„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken,
darf nicht erwarten, dass die Menschen
ihm deswegen die Steine aus dem Weg räumen.
(Albert Schweitzer)
Nur Samen
Ein junger Mann betrat einen Laden. Hinter der Ladentheke sah er einen Engel. Hastig fragte er: „Was verkaufen Sie, mein Herr?“ Der Engel gab ihm freundlich zur Antwort: „Alles, was sie wollen.“ Der junge Mann sagte: „Dann hätte ich gerne das Ende der Kriege in aller Welt, immer mehr Bereitschaft, um miteinander zu reden; die Beseitigung der Elendsviertel auf der ganzen Erde, genügend Ausbildungsplätze für Jugendliche, mehr Zeit der Eltern für ihre Kinder; und, und, und, ...“ Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte: „ Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich verkehrt verstanden. Wir verkaufen keine Früchte hier, wir verkaufen nur den Samen.“
Man sollt nie etwas tun,
das man nicht vor jedermann tun könnte.
(Teresa von Avila)
Wunsch und Bitte
Wünsche mir jeder, was er will,
ich wünsche ihm nochmals so viel.
(Hausinschrift)
"Das Leben ist zu kurz, um anderen nicht zu sagen,
dass man sie mag und das sie einem fehlen."
Was geschehen ist,
ist vorbei und unwiederbringlich,
und der Weise hat genug zu tun
mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen.
(Francis Bacon)
Die Liebe möge all unser Handeln bestimmen und leiten.
Denn sie macht unser Tun wertvoll, und ohne sie hat nichts Bestand.
(Papst Benedikt XVI.)
Alles, was sich über Gott sagen lässt,
ist nur Gestammel, weil er immer größer ist als alles,
was Menschen denken und sagen können.
(Gabriele Miller)
Der Glaube lässt uns begreifen,
dass es etwas Unbegreifliches gibt!
(Anselm von Canterbury)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Abendgebet
Abendgebet
Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
Doch sie ist unser Zuhause, und es liegt an uns, sie zu einem besseren Ort zu machen.
Hilf uns, Frieden zu schaffen, damit niemand unter Krieg, Hunger oder Angst leiden muss.
Lass uns niemanden ausgrenzen, egal, woher er kommt, wie er aussieht oder woran er glaubt.
Gib uns Mut, füreinander da zu sein, einander zu helfen und gemeinsam etwas zu verändern.
Zeige uns, dass auch kleine Taten Großes bewirken können.
Beschütze alle Menschen, die heute Nacht traurig, einsam oder in Gefahr sind.
Schenke ihnen Hoffnung und Geborgenheit. Lass uns morgen mit offenen Herzen auf andere zugehen
und jeden Tag ein Stück dazu beitragen, dass unsere Welt friedlicher und gerechter wird.
Herr, begleite uns durch diese Nacht und schenke uns deinen Frieden.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Gute Nacht, Aloys
so gedacht, so gewollt
Ich glaube, dass ich sein darf, wie ich bin.
von Anfang an so gedacht, so gewollt.
(Max Feigenwinter)
Ich glaube an Christus,
so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist,
nicht nur, weil ich sie sehe,
sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.
(C.S.Lewis)
„Schmunzeliges“
Die Babysitterin verabschiedet sich von den heimkehrenden Eltern: „Übrigens: Ich habe Ihrem Sohn versprochen, wenn er artig einschläft, würden Sie ihm morgen ein Pony kaufen.“
Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier,
dessen Kurs wir selbst bestimmen."
(Karl Heinz Karius)
Deine Weisheit Herr
Deine Weisheit, Herr, regiere uns. Deine Güte erhalte uns.
Deine Liebe erfreue uns. Deine Gnade bewahre uns.
Deine Allmacht behüte uns, heute und alle Tage des neuen Jahres
„Schmunzeliges“
Der kleine Fritz darf mit seinem Papa eine Autofahrt machen. Am Abend fragt die Mutter: „Na, wie war es denn?“ – „Toll, Papa hat viele Tiere gesehen: zwei Hornochsen, drei Rindviecher, eine dumme Gans, …“
Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.
(Lothar Zenetti)

