in den Glauben

Den Sprung in den Glauben
kann mir niemand abnehmen.

(Sören Kirkegaard)

DIE PERLE
Einst fragte ein Junge seinen Großvater, wie denn die Perlen entstehen, die so wunderschön in der Sonne glänzen. Der Großvater antwortete, dass die Muscheln am Meeresboden liegen und sich ab und zu öffnen, um Nahrung aufzunehmen und die Schönheit des Lebens zu sehen. Wenn dabei ein kleines Sandkorn in das Muschelgehäuse gelangt, umhüllt die Muschel es Schicht für Schicht, da ihr Körper so weich und verletzlich ist, bis schließlich eine wunderschöne Perle entstanden ist. So ergeht es auch uns Menschen, erzählt der Großvater weiter. Wenn wir uns aus Angst vor Schmerzen nicht für den Reichtum und die Schönheit des Lebens öffnen, bleibt unser Leben arm und leer. Doch jeder, der selbst Schmerzen erlitten hat, wird zu seinen Mitmenschen barmherziger und liebevoller sein. Darum, mein Junge, öffne dein Haus weit und vertraue dich dem Leben an, und wenn der Schmerz in dich dringt, nimm ihn an und verwandle ihn in eine Perle, die unvergänglich ist.


„Schmunzeliges“

David ist ein fleißiger Messdiener und er wird deshalb an seinem Geburtstag vom Pastor zum Mittagessen eingeladen. „Heute soll unser kleiner Gast das Tischgebet sprechen“, meint der Pastor. David ist stumm wie ein Fisch. Der Pastor will ihm helfen und fragt: „Was sagt denn deine Mutter, bevor ihr mit dem Essen beginnt?“ Darauf David: „Sie sagt: „Bekleckert euch nicht, ihr Ferkel!“

ist doch mein Bruder

„Schmunzeliges“
Ein Pfarrer kommt dazu, wie sich zwei Jungen verprügeln. „Wisst ihr nicht, dass man seine Feinde lieben soll?“ fragt er mahnend. – „Das ist ja gar nicht mein Feind“, sagt der größere der beiden, das ist doch mein Bruder!“

Es gibt keinen Weg zum Frieden.
Der Weg ist der Friede.

(Mahatma Gandhi)

Freundschaft macht hell,
sie führt zum Licht!
Freundschaft macht froh,
sie führt zur Freude!
Freundschaft macht nachdenklich,
sie führt zur Mitte!
Freundschaft macht ruhig,
sie führt zum Frieden!

„Schmunzeliges“

Der Polier hält einen Bauarbeiter an: „He, Mann, ich sehe wohl nicht recht! Sie laufen hier mit einem einzigen Brett durch die Gegend, während Ihre Kollegen auf jeder Schulter eins tragen.“ – „Ja, die sind ja nur zu faul, zweimal zu gehen!“

Du bist es Christus,
du forderst mich unablässig heraus
und fragst mich: Wer bin ich für dich?
Du bist der, der mich liebt bis in das Leben,
das niemals endet.
Du öffnest mir den Weg zum Wagnis.
Du gehst mir auf dem Weg zur Heiligkeit voran.
Glücklich ist dort, wer grenzenlos liebt,
bis in den Tod, auf diesem Weg,
der bis zum Zeugnis des Martyriums führen kann.
Du bist es, der Tag und Nacht in mir betet,
ohne dass ich wüsste wie.
Mein Stammeln ist ein Gebet:
Dich bei dem Namen Jesus nenne,
darin erfüllt sich unsere Gemeinschaft.
Du hast es mir wiederholt gesagt:
Lebe das, was du vom Evangelium begriffen hast,
und sei es noch so wenig.
Verkünde mein Leben unter den Menschen.
Du, folge mir nach.
(Frére Roger)

dieses leckere Essen

Tischgebet

Guter Gott,

wir danken dir für dieses leckere Essen
und für alle, die dazu beigetragen haben,
dass es heute auf unserem Tisch steht.
Wir sind dankbar für die Freude,
die wir miteinander teilen dürfen,
und für die Gemeinschaft, die uns verbindet.
Es ist keine Selbstverständlichkeit,
jeden Tag genug zu essen
und Menschen an unserer Seite zu haben.
Dieses Mahl ist für uns ein Geschenk und ein Segen.
Hilf uns, es mit Dankbarkeit zu genießen
und auch an diejenigen zu denken,
denen es heute daran fehlt.
Segne dieses Essen und unsere Gemeinschaft.
Amen.
Guten Appetit!

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Dankbar, Aloys