Umarmung aus der Ferne

Ein lieber Gedanke ist eine Umarmung aus der Ferne.

Der Herr gehe vor dir her und zeige dir den Weg.
Der Herr sei hinter dir und schütze dich vor allem Argen.
Der Herr sei neben dir, dass du dich niemals einsam fühlst.
Der Herr sei unter dir, dich aufzufangen, wenn du fällst.
Und der Herr sei über dir und halte die Sehnsucht nach dem Himmel in dir offen.
So segne dich der gütige Gott.
(Irischer Reisesegen)

Liebe steckt in den kleinen Gesten.

Wer war Petrus?
Petrus war einer der ersten Jünger Jesu und stammte aus einer Fischerfamilie. Er wird in der Bibel als leidenschaftlicher, ehrlicher und manchmal impulsiver Mann beschrieben. Er gehörte zu den wichtigsten Personen der frühen Kirche. Jesus berief Petrus und seinen Bruder Andreas dazu, ihm zu folgen und Menschenfischer zu werden. Petrus bekannte Jesus als den Messias. Jesus gab ihm daraufhin eine besondere Rolle und bezeichnete ihn als den Felsen, auf dem er seine Kirche bauen werde. Obwohl Petrus Jesus in der Nacht vor dessen Tod dreimal verleugnete, nahm Jesus ihn später wieder an. Nach Jesu Auferstehung übernahm Petrus eine führende Rolle in der frühen christlichen Gemeinde. In der katholischen Kirche gilt Petrus als erster Papst und erster Bischof von Rom. Er wird oft mit zwei Schlüsseln dargestellt, die seine besondere Verantwortung symbolisieren. Petrus gilt als Vorbild für Mut, Treue und Vergebung. Seine Geschichte zeigt, dass man aus Fehlern lernen und weitermachen kann.

Nein! ich versteh diesen Jesus nicht! Er provoziert mich.
Wie so viele von seinen Jüngern hatte ich auch Lust,
mir einen anderen Meister zu suchen,
der klarer ist und mich weniger fordert.
Aber mir geht es wie Petrus:
Ich kenne keinen, der wie ER Worte des ewigen Lebens hat.
Und deshalb bleibe ich bei IHM.

„Schmunzeliges“

„Ich möchte einen dieser Papageien kaufen.“ – „Tut mir leid, diese beiden verkaufen wir nur im Doppelpack!“ – „Wieso denn das? – „Der eine spricht, der andere übersetzt!“

echte GmbH

„Christen sind eine echte GmbH:
Gemeinschaft mit begründeter Hoffnung."

(Peter Hahne)

Der Domstein … es wird erzählt:
Es war zu der Zeit, als der Dom in Trier gebaut wurde und Konstantin und Helena noch lebten. Man brauchte riesige, schwere Säulen, damit das Wunderwerk später sicher stehen konnte.
Da hatte der kluge Architekt eine Idee, die nicht ganz ehrlich war: Er heckte eine List aus, um den Teufel auszutricksen. Er sagte zu ihm: „Wir bauen das größte Gasthaus der Welt. Hilfst du mir, die Säulen herbeizuschaffen?“
Der Teufel nickte gierig und versprach, ihm zu helfen. Immer wieder schleppte er unter mühseliger Arbeit schwere Säulen herbei. Schließlich kam auch die letzte Säule an, und das Bauwerk war fast fertiggestellt.
Doch als der Bischof das Gebäude als Kirche einweihte, wurde der Teufel zornig, weil er hereingelegt worden war. Voller Wut hob er die letzte Säule hoch und schleuderte sie auf den Dom. Doch er verfehlte sein Ziel nur knapp: Die Säule landete neben dem Dom auf dem Boden – direkt vor dem Eingang. Dort liegt sie seitdem still und geheimnisvoll.

Om Duhmstaan sei mer romgerötscht.
Et waor net emmer ginstig.
De Box zeröss, de Kaap verlohr,
De Kopp zerschonn, blutrinstig.

Kaom eich dann haam, dao wosst eich gleich
eich braucht kann Red' ze haalen,
eich braucht blus guden Dag ze saon,
de anneret soot mein Ahlen.

Roff de Trepp
schlich eich mich off den Ziewen.
Doch mein Klepp
die sein net ausgebliewen.

Auf dem Domstein sind wir herumgerutscht.
Es war nicht immer günstig:
Die Hose zerrissen, die Kappe verloren,
Der Kopf verletzt - blutrünstig.

Kam ich dann heim, da wusste ich schon
ich brauche keine Rede zu halten
ich muss nur "guten Tag" sagen
den Rest sagt mein Alter...

Die Treppe rauf
schlich ich - auf den Zehen.
Aber meine Schläge
die sind nicht ausgeblieben.


