Frieden nicht allein

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Ich bin ja bei dir!
Manchmal stehst du am Abgrund
und möchtest am liebsten in der Tiefe versinken.
Aber dein Engel zieht dich sacht zurück.
Auf seinen Flügeln trägt er dich hinüber
auf die andere Seite und spricht
"Fang an zu leben, ich bin ja bei dir"

Soll der Glaube leben, so muss er lieben.
(John Henry Newman)

Heiliger Gott. Du bist unsagbar größer,
als wir Menschen begreifen, und doch bist du uns nahe.
Gib, dass wir und froh werden in deiner Nähe.

Ich bin froh, seid ihr es auch.

(letzte Worte von Papst Johannes Paul II.)

Gebet und Leben
Das Gebet befreit nicht davon, sich um die Dinge in der Welt zu kümmern.
Im Gegenteil, nichts ist verantwortlicher als zu beten.
Je mehr man ganz einfach und bescheiden betet,
desto mehr sieht man sich veranlasst,
zu lieben und es mit seinem Leben zum Ausdruck zu bringen.
(Frére Roger)

Die Sache der Christen wird eine stille und verborgene sein;
aber es wird Menschen geben, die beten und das Gerechte tun
und auf Gottes Zeit warten.
(Dietrich Bonhoeffer)

Wann fängt das Leben an, glücklich zu sein?
Wenn man alles, was kommt, aus Gottes Hand nehmen kann.

(Carl Hilty)

Ein Leben in Stille
Zu einem Mönch kam eines Tages ein Besucher und fragte ihn: „Was bringt dir ein Leben in der Stille?“ Der Mönch war eben dabei, Wasser aus einem tiefen Brunnen zu schöpfen und lud den Besucher ein: „Schau in den Brunnen! Was siehst du?“ „Ich sehe nichts.“ Nach einer Weile forderte der Mönch wieder auf: „Schau noch einmal hinein!“ – „Ja, jetzt sehe ich mich selber.“ „Vorher war das Wasser unruhig, du hast nichts als seine bewegte Oberfläche gesehen. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille. Man sieht sich.

Lachen können ist eine Gnade
Gemeinsam mit anderen lachen,
kann auch Nächstenliebe sein.

(Anna Dengel)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

dieser Tag geht zu Ende

Abendgebet

Guter Gott,
dieser Tag geht zu Ende.
Danke für diesen Tag, für alles Schöne, das ich erleben durfte,
und für jede Begegnung, die mich bereichert hat.
Danke für freundliche Worte, für gemeinsames Lachen
und für Menschen, die meinen Weg heute gekreuzt haben.
Nun ist Wochenende. Schenke Zeit zum Ausruhen,
neue Kraft und offene Augen für das Gute, das vor uns liegt.
Ich bitte Dich um Frieden überall auf der Welt,
wo Menschen unter Angst, Gewalt und Krieg leiden.
Lass Hoffnung wachsen, wo Verzweiflung herrscht,
und Versöhnung dort, wo Streit das Leben belastet.
Schenke mir einen ruhigen Schlaf,
bewahre alle, die mir lieb sind,
und lass mich morgen ausgeruht und voller Vertrauen aufwachen.
Danke, dass Du bei mir bist –
heute, in dieser Nacht und an jedem neuen Tag.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Schlafe gut, Aloys


Wochenende Quiz

Frage
Welche Aktivität fördert besonders die Erholung am Wochenende?


A den ganzen Tag am Handy spielen.
B ausreichend schlafen und Zeit in der Natur verbringen.
C die ganze Nacht wach bleiben.
D nur Hausarbeit erledigen.

..... und noch ein Impuls:
Gestärkt im Segen
Gott öffne unsere Herzen
für seine uralte und täglich neue Botschaft.
Er öffne unsere Ohren
für sein Wort, wo immer es uns sucht.
Er öffne unsere Augen
für die Schönheit der Schöpfung.
Er öffne unsere Hände,
um die zu fassen, die sie greifen wollen.
Er öffne unsere Lippen
zu einem guten Wort und zu neuen Liedern für ihn.
Gott stärke unsere Füße,
unseren Weg zu gehen, an diesem Tag
und an jedem Tag, den er uns noch schenkt.
(Wilma Klevinhaus)

..... und noch ein Witz:
„Mein Onkel ist Numismatiker“, erzählt Paul seinem Freund. „Was ist denn das?“ erkundigt sich dieser. „Das ist einer der Münzen sammelt.“ „Toll, diese Fremdwörter“, staunt der Angesprochene. „Früher sagte man einfach Bettler!“

Die Lösung gibt es morgen.