einer winzigen kleinen Kerze
Gedanken einer Kerze
«Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton - sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne. Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln - oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei. Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen.... Schaut, so ist es auch mit euch Menschen! Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch - und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit. Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, um so heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt. Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.»
„SCHMUNZELIGES“
Eine Frau setzte sich auf einer Parkbank und ruhte sich von einem langen Bummel durch die Stadt aus. Etwas später kam ein Landstreicher und sagte zu ihr: „Hallo, Schatz, wie wär´s mit einem kleinen Spaziergang zu zweit?“ „Wie können Sie es wagen?“, empörte sich die Frau, „ich nicht eines von Ihren Flittchen!“ „Also“, sagte der Landstreicher, „was machst Du denn in meinem Bett?“
Schritt für Schritt
www.aloys-trier.de/2023/12/19/schritt-fuer-schritt/
www.aloys-trier.de/2024/12/12/was-die-menschen-brauchen-geschichte/
www.aloys-trier.de/2025/12/02/in-ihr-leben-wir/
was wir sehen
Schön ist, was wir sehen,
schöner ist, was wir erkennen,
weitaus am schönsten ist,
was wir nicht fassen können.
(Nils Stensen)
Ein einziger Blick, aus dem Liebe spricht, gibt der Seele Kraft.
(Jeremias Gotthelf)
Advent ist die Zeit, die uns hinführt zur Krippe.
Wächst ein Kind mit Kritik auf lernt es zu verurteilen.
Wächst ein Kind mit Hass auf lernt es zu kämpfen.
Wächst ein Kind mit Spott auf lernt es scheu zu sein.
Wächst ein Kind mit Schmach auf lernt es sich schuldig zu fühlen.
Wächst ein Kind mit Toleranz auf lernt es geduldig zu sein.
Wächst ein Kind mit Ermutigung auf lernt es selbstsicher zu sein.
Wächst ein Kind mit Lob auf lernt es dankbar zu sein.
Wächst ein Kind mit Aufrichtigkeit auf lernt es gerecht zu sein.
Wächst ein Kind mit Anerkennung lernt es sich selber zu schützen.
Wächst ein Kind mit Güte und Freundlichkeit auf lernt es die Welt zu lieben.
Der Advent mahnt uns immer wieder,
an die große Liebe Gottes zu denken, die uns zuteil geworden ist.
(nach Karl Borromäus)
Wenn Gott schenkt, schenkt er nicht nur dies oder das.
Er schenkt uns Leben.
Er schafft Räume des Lebens und Leben-Lassens.
(Joachim Wanke)
Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erden, den kein anderer hat.
Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.
(John Henry Newmann)
Ich möchte gesegnet sein
Wenn ich so in den Morgen schaue, möchte ich gesegnet sein
mit der Frische des Tages, mit der Klarheit des Himmels,
mit der Schönheit der Natur, die mich umgibt.
Dieser Segen soll helfen, dass ich meine Augen offen halte
für den Baum vor meiner Türe,
für den Rosenstrauch in meinem Garten,
für den Schmetterling, der ihn umfliegt.
(Roland Breitenbach)
Aufbrechen ist zu wenig. Mutig weitergehen!
(Maria Marzarello)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Friseur mustert das Gesicht eines Kunden und fragt: „Sagen Sie, war Sie schon einmal bei mir?- „Nein, die Narben stammen von einem Autounfall!“
2. Ein Nachbar beschwert sich: “Hören Sie mal, Ihre Stereoanlage ist zu laut!“ – „Wie bitte? Ich kann Sie nicht verstehen. Unsere Stereoanlage ist so laut!“
3. Fritz will nicht zur Schule gehen. Die Mutter fragt besorgt:- „Ist dir nicht gut? Tut dir was weh?“ Fritz schüttelt den Kopf. „Nein, Mama, weh tut mir nichts, aber du musst dir mal mein Horoskop ansehen: „Kopfarbeiter sollen heute nichts tun.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

