Herr, gib uns deinen Frieden!“
VERTRAUEN
Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist.
Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner hat.
Ob ich reich bin oder arm, verachtet oder geehrt bei den Menschen,
Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.
(John Henry Newmann)
Umkehren ist Zuwendung,
Zuwendung zu den Menschen, zum Leben, zu Gott.
(Elmar Gruber)
Auf das Wesentliche richten
Zeit, zu fasten, mich festzumachen.
Zeit, in der ich Halt gewinne, in der ich mich festige im Glauben,
in der ich meine Gedanken ausrichte auf das Wesentliche.
Zeit, in der ich meine Hoffnung setze auf den, der mich trägt und hält.
(Gisela Baltes)
Wir bitten dich, o Gott,
um Leben, damit wir sehen können, wie unsere Kinder heranwachsen,
um Geduld, damit wir sie lehren können, ohne sie zu bevormunden;
um Weisheit, damit unsere Taten sie nicht mit Vorurteilen belasten;
um Liebe, damit wir sie zu ihrem Ziel führen können;
um Segen, damit wir zu dem Weg, den sie einschlagen werden, ja sagen können.
(aus Bolivien)
Menschen mit Phantasie langweilen sich nie.
(Jakob Bosshart)
Möge das Glück immer greifbar sein.
Mögen gute Freunde immer in Deiner Nähe sein.
Möge Dir der Tag, der kommt, eine besondere Freude bringen,
die Dein Leben heller macht. All das wünsche ich Dir!
(irischer Segenswunsch)
Eile dient meistens dazu, Minuten zu retten,
nachdem Stunden verzettelt sind.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Delfine Quiz
Frage
Wie verständigen sich Delfine unter anderem?
A durch Klicklaute und Pfeifen
B durch Farbwechsel
C durch Klopfen mit den Flossen
D nur durch Körpersprache
..... und noch ein Impuls:
Ich wünsche dir immer einen heiteren Himmel über allem,
was du gerne tust, über den Dingen, die du liebst.
Gottes Segen umgebe dich ganz.
Tiefe Zufriedenheit fülle dich aus -
heute und an jedem Tag der vorübergeht.
(Irischer Segenswunsch)
..... und noch ein Witz:
Otto zeigt seinem Besucher die Wohnung. „Das hier ist unser Musikzimmer!“ – „Aber hier steht doch gar kein Instrument!“ – „Das nicht, aber von hier aus hören wird die Musik des Nachbarn am besten!“
Die Lösung gibt es morgen.
mit den Augen suchen
Abendimpuls
Gott, lass mich die Menschen
nicht mit den Augen suchen,
sondern mit dem Herzen.
Schenke mir Liebe,
die Brücken baut,
Geduld, die versteht,
und ein offenes Herz,
das andere Herzen berührt.
Denn nur der Liebe
öffnen sich die Herzen.
Die Laterne
Es war einmal ein Junge, der einen langen Weg im Dunkeln zurücklegen musste, um zu seinem Dorf zu gelangen. In seiner Hand trug er eine kleine Laterne, die nur wenig Licht spendete. Gerade einmal zwei Meter weit konnte er den Weg vor sich erkennen. Die Dunkelheit um ihn herum machte ihm Angst. Immer wieder blieb er stehen und fragte sich, ob er seinen Weg wohl finden und sicher nach Hause gelangen würde. Da kam ihm ein alter Mann entgegen. Er bemerkte, wie zögernd der Junge voranging, und fragte ihn: „Warum gehst du so langsam und unsicher?“ Der Junge antwortete: „Ich habe Angst. Meine Laterne leuchtet nur zwei Meter weit. Wie soll ich bei dieser Dunkelheit den ganzen Weg bis zu meinem Dorf finden?“ Der alte Mann lächelte und sagte: „Du musst nicht den ganzen Weg auf einmal sehen. Schau einfach auf das Licht, das dir deine Laterne schenkt. Es geht mit jedem Schritt, den du machst, mit dir. Immer wird sie dir die nächsten zwei Meter deines Weges zeigen.“ Der Junge dachte einen Moment darüber nach. Dann setzte er seinen Weg fort – Schritt für Schritt, immer dem Licht seiner Laterne folgend. Und tatsächlich: Mit jedem Schritt bewegte sich auch das Licht mit ihm. So musste er nie mehr sehen, als für den nächsten Schritt nötig war. Nach einer Weile konnte der Junge die ersten Lichter seines Dorfes erkennen. Er hatte sein Ziel erreicht – sicher und wohlbehalten. Von diesem Tag an wusste er: Man muss nicht den ganzen Weg kennen, um ihn gehen zu können. Es genügt, den nächsten Schritt im Vertrauen zu machen.
Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen,
denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.
(Peter Rosegger)
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Schlafe gut, Aloys

