verändern die Welt

Gebete ändern die Welt nicht. 
Aber Gebete ändern die Menschen.
Und die Menschen verändern die Welt.

(Albert Schweitzer)

Wer etwas erleben will, muss einfach den ersten Schritt dazu machen.
(Elisabeth Starr-Hill)

„Schmunzeliges“
Florian kommt zu spät zum Unterricht und ruft ganz aufgeregt: „Ich wurde gerade überfallen!“ – „Und was hat man dir gestohlen?“ – „Zum Glück nur die Hausaufgaben!“

Man beginnt immer deutlicher zu erkennen:
Das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat und die Ernte ist nicht hier.

(Vincent van Gogh)

Es ist die Liebe, die dich trägt,
es ist die Zuversicht, die dich führt,
es ist der Glaube an dich, der dich leitet
und dir vieles gelingen lässt.
Was du noch brauchst, ist Geduld.
Wenn du warten kannst,
dann werden dir die Felder deiner Arbeit
eine gute Ernte bescheren.
Vertraue darauf, dass sich alles fügt,
dass sich alles erfüllt, dass alles reift.
Udo Hahn


Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen,
die dem Leben seinen Wert geben.

(Friedrich von Humboldt)

„Schmunzeliges“
Wer von euch kann erklären, was Verantwortung bedeutet?“, fragt die Lehrerin. Andreas meldet sich: „Von meinem Hemd sind alle Knöpfe abgefallen bis auf einen. Der trägt jetzt die volle Verantwortung!“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 20. Juni 2026

Evangelium Mt 6, 24–34

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deswegen sage ich euch:
Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt,
noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt!
Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung
und der Leib mehr als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen;
euer himmlischer Vater ernährt sie.
Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge
sein Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung?
Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen:
Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Doch ich sage euch: Selbst Sálomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn aber Gott schon das Gras so kleidet, das heute auf dem Feld steht
und morgen in den Ofen geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen?
Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn nach alldem streben die Heiden.
Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit;
dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.
Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium

Auf das Wort vom gesunden Auge, das den Menschen in die Welt des Lichts hineinstellt (6, 22–23), folgt das Wort von den zwei Herren, Gott und dem Mammon (V. 24), und die Spruchreihe von den Vögeln des Himmels und den Lilien des Feldes (V. 25–34). Mammon ist das Geld, das zum Götzen (zum „Schatz“) geworden ist. Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen: Die Wahrheit dieses Wortes ist heute wie damals mit Händen zu greifen. Gott und der Mammon beanspruchen den ganzen Menschen, allerdings auf sehr verschiedene Weise: Der Mammon macht ihn zum Sklaven, Gott macht ihn frei – auch dazu, dass er vom Geld den richtigen Gebrauch macht. Um die Freiheit des Menschen und die neue Gerechtigkeit geht es auch in den Versen 25–34. Die Vögel des Himmels und die Lilien des Feldes lehren den Jünger Jesu nicht eine gedankenlose Sorglosigkeit, sondern die Wahrheit von Gottes Herrschaft und seiner Gerechtigkeit (V. 33). Es braucht aber das „gesunde Auge“ des aufrichtigen Menschen, um in den geschaffenen Dingen Gottes Nähe zu erkennen, nicht als eine allgemeine Weisheit, sondern als täglich neues Ereignis und Wunder. So besteht nach diesem Evangelium Christsein darin, vor Gott zuzugeben, dass man „arm“ ist, aber auch bereit zu sein, sich unendlich beschenken zu lassen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)