Tugend Geduld Vertrauen

Ich achte die Tugend der Geduld
größer als Zeichen und Wunder.

(Gregor der Große)

Der Vater hält das Seil
Ein Mann bereiste Armenien und durchquerte das Land auf der Suche nach seltenen Pflanzen und Blumen. Auf einem seiner Ausflüge bemerkte er in einer tiefen Felsenkluft eine Blume von solcher Schönheit und Seltenheit, dass er beschloss, ihrer habhaft zu werden, möge es kosten was es wolle. Aber wie konnte er darankommen? Die Felswände waren so steil, dass ein Hinabklettern ausgeschlossen war. Die einzige Möglichkeit bestand darin, jemand an einem Seil in den Felsspalt hinabzulassen. Aber wer wollte dafür sein Leben riskieren? Nach einigem Suchen fand er einen Jungen und fragte ihn, ob er für eine beträchtliche Geldsumme bereit sei, sich da hinunter zu wagen, und die Blume zu pflücken. Er wollte dem Jungen Mut machen und sagte: "Ich werde das Seil ganz festhalten." Doch der Junge schüttelte den Kopf. "Ich würde es für alles Geld in der Welt nicht tun! Aber wenn mein Vater kommt und das Seil hält, dann werde ich es tun!"



„Schmunzeliges“
Warum mögen Regenwürmer keinen Streit? Weil sie lieber alles unter der Erde klären.

das große Glück

Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das große vergeblich warten.

(Pearl S. Buck)

Nicht Jahre machen das Leben aus, sondern Augenblicke.
(Friederike Wechselbaumer)

Die Liebe weist dem Menschen seines Lebens Ziel.
Die Vernunft gibt ihm die Mittel in die Hand, es zu erreichen.

(Chinesische Weisheit)

„Schmunzeliges“

Ein Vertreter wird Vater von Drillingen. Notgedrungen übernimmt der Chef dessen Tour und sagt den Kunden, dass sein Angestellter Vater von Drillingen geworden sei. Da meint ein Kunde schadenfroh: „Das geschieht ihm recht, jetzt kann er einmal sehen, wie es ist, wenn man nur ein Stück bestellt hat und drei werden geliefert!“


Erst wenn die Liebe im Herzen der Menschen wohnt,
ist es möglich, dass Menschen wieder sinnvoll
von Gott reden und einander verstehen.
(Phil Bosmans)

„Schmunzeliges“
„Wie kommen Sie mit Ihrem neuen Pferd klar, Frau Müller?“, fragt der Reitlehrer. – „Oh, das ist das höflichste Pferd, das es gibt. Immer wenn ein Hindernis kommt, lässt es mich zuerst rüber!“

Du, Herr, stehst zu den Werken, die du einmal begonnen hast.
Vollende auch meine Unvollkommenheit.

(Augustinus von Hippo)