Mit Freiheit, Büchern, Blumen und dem Mond –
wer könnte da nicht vollkommen glücklich sein?
(Oscar Wilde)
Der Traum von Freiheit und Glück
Drei Freunde stehen beisammen und unterhalten sich über das Leben. "Wisst Ihr", sagt der eine, "in 10 Jahren werde ich 50. Dann möchte ich mich zur Ruhe setzen und das Leben nur noch genießen. Die Kinder sind versorgt, mein Ältester übernimmt meine Firma. Dann möchte ich mit meiner Frau verreisen, die Welt sehen, richtig lange unterwegs sein, Spaß haben, es mir gut gehen lassen. Bis dahin muss ich noch viel arbeiten, um mir alles zu ermöglichen. Doch dann bin ich endlich frei. Dann beginnt endlich das richtige Leben." Eine Woche später sagt ihm der Arzt, dass er Krebs hat. Der andere denkt sich: Mensch, das Leben ist kurz und voller Überraschungen. Das soll mir nicht passieren. Ich werde es besser machen. Ich werde jetzt beginnen zu leben. Nicht später. Ich verkaufe die Firma sofort, ziehe in den Süden, verlasse meine Frau und suche mir eine hübsche junge Freundin. Ich werde all meine Träume jetzt sofort leben, all das, was ich immer schon wollte und mich nicht getraute. Ich werde es jetzt tun. Da kommt ein Bus vorbei und überfährt ihn. Der dritte Mann hatte dem Gespräch still zugehört und das Geschehene still beobachtet. Er macht einfach weiter wie bisher. Er arbeitet und führt ein ganz gewöhnliches Leben. Ein anderer fragt ihn: "Sag, hast du nicht Angst, dass dir das gleiche widerfährt, wie deinen Freunden? Willst du jetzt nicht auch dein Leben verändern und es noch besser machen?" Der Mann lächelt, sieht den Wolken nach und antwortet nach einer Weile: "Ich wüsste nicht, wozu ich anders leben sollte, als ich es bisher tue. Ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, um etwas zu suchen, was ich nicht ohnehin schon habe. Ich schließe die Augen und finde unendliche Freiheit. Ich schließe die Augen und finde sprudelndes Leben. Ich schließe die Augen und finde immense Zufriedenheit, Erfüllung und Glück. Ich schließe die Augen und finde Wahrheit. Ich schließe die Augen und finde mich. Sag mir, was mehr kann es geben?"
Überhaupt aber beruhen neun Zehntel unseres Glückes allein auf der Gesundheit.
(Arthur Schopenhauer)
Frieden mit uns selbst
Wir haben keinen Frieden miteinander,
weil wir keinen Frieden mit uns selbst haben.
Wir haben keinen Frieden mit uns selbst,
weil wir keinen Frieden mit Gott haben.
(Thomas Merton)
Rosen Quiz
Frage
Wofür steht die Abkürzung ADR bei Rosen?
A Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung
B Ausgezeichnete Duftrose
C Arten der Rosenzucht
D Allgemeiner Deutscher Rosenverein
..... und noch ein Impuls:
Je mehr Wissen ein Mensch erwirbt,
desto bewusster werden ihm die Grenzen der Erkenntnis.
(Jakob Ternay)
..... und noch ein Witz:
Das Schwein ist sehr traurig und beschwert sich beim Löwen, dem König der Tiere: „Immer muss ich für unangenehme Sachen herhalten“, klagt das Schwein. „Ist irgendwo etwas schmutzig, dann heißt es: so eine Schweinerei. Macht einer Mist: heißt es: Du Schwein! Und geschieht irgendwo eine Gemeinheit, sagen sie: Das ist eine Schweinerei!“ Der Löwe denkt eine Weile nach. Dann nickt er verständnisvoll mit dem Kopf und sagt: „Du hast recht, was die Leute dir antun, ist wirklich eine Schweinerei!“
Die Lösung gibt es morgen.
komisch, dass …
„Schmunzeliges“
Ein Prediger sagte zu seiner Gemeinde: "Nächste Woche möchte ich über die Sünde der Lüge predigen. Dass ihr die Predigt besser versteht, bitte ich euch alle, bis dahin einmal Markus 17 zu lesen." Am folgenden Sonntag vor der Predigt bat er alle, die seiner Bitte nachgekommen waren, einmal die Hand zu heben. Er wollte wissen, wie viele Markus 17 gelesen hatten. Alle Hände gingen nach oben. Der Prediger lächelte und sagte: "Markus hat nur 16 Kapitel. Ich werde jetzt mit meiner Predigt über die Sünde der Lüge beginnen..."
Komisch, dass 50 Euro im Klingelbeutel so irre viel aussehen,
aber so verdammt wenig,
wenn du damit einkaufen gehst.
Komisch, wie lange es dauert,
Gott für eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Krimi im Fernsehen vergehen.
Komisch, dass uns oft partout nichts einfallen will,
was wir beten können,
aber wir unseren Freuden und Kollegen
immer etwas Interessantes zu erzählen haben.
Komisch, wie spannend es ist,
wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht,
und/aber wir auf die Uhr schauen,
wenn der Gottesdienst ein bisschen länger als sonst dauert.
Komisch, wie schwer es ist,
ein Kapitel der Bibel zu lesen,
und wie leicht es uns fällt,
die neuesten Bestseller zu verschlingen.
Komisch, wie sich die Leute im Theater
um die vordersten Plätze bemühen,
und sich in der Kirche ganz hinten verstecken.
Komisch, wie die Christen sich zieren,
die Frohe Botschaft weiterzusagen,
und wie begeistert sie den neuesten Klatsch und Tratsch verbreiten.
Komisch, wie gern wir uns über andere Leute Fehler aufregen,
und wie schwer wir uns tun,
die eigenen Fehler zuzugeben.
Komisch, wie viel leichter es uns fällt,
beim Beten zu betteln, als zu danken.
Komisch, dass Gott das alles sieht
Und weiß und uns trotzdem immer noch gern hat.
.....oder?
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen,
der Regen sanft auf deine Felder fallen
und Gottes Segen dich auf allen Wegen begleiten.

