immer ein Geschenk

Glaube – Liebe – Hoffnung
Die Welt ist voller Mauern und Misstrauen,
aber die Liebe ist stärker.
Die Menschen sind voller Neid und Missgunst,
aber Jesus ist Sieger.
Die Völker sind voller Angst und Ichsucht,
aber die frohe Botschaft bringt Frieden.
Arme und Kranke warten auf Barmherzigkeit,
wir dürfen helfen.
Trauernde und Einsame warten auf Freude,
wir dürfen sie trösten.
Angefochtene und Mutlose warten auf Zuspruch,
wir dürfen ihnen beistehen.
Glaube überwindet die Welt.
Liebe hört niemals auf.
Hoffnung wird nicht zuschanden

Feier der Versöhnung
eins werden mit Gott
eins werden mit dem Nächsten
eins werden mit sich selbst
Heil werden in den Beziehungen,
die unser Leben prägen.
Gestärkt werden für Wege,
die vor uns liegen.


„Schmunzeliges“
Ein Mann zum Anwalt: Wie hoch ist Ihr Honorar? - Anwalt: 1000 Euro für 3 Fragen. - Mann: Wirklich? Ist das nicht ein bisschen zu teuer? Anwalt: Ja, das stimmt. Was ist Ihre dritte Frage?

Menschen können die Gedanken Gottes nicht ergründen,
IHN höchstens durch ihr Denken ehren.

(Paul Schupp)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 27. Juni 2026

Evangelium Matthäus 8, 5–17

In jener Zeit, als Jesus nach Kafárnaum kam,
trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.
Und der Hauptmann antwortete:
Herr, ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst;
aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund!
Denn auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selbst Soldaten unter mir;
sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er,
und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten:
Amen, ich sage euch: Einen solchen Glauben
habe ich in Israel noch bei niemandem gefunden.
Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen
und mit Abraham, Ísaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis;
dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh!
Es soll dir geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde sein Diener gesund.
Jesus ging in das Haus des Petrus und sah dessen Schwiegermutter mit Fieber daniederliegen.
Da berührte er ihre Hand und das Fieber wich von ihr, sie stand auf und diente ihm.
Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm.
Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken,
damit sich erfüllen sollte, was durch den Propheten Jesája gesagt worden ist:
Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Auf die Bedeutung der Wunder Jesu weist Matthäus im Schlussvers des heutigen Evangeliums hin (V. 17): So wie Jesus redet und handelt, spiegelt er eine geheimnisvolle Rettergestalt wider, von der der Prophet Jesaja gesprochen hatte. „Gottesknecht“ wird die Erlöserfigur genannt und dieser nimmt Leiden weg und heilt Krankheiten. Der Glaube des heidnischen Hauptmanns und die Heilung seines Dieners deuten außerdem die Erfüllung von Verheißungen an, nach denen in der messianischen Heilszeit auch die Heiden das Erbarmen Gottes erfahren werden. Die Kirche aus Juden und Heiden wird bereits sichtbar. „Herr, ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst“, sagt der heidnische Hauptmann. Der Glaube, den Jesus hier rühmt, ist nicht ein bloßes Fürwahrhalten. Er ist wesentlich auch ein tiefes Erschrecken bei der Begegnung mit dem lebendigen Gott und ein unbegrenztes Vertrauen auf sein Erbarmen. – Zusammenfassend berichtet Matthäus in Vers 16 von weiteren Wundern (vgl. 4, 23–25): aber das Evangelium sagt nichts über den Glauben all der Leute, die an jenem Abend geheilt wurden. Trotzdem hilft ihnen Jesus, soweit sie sich helfen lassen. Er will den glimmenden Docht nicht auslöschen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)