Peter Friedhofen

Am heutigen 23. Juni wird der selige Peter Friedhofen verehrt.
Vorhin in der Abendmesse haben wir an ihn gedacht und für seine Gemeinschaft und deren Apostolat gebetet.
Aloys

Wer war Peter Friedhofen?
… aus dem Messbuch - Die Eigenfeiern des Bistums Trier

Peter Friedhofen wurde am 25. Februar 1819 in Weitersburg bei Koblenz geboren. Früh verlor er seine Eltern. Die einfache Frömmigkeit der Menschen, seine Heimat prägten seine eigene schlichte und tiefe Beziehung zu Gott und seine Verehrung der Gottesmutter „Maria Hilf“. Der junge Friedhofen erlernte zunächst den Beruf des Schornsteinfegers. Während der Jahre seine Berufsausbildung nahm er sich der Jugend an und gründete Aloisiusbruderschaften. Der Geist Gottes trieb Peter Friedhofen weiter. Neuer Geist, neues Feuer, neue Triebe sollten durch ihn in der Kirche erwachen. Am 21. Juni 1850 gründete er die Gemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf. Durch die Brüder sollen die Menschen die Liebe Gottes erfahren. Peter Friedhofer starb am 21. Dezember 1860, 41 Jahre alt. Er wurde am 23. Juni 1985 seliggesprochen. Seine Gebeine ruhen in der Maria-Hilf-Kapelle des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf in Trier.

Wir werden alle von einem Geist geleitet,
aber nicht alle einen Weg.
Verschieden und mannigfach wirkt der Geist Gottes.
Neues Feuer – neuer Geist – neue Triebe!

(Peter Friedhofen)

„Wie groß war manchmal meine Angst, als ich so häufige Widersprüche erdulden musste … Aber der liebe Gott und meine liebste Mutter Gottes haben mir geholfen.“ (Peter Friedhofen)
Aus seinen persönlichen Aufzeichnungen über die Schwierigkeiten bei der Gründung seines Ordens.

Zeit ist wertvoll

Der Wert der Zeit
Um den Wert eines Jahres zu erfahren,
frage einen Schüler, der sein Abitur nicht geschafft hat.
Um den Wert eines Monats zu erfahren,
frage eine Mutter, deren Kind zu früh geboren wurde.
Um den Wert einer Woche zu erfahren,
frage den Herausgeber einer Wochenzeitung.
Um den Wert einer Stunde zu erfahren,
frage frisch Verliebte, die es kaum erwarten können, sich zu sehen.
Um den Wert einer Minute zu erfahren,
frage Menschen, die ihr Flugzeug verpasst haben.
Um den Wert einer Sekunde zu erfahren,
frage jemanden, der einen Unfall verhindern konnte.
Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren,
frage einen Sportler, der bei der Olympiade
knapp am Sieg gescheitert ist.
Gib der Zeit deinen eigenen Wert und vergiss nie
die Zeit für dich selbst!

„Schmunzeliges“
Nachdem die Feier vorüber ist, fragt der Koch den Kellner: „Warum liegt denn dort noch ein Mann unter dem Tisch?“ – „Den haben seine Freunde als Pfand dagelassen, sie konnten nicht bezahlen!“

Wahre Freude kommt aus dem Herzen und strahlt aus den Augen.
(Nina Sandmann)

Sommerzeit, Urlaub, Zeit für vieles, was sonst zu kurz kommt.
Zeit für Muße, für Herz und Sinne, Sommer, eine Zeit und Farben und Leben zu genießen,
an langen Abenden, schönen Sonnenuntergängen, an Stränden und Berggipfeln.
(Ludger Hohn-Morisch)

Gelassenheit schärft den Blick für das Wesentliche.
(aus Chrina)

"Schmunzeliges"
Am Stammtisch unterhalten sich die Männer über ihre Frauen. „Meine Frau spielt immer die Beleidigte“, beklagt sich Alexander. – „Sei froh“, erwidert Gerald, „meine Frau spielt bei mir immer die erste Geige.“

für uns alle Rätsel

........ so ein Durcheinander! Zu welchem Wort gehören die folgenden Buchstaben?
„T R E I F E H I“ Die Lösung steht am Ende.
P.S. ... ein kleiner Tipp: … wünsche ich für uns alle…

Am freiesten wird nur der sein,
der am wenigsten Bedürfnisse hat.

(Ludwig Thoma)

Die Rose
Rainer Maria Rilke ging in der Zeit seines Pariser Aufenthaltes regelmäßig über einen Platz, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne je aufzublicken, ohne ein Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß die Frau immer am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine französische Begleiterin warf ihr häufig ein Geldstück hin. Eines Tages fragte die Französin verwundert, warum er ihr nichts gebe. Rilke antwortete: „Wir müssten ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon. Eine Woche lang war die Alte verschwunden; der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Nach acht Tagen saß sie plötzlich wieder an der gewohnten Stelle. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn in all den Tagen gelebt?“, fragte die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose …“

Ja, das ist wahr: man liebt nie genug.

(Charles de Foucauld)

Kerzengebet
Guter Gott, ich bin gekommen, um eine Kerze anzuzünden.
Diese Kerze soll ein Zeichen sein,
dass ich einige Augenblicke schweigend verweilen möchte.
Ein Zeichen, dass ich gekommen bin,
weil ich glaube, dass du hier bist,
dass du mich siehst, dass du nicht fern bist meinem Leben,
- meinen Schwierigkeiten und meinen Sorgen
- meinen Hoffnungen und meinen Ängsten,
- meiner Gegenwart und meiner Zukunft,
- meiner Krankheit und meiner Gesundheit,
- meinem heutigen Anliegen.
Ich vertraue darauf, dass diese Kerze das Licht in mir neu entzünden kann.
Wenn ich gehe, bleibt diese Kerze als Zeichen meiner Gegenwart hier leuchten,
bis sie sich ganz verzehrt hat.
Nimm sie an als mein Opfer.
Nimm sie an als mein Gebet.
nimm sie an als mein Schweigen.
Nimm sie an als Zeichen meiner Liebe. Amen

„SCHMUNZELIGES“
„Zwei Zapfsäulen unterhalten sich: „Wie geht´s?“, fragt die eine. „Normal, und dir?“ „Super!“

Glaube – Liebe – Hoffnung
Die Welt ist voller Mauern und Misstrauen, aber die Liebe ist stärker.
Die Menschen sind voller Neid und Missgunst, aber Jesus ist Sieger.
Die Völker sind voller Angst und Ichsucht, aber die frohe Botschaft bringt Frieden.
Arme und Kranke warten auf Barmherzigkeit, wir dürfen helfen.
Trauernde und Einsame warten auf Freude, wir dürfen sie trösten.
Angefochtene und Mutlose warten auf Zuspruch, wir dürfen ihnen beistehen.
Glaube überwindet die Welt.
Liebe hört niemals auf.
Hoffnung wird nicht zuschanden

Wie oft der Faden aus Ihrer Hand gerissen wird,
müssen Sie Geduld entwickeln,
dass Sie ihn immer wieder anknüpfen.

(Walter Gropius)

... die Lösung: „T R E I F E H I“ „Freiheit“