So ganz einsame Tage sind doch etwas Herrliches.
(Franziska von Reventlow)
Die vier Kardinaltugenden
Sie sind grundlegende menschliche Tugenden, die als Dreh- und Angelpunkt für andere Tugenden gelten und seit der Antike bekannt sind. Sie umfassen Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung. Diese vier Tugenden bilden eine Basis für ethisches Handeln und werden oft in der Philosophie und Theologie erörtert.
Klugheit:
Man überlegt zuerst, was das Richtige ist, bevor man handelt. Klug zu handeln bedeutet, gute Entscheidungen zu treffen und die Folgen zu bedenken.
Gerechtigkeit:
Jeder soll fair behandelt werden. Es geht darum, anderen das zu geben, was ihnen zusteht, und ehrlich zu sein.
Tapferkeit:
Mutig zu sein bedeutet, auch schwierige Dinge zu tun, selbst wenn es Angst macht. Tapferkeit hilft, das Richtige zu tun, auch wenn es schwer ist.
Mäßigung:
Sich selbst zu beherrschen, nicht zu viel von etwas zu nehmen, und vernünftig zu handeln. Mäßigung sorgt dafür, dass man ausgewogen bleibt.
Ruhe und Ruhm sind selten gute Freunde.
(Theodor Gottlieb von Hippel)
glücklich sind
Die Seligpreisungen
Eines Tages setzte sich Jesus auf einen Hügel. Viele Menschen kamen, um ihm zuzuhören. Sie wollten wissen, wie man so lebt, wie Gott es gut findet. Jesus überraschte sie. Er sagte nicht: „Glücklich sind die Stärksten, Reichsten oder Berühmtesten.“ Stattdessen sprach er von Menschen, die anderen helfen, freundlich sind und auf Gott vertrauen.
Jesus sagte zum Beispiel:
Glücklich sind die Freundlichen, denn sie machen die Welt schöner.
Glücklich sind die, die traurig sind, denn Gott tröstet sie.
Glücklich sind die Friedensstifter, denn sie helfen Menschen, sich wieder zu vertragen.
Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie kümmern sich um andere.
Glücklich sind die, die gerecht handeln, denn sie setzen sich für das Gute ein.
Glücklich sind die, die ein reines Herz haben, denn sie lieben das Gute und Ehrliche.
Mit „glücklich“ meinte Jesus nicht, dass immer alles leicht ist. Er meinte: Gott ist den Menschen ganz nah, die lieben, teilen, trösten und Frieden bringen.
So zeigen die Seligpreisungen: Jeder kann jeden Tag ein kleines Stück von Gottes Liebe weitergeben – mit guten Worten, offenen Händen und einem freundlichen Herzen.
„Schmunzeliges“
Eine Reporterin fragt den 100-Jährigen: „Was muss man machen, um hundert Jahre alt zu werden?“ – „Vor allem aufpassen“, antwortet der Jubilar, „dass man nicht vorher stirbt!“
Hoffnung und Freude
Jesus,
danke, dass du immer bei mir bist.
Schenke mir Hoffnung, wenn ich traurig bin,
und erfülle mein Herz mit Freude.
Hilf mir, freundlich zu anderen zu sein
und jeden neuen Tag mit einem Lächeln zu beginnen.
Amen.
… immer wieder gerne singe ich das folgende Lied:
Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht
Christus meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

