kleinen Verschiedenheiten

Gemeinsamkeiten machen eine Beziehung angenehm,
interessant wird sie jedoch erst
durch die kleinen Verschiedenheiten.

(Konfuzius)

„Schmunzeliges“
Managern wird empfohlen, sich Koteletten wachsen zu lassen, da demnächst Handys mit Klettverschluss ausgeliefert werden...

Das größte Hindernis, zu leben, ist der Aufschub.
(Giovanni Kardinal Bona)

Maria, du zeigst uns, wie wir
mutig sein können, auch im Gebet.
Ja sagen, aber nicht ohne Nachfragen und Nachdenken.
Still werden und zuhören.
Maria, mit dir an unserer Seite,
auf dem Weg Gott.

Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet,
dann vermag man es immer zu ertragen.

(Marie von Ebner-Eschenbach)


Genau genommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart;
Die meisten haben nur vor, demnächst einmal zu leben.
(Jonathan Swift)

Zwei Dinge sind schädlich für jeden,
der die Stufen des Glücks will ersteigen.
Schweigen, wenn es Zeit ist zu reden,
und reden, wenn es Zeit ist zu schweigen.
(Friedrich von Bodenstdt)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 20. August 2026

Evangelium Johannes 17, 20–26


In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier,
sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.
Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast,
damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir.
So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt,
dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.
Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.
Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast,
weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt.
Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt
und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun,
damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Am Schluss seines großen Abschiedsgebetes hat Jesus um die Einheit all derer gebetet, die im Lauf der Jahrhunderte an ihn glauben und sich zu ihm bekennen werden: „damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast“. Erst durch die Einheit im Glauben und in der Liebe werden die Jünger vor der Welt glaubwürdige Zeugen der Liebe Gottes und der Wahrheit Jesu Christi. In der Einheit der Christen spiegelt sich die Einheit wider, durch die Christus im Vater und der Vater in ihm ist. Eine zerrissene und gespaltene Christenheit verzerrt das Bild Gottes bis zur Unkenntlichkeit. Der Unglaube in der heutigen Welt und das Stagnieren der missionarischen Bemühungen ist zum guten Teil die Schuld derer, die vorgeben, Jünger Jesu zu sein, aber in Wirklichkeit sich weit von ihm entfernt haben, vielleicht ohne sich darüber im Klaren zu sein. Man kann nicht Gemeinschaft mit Christus haben und gleichzeitig in Spaltung und Feindschaft leben. Die Einheit der Christen kann aber nicht gemacht werden, etwa durch Vereinbarungen über Lehre und Organisation. Sie kann nur als Geschenk erbeten werden. Hinter der Bitte Jesu um die Einheit der Jünger steht sein Wille (17, 24), dass die Jünger seine Herrlichkeit schauen sollen, die Herrlichkeit des geliebten Sohnes beim Vater. Das Schauen und Teilhaben in der Ewigkeit wird die Fortsetzung und Vollendung des Glaubens sein, durch den schon auf der Erde die Jünger eins sind mit Christus und untereinander.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


Gebet der Farben

Gebet der Farben
Gott, du Schöpfer allen Lebens, du hast die Welt in Farben gekleidet
und jedem Morgen sein eigenes Licht geschenkt.
Segne das Rot, die Farbe des Herzens und der Liebe.
Schenke uns den Mut, zu lieben, zu vergeben und füreinander einzustehen.
Segne das Orange, die Farbe der Wärme und der Freude.
Lass in uns Zuversicht wachsen und schenke uns ein Leuchten, das auch andere wärmt.
Segne das Gelb, die Farbe des Lichtes und der Hoffnung.
Erhelle unsere Gedanken, wenn Sorgen unseren Blick verdunkeln,
und lass uns das Gute erkennen, das unscheinbar vor uns liegt.
Segne das Grün, die Farbe des Lebens und des Wachstums.
Gib uns Geduld mit uns selbst und Vertrauen in das Werden, das Zeit braucht.
Segne das Blau, die Farbe des Himmels und der Weite.
Schenke unseren Herzen Frieden und unseren Gedanken Raum zum Atmen.
Segne das Violett, die Farbe der Tiefe und des Geheimnisses.
Lehre uns, das Unbegreifliche auszuhalten und dem Geheimnis des Lebens zu vertrauen.
Und wenn sich all diese Farben in unserem Leben verbinden, lass uns erkennen:
Keine Farbe ist überflüssig, kein Ton zu dunkel, kein Licht zu klein.
Schenke uns bunte Augen für die Welt, ein farbenfrohes Herz für die Menschen
und den Mut, selbst ein wenig Farbe in das Leben anderer zu bringen.
Segne diesen Tag mit allen Farben, die er trägt. Amen.

„Schmunzeliges“
Welche Farbe hat die beste Laune? Gelb – die ist immer sonnig!

Ich hoffe, dass ich immer mehr
zu einem Menschen werde,
dessen Leben andere ermutigt,
bunt und erfüllt zu leben.
Ich hoffe, dass mir anzumerken ist,
dass die Liebe lebbar ist,
auch in einer Welt der Gewalt.
Ich weiß, wie sehr ich selbst
nach Menschen suche,
an denen ich ablesen kann,
was es heißt, wirklich lebendig zu sein.
Ich hoffe sehr, sie zu finden.
(U. Schaffer)