„Schmunzeliges“
"Na, Du hast Dein Fahrrad doch sicher zu Ostern geschenkt bekommen!" - "Nein, hab ich nicht! Wie kommst Du darauf?" - "Na, weil deine Reifen so eiern!"

Der Psalm 78 – für Kinder erklärt

Der Psalm 78 – für Kinder erklärt
Gott vergisst seine Kinder nicht. Der Psalm 78 erzählt davon, wie Gott sein Volk Israel begleitet hat. Gott hatte die Menschen immer wieder beschützt und ihnen geholfen: Er führte sie aus der Sklaverei in Ägypten. Er teilte das Meer, damit sie hindurchgehen konnten. Er gab ihnen Wasser und Essen in der Wüste. Er war immer bei ihnen und sorgte für sie. Doch die Menschen vergaßen oft, wie gut Gott zu ihnen war. Sie vertrauten ihm nicht und machten immer wieder Fehler. Trotzdem gab Gott sie nicht auf. Er blieb geduldig und liebte sein Volk. Schließlich erwählte er David, der das Volk wie ein guter Hirte führen sollte.

Der Psalm 78
1 Die Geschichte Israels als Mahnung und Warnung
[Ein Weisheitslied Asafs.] Mein Volk, vernimm meine Weisung! /
Wendet euer Ohr zu den Worten meines Mundes!
2 Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch; /
ich will die Geheimnisse der Vorzeit verkünden.
3 Was wir hörten und erfuhren, /
was uns die Väter erzählten,
4 das wollen wir unseren Kindern nicht verbergen, /
sondern dem kommenden Geschlecht erzählen: die ruhmreichen Taten und die Stärke des Herrn, /
die Wunder, die er getan hat.
5 Er stellte sein Gesetz auf in Jakob, /
gab in Israel Weisung /
und gebot unseren Vätern, ihre Kinder das alles zu lehren,
6 damit das kommende Geschlecht davon erfahre, /
die Kinder späterer Zeiten; /
sie sollten aufstehen und es weitergeben an ihre Kinder,
7 damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen, /
die Taten Gottes nicht vergessen /
und seine Gebote bewahren
8 und nicht werden wie ihre Väter, /
jenes Geschlecht voll Trotz und Empörung, /
das wankelmütige Geschlecht, dessen Geist nicht treu zu Gott hielt.
9 Die Söhne Efraims, Kämpfer mit Pfeil und Bogen, /
wandten den Rücken am Tag der Schlacht;
10 Gottes Bund hielten sie nicht, /
sie weigerten sich, seiner Weisung zu folgen.
11 Sie vergaßen die Taten des Herrn, /
die Wunder, die er sie sehen ließ.
12 Vor den Augen ihrer Väter vollbrachte er Wunder /
im Land Ägypten, im Gefilde von Zoan.
13 Er spaltete das Meer und führte sie hindurch, /
er ließ das Wasser fest stehen wie einen Damm.
14 Er leitete sie bei Tag mit der Wolke /
und die ganze Nacht mit leuchtendem Feuer.
15 Er spaltete Felsen in der Wüste /
und gab dem Volk reichlich zu trinken wie mit Wassern der Urflut.
16 Er ließ Bäche aus dem Gestein entspringen, /
ließ Wasser fließen gleich Strömen.
17 Doch sie sündigten weiter gegen ihn, /
sie trotzten in der Wüste dem Höchsten.
18 In ihrem Herzen versuchten sie Gott, /
forderten Nahrung für den Hunger.
19 Sie redeten gegen Gott; sie fragten: /
«Kann uns denn Gott den Tisch decken in der Wüste?
20 Zwar hat er an den Felsen geschlagen, /
sodass Wasser floss und Bäche strömten. Kann er uns auch Brot verschaffen /
und sein Volk mit Fleisch versorgen?»
21 Das hörte der Herr und war voll Grimm; /
Feuer flammte auf gegen Jakob, /
Zorn erhob sich gegen Israel,
22 weil sie Gott nicht glaubten /
und nicht auf seine Hilfe vertrauten.
23 Dennoch gebot er den Wolken droben /
und öffnete die Tore des Himmels.
24 Er ließ Manna auf sie regnen als Speise, /
er gab ihnen Brot vom Himmel.
25 Da aßen die Menschen Wunderbrot; /
Gott gab ihnen Nahrung in Fülle.
26 Er ließ den Ostwind losbrechen droben am Himmel, /
führte in seiner Macht den Südwind herbei,
27 ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, /
gefiederte Vögel wie Sand am Meer.
28 Er ließ sie mitten ins Lager fallen, /
rings um Israels Zelte.
29 Da aßen alle und wurden satt; /
er hatte ihnen gebracht, was sie begehrten.
30 Noch aber hatten sie ihre Gier nicht gestillt, /
noch war die Speise in ihrem Mund,
31 da erhob sich gegen sie Gottes Zorn; /
