für die Könige der Erde.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

für all die Menschen

Guter Gott,
danke für diesen neuen Morgen,
für den Tag, der vor uns liegt,
und für all die Menschen,
denen wir heute begegnen werden.
Schenke uns offene Augen,
damit wir sehen, wenn jemand traurig ist.
Schenke uns offene Ohren,
damit wir hören, wenn jemand uns braucht.
Und schenke uns ein offenes Herz,
damit wir nicht achtlos aneinander vorbeigehen.
Lass uns Worte finden, die guttun,
die Mut machen und Hoffnung schenken.
Bewahre uns vor verletzenden Worten,
vor Gleichgültigkeit und vorschnellen Urteilen.
Hilf uns, nicht nur an uns selbst zu denken,
sondern auch anderen das Gefühl zu geben:
Du bist wertvoll. Du bist wichtig. Du bist nicht allein.
Lass uns heute zu kleinen Lichtblicken
im Leben anderer Menschen werden.
Denn manchmal beginnt etwas Großes
mit einem einzigen lieben Wort.
Amen.

Heute möchte ich ...
einem Menschen ein ehrliches Kompliment machen.
jemandem sagen, dass er oder sie mir wichtig ist.
bewusst auf meine Worte achten.
einem Menschen ein Lächeln schenken


„Schmunzeliges“
Lehrer: "Was geben uns Kühe?" Jonas: "Milch." Lehrer: "Was geben uns Hühner?" Susie: "Eier." Lehrer: "Und was geben uns Schweine?" Fritzchen: "Hausaufgaben!

Gott schenkt uns jeden Tag die Möglichkeit,
Licht füreinander zu sein.
Durch unsere Worte, unsere Gesten
und unsere Aufmerksamkeit können wir seine Liebe in die Welt tragen.
Wenn jeder von uns heute einem Menschen ein liebes Wort schenkt,
wird die Welt ein kleines bisschen heller.

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 04. November 2026

Evangelium Johannes 10, 11–16
In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt.
Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.
Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören,
sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht;
und der Wolf reißt sie und zerstreut sie.
Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist
und ihm an den Schafen nichts liegt.
Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen
und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt
und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.
Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind;
auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören;
dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
„Hirten“ nannten sich in der alten Welt die Könige und Führer des Volkes (vgl. Ez 34). Jesus ist der wahre, der „gute Hirt“, er hält den Seinen die Treue bis zum Opfer des Lebens. Erst im Licht des Osterereignisses (Tod und Auferstehung) offenbart das Bildwort vom guten Hirten seine tiefe Wahrheit, die Einheit zwischen Jesus und dem Vater und die Gemeinschaft, die ihn mit seiner Jüngergemeinde verbindet. Zwei ernste Mahnungen enthält das Wort vom guten Hirten: an alle die Mahnung zur Einheit im Glauben und in der Liebe; an die Hirten, die Verantwortlichen in der Gemeinde, die Mahnung, es dem guten Hirten nachzutun und der anvertrauten „Herde“ zu dienen, nicht sie beherrschen zu wollen. Dienen heißt: für die anderen da sein, arbeiten, leben, leiden.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)