selbst zuerst zu dem

Trier ist sehr schön!

Mache dich selbst zuerst zu dem,
wozu du andere machen willst.

(Angela Merici)

„Schmunzeliges“
Sagt der Bauer zu seinem Urlaubsgast: "Bei uns auf dem Land, weckt einen der Hahn." "Sehr gut, bitte auf 11 Uhr stellen!"

Getragen, gehalten, geborgen,
beschützt, bewahrt, gesegnet –
von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
Herr, es wäre so einfach,
wenn ich mir sicher sein könnte,
dass uns in deiner Nähe
nichts passieren kann.
Aber es wäre nicht wahr!
Das Leid der Welt
erzählt andere Geschichten.
Du hast mir kein Leben
ohne Angst und Schmerzen
versprochen,
aber du hast gesagt:
Siehe ich bin bei dir
und verlasse dich nicht
Deshalb möchte ich lernen
immer wieder darauf
zu vertrauen,
dass uns nichts,
aber wirklich auch gar nichts,
aus deiner Hand
und aus deiner Nähe
reißen kann.
Was immer auch passieren wird,
du wirst bei mir sein
und es mit mir erleiden.
Das ist meine Hoffnung
und mein Trost.

Ein Mensch, der keine Fehler macht,
macht im Allgemeinen nichts.

(Edward John Phelps)

Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 03. September 20265

Evangelium Lukas 22, 24-30

In jener Zeit entstand unter den Jüngern ein Streit darüber, wer von ihnen wohl der Größte sei.
Da sagte Jesus: Die Könige herrschen über ihre Völker, und die Mächtigen lassen sich Wohltäter nennen.
Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll werden wie der Kleinste,
und der Führende soll werden wie der Dienende. Welcher von beiden ist größer: wer bei Tisch sitzt oder wer bedient?
Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.
In allen meinen Prüfungen habt ihr bei mir ausgeharrt.
Darum vermache ich euch das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat:
Ihr sollt in meinem Reich mit mir an meinem Tisch essen und trinken, und ihr sollt auf Thronen sitzen
und die zwölf Stämme Israels richten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Jesus hat jedes Streben nach irdischer Macht zurückgewiesen. Er hat sein Leben und auch sein Todesleiden als Dienst verstanden. Lukas berichtet nicht die Fußwaschung (vgl. Joh 13,1-11), wohl aber das Wort Jesu: „Ich bin unter euch wie der, der bedient“ (Lk 22,27). Die Tischgemeinschaft mit dem zum Kreuz gehenden Jesus, Vorausnahme der künftigen Gemeinschaft mit ihm (22,30), verpflichtet den Jünger, ihm ähnlich zu sein, Lehre, Leitung, Hilfeleistung: jede Ausübung von Amtsgewalt in der Kirche ist Dienst der Liebe; anders hätte das alles nichts mit Christus zu tun. - Zum Dienst für die Gemeinde kommt als weiteres Merkmal des Christlichen hinzu, was in 22,28 angedeutet wird: bei Jesus bleiben in allen Prüfungen: im Dunkel des Widerspruchs, der Ungewissheit, des Misserfolgs.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)