er erschlug ihre Führer /
und streckte die jungen Männer Israels nieder.
32 Doch sie sündigten trotz allem weiter /
und vertrauten nicht seinen Wundern.
33 Darum ließ er ihre Tage schwinden wie einen Hauch /
und ihre Jahre voll Schrecken vergehen.
34 Wenn er dreinschlug, fragten sie nach Gott, /
kehrten um und suchten ihn.
35 Sie dachten daran, dass Gott ihr Fels ist, /
Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
36 Doch sie täuschten ihn mit falschen Worten /
und ihre Zunge belog ihn.
37 Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm, /
sie hielten seinem Bund nicht die Treue.
38 Er aber vergab ihnen voll Erbarmen die Schuld /
und tilgte sein Volk nicht aus. Oftmals ließ er ab von seinem Zorn /
und unterdrückte seinen Groll.
39 Denn er dachte daran, dass sie nichts sind als Fleisch, /
nur ein Hauch, der vergeht und nicht wiederkehrt.
40 Wie oft haben sie ihm in der Wüste getrotzt, /
ihn gekränkt in der Steppe!
41 Immer wieder stellten sie ihn auf die Probe, /
sie reizten den heiligen Gott Israels.
42 Sie dachten nicht mehr an seine mächtige Hand, /
an den Tag, als er sie vom Unterdrücker befreite,
43 als er in Ägypten Zeichen tat /
und Wunder im Gefilde von Zoan:
44 Er verwandelte ihre Flüsse und Bäche in Blut; /
sie konnten daraus nicht mehr trinken.
45 Er schickte einen Schwarm von Fliegen, der fraß sie auf, /
ein Heer von Fröschen, das vertilgte sie.
46 Ihre Ernte überließ er den Grillen /
und den Heuschrecken den Ertrag ihrer Mühen.
47 Ihre Reben zerschlug er mit Hagel, /
ihre Maulbeerbäume mit Körnern aus Eis.
48 Ihr Vieh überließ er der Pest /
und ihre Herden den Seuchen.
49 Er ließ die Glut seines Zorns auf sie los: /
Grimm und Wut und Bedrängnis, /
Boten des Unheils in Scharen.
50 Er ließ seinem Zorn freien Lauf; /
er bewahrte sie nicht vor dem Tod /
und lieferte ihr Leben der Pest aus.
51 Er schlug in Ägypten alle Erstgeburt, /
in den Zelten Hams die Blüte der Jugend.
52 Dann führte er sein Volk hinaus wie Schafe, /
leitete sie wie eine Herde durch die Wüste.
53 Er führte sie sicher, sie mussten nichts fürchten, /
doch ihre Feinde bedeckte das Meer.
54 Er brachte sie in sein heiliges Land, /
in die Berge, die er erwarb mit mächtiger Hand.
55 Er vertrieb die Völker vor ihnen, /
ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen /
und teilte ihnen ihr Erbteil zu.
56 Doch sie versuchten Gott und trotzten dem Höchsten; /
sie hielten seine Satzungen nicht.
57 Wie ihre Väter fielen sie treulos von ihm ab, /
sie wandten sich ab wie ein Bogen, der versagt.
58 Sie erbitterten ihn mit ihrem Kult auf den Höhen /
und reizten seine Eifersucht mit ihren Götzen.
59 Als Gott es sah, war er voll Grimm /
und sagte sich los von Israel.
60 Er verwarf seine Wohnung in Schilo, /
das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte.
61 Er gab seine Macht in Gefangenschaft, /
seine heilige Lade fiel in die Hand des Feindes.
62 Er lieferte sein Volk dem Schwert aus; /
er war voll Grimm über sein Eigentum.
63 Die jungen Männer fraß das Feuer; /
den jungen Mädchen sang man kein Brautlied.
64 Die Priester wurden mit dem Schwert erschlagen; /
die Witwen konnten die Toten nicht beweinen.
65 Da erwachte der Herr wie aus dem Schlaf, /
wie ein Held, der betäubt war vom Wein.
66 Er schlug seine Feinde zurück /
und gab sie ewiger Schande preis.
67 Das Zelt Josefs verwarf er, /
dem Stamm Efraim entzog er die Erwählung.
68 Doch den Stamm Juda erwählte er, /
den Berg Zion, den er liebt.
69 Dort baute er sein hoch aufragendes Heiligtum, /
so fest wie die Erde, /
die er für immer gegründet hat.
70 Und er erwählte seinen Knecht David; /
er holte ihn weg von den Hürden der Schafe, /
71 von den Muttertieren nahm er ihn fort, damit er sein Volk Jakob weide /
und sein Erbe Israel.
72 Er sorgte als Hirt für sie mit lauterem Herzen /
und führte sie mit klugen Händen.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.