„Schmunzeliges“
Der Lehrer gibt Klaus eine Strafarbeit auf. Er soll einen Lebenslauf schreiben. Am nächsten Morgen gibt Klaus seine Ausführungen ab. Er hat den Lebenslauf eines Lehrers beschrieben und dazu die Überschrift gewählt: Geburt, Ferien, Pension, Tod.
Unsere Sprache ist eindringlich, wenn unser Tun redet.
Ich beschwöre euch daher, lasst doch euren Mund verstummen und eure Taten reden.
(Antonius von Padua)
„Gib, dass wir unser Dasein leben
nicht wie ein Schachspiel, bei dem alles berechnet ist,
nicht wie einen Wettkampf, bei dem alles schwierig ist,
nicht wie einen Lehrsatz, bei dem wir uns den Kopf zerbrechen.
Sondern wie ein Fest ohne Ende, bei dem man Dir immer wieder begegnet,
wie bei einem Ball, wie in einem Tanz, in den Armen Deiner Gnade,
zu der Musik allumfassender Liebe. Herr, komm und lade uns ein.“
(Madeleine Debrêl)
Das Wunder der Liebe:
Sie hört niemals auf, weil Gott sie unaufhörlich erneuert.
(Carlo Carretto)
„Schmunzeliges“
„Papa, ich bräuchte ein paar Euro für die Frau unten im Park“, bettelt Sebastian. Der Vater ist beeindruckt von der Hilfsbereitschaft seines Sohnes und gibt ihm das Geld. „Weißt du denn“, fragt er noch, „warum sie ihr Geld nicht selbst verdienen kann?“ – „Aber das tut sie doch“, antwortet Sebastian, „sie ist eine Eisverkäuferin.“
Wir sollten nicht nur mit den Ohren hören,
sondern auch mit dem Herzen.
Im Hören auf die Person des anderen –
auf das, was durch ihn hindurchtönt –
horche ich letztlich auf das,
was Gott mir durch ihn sagen möchte.
(Anselm Grün)
er mein Vater ist
Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.
(Ralph Waldo Emerson)
Ein junger Mann,
der seinen an Alzheimer erkrankten Vater pflegte
wurde einmal gefragt:
„Weiß dein Vater noch,
dass du sein Sohn bist?“
Der junge Mann antwortete:
„Das ist nicht wichtig.
Wichtig ist, dass ich weiß,
dass er mein Vater ist!“
Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.
(Augustinus)
Was nicht zu ändern ist,
das soll man jederzeit
vergnügt geschehen lassen.
(Johann Christoph Goosched)
Der Friede geht von dem aus, der Liebe sät,
indem er sie zu Taten werden lässt.
(Mutter Teresa)
Die Natur als Lehrmeister
Von der Sonne lernen, zu wärmen.
Von den Vögeln lernen, Höhe zu gewinnen.
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein.
Von den Blumen das Blühen lernen.
Von den Steinen das Bleiben lernen.
Vom Regen lernen, sich zu verströmen.
Vom Mond lernen, sich zu verändern.
Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein.
Von den Jahreszeiten lernen,
das Leben immer von Neuem beginnt.
(nach Ute Latendorf)
Das Glück der Menschen liegt in einem Herzen,
das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.
(Adolf Kolping)
Und so ist´s mein gewisser Glaube,
dass am Ende alles gut ist,
und alle Trauer und der Weg
zu wahrer heiliger Freude ist.
(Friedrich Hölderlin)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Beim Spielen im Sandkasten fragt Christian die kleine Marie: „Willst du mich heiraten, wenn ich groß bin?“ – „Das geht nicht“, sagt Lore, „wir heiraten nur in der Familie. Die Oma hat den Opa geheiratet, die Tante den Onkel und die Mma den Papa.“
2. Kommen zwei Hunde aus dem Dorf erstmals in die Stadt. Dort sehen sie eine Parkuhr. Sagt der eine: "Nicht nur, dass sie uns die Bäume wegnehmen, sie nehmen fürs Pinkeln auch noch Geld!"
3. Lehrer: "Ich hoffe, dass ich Dich in Zukunft nicht mehr beim Abschreiben erwische." Schüler: "Ja, das hoffe ich auch."
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
handeln wollen
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln wollen.
(Sokrates)
Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen.
(Emanuel Swedenborg)
Du Gott des Aufbruchs segne mich,
wenn ich Dein Rufen vernehme,
wenn Deine Stimme lockt,
wenn Dein Geist mich bewegt
zu Aufbruch und Neubeginn.
Du Gott des Aufbruchs begleite und behüte mich,
wenn ich aus Abhängigkeiten entfliehe,
wenn ich mich aus Gewohnheiten verabschiede,
wenn ich festgetretene Wege verlasse,
wenn ich dankbar zurückschaue.
Du Gott des Aufbruchs wende mir Dein Angesicht zu,
wenn ich Irrwege nicht erkenne,
wenn Angst mich befällt,
wenn Umwege mich ermüden,
wenn ich Orientierung suche
in den Stürmen der Unsicherheit.
Du Gott des Aufbruchs leuchte auf meinem Weg,
wenn die Ratlosigkeit mich fesselt,
wenn ich fremdes Land betrete,
wenn ich Schutz suche bei Dir,
wenn ich neue Schritte wage
auf meiner Reise nach innen.
Du Gott des Aufbruchs mache mich aufmerksam,
wenn ich mutlos werde,
wenn mir Menschen begegnen,
wenn meine Freude überschäumt,
wenn Blumen blühen,
die Sonne mich wärmt,
Wasser mich erfrischt,
Sterne leuchten auf meinem Lebensweg.
Du Gott des Aufbruchs sei mit mir unterwegs
zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
(Michael Kessler)
Hinter den Tränen der Trauer verbirgt sich ein Lächeln der Erinnerung.
Behutsam schließt man den Toten die Augen;
Ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen.
(Jean Cocteau)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

