Zuhause bin ich da

Zuhause bin ich da …
wo jemand mit Sorge auf mich wartet
wo ich Fehler machen darf
wo ich Raum zum Träumen habe
wo ich meine Füße ausstrecken kann
wo ich gestreichelt werde
wo ich geradeaus reden kann
wo ich laut singen darf
wo immer ein Platz für mich da ist
wo ich ohne Masken herumlaufen kann
wo einer meine Sorgen anhört
wo ich still sein darf
wo jemand meine Freude teilt
wo mir jemand das Essen zubereitet
wo mir Trost zuteil wird
wo ich Wurzeln schlagen kann.
Möge dich ein Engel auf deinem Weg behüten
und dich vor allem Dunkel bewahren.
Möge er deine Sorge tragen helfen
und dein Leben von innen her
erwärmen und erleuchten
und dir die Gewissheit schenken,
dass es gut ist, dass es dich gibt.
Wenn du ihn spürst, ist es vielleicht
ein Gedanke der Liebe von mir.
(Christa Spilling-Nöker)

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben.
Wer andere glücklich macht, wird glücklich.

(André Gilde)

Das Licht des Glaubens
Hinter einem Verschlag entdeckt Mutter Theresa einen alten Mann, mehr tot als lebendig, eher abweisend und gleichgültig als erwartungsvoll. Nachdem sie ihm etwas Reis hingestellt hat, fängt die Nonne an, die bescheidenen Habseligkeiten in Augenschein zu nehmen. Da entdeckt sie mitten im Gerümpel alte Lampe. Sie macht sich daran, die Leuchte von monatelangem Staub zu befreien. Doch der alte Mann wehrt ab. Es hat doch alles keinen Sinn, seine Tage seien gezählt. Es lohne sich nicht, die Lampe zu reinigen und zu entzünden. Mutter Theresa lässt sich nicht beirren. Sie fragt den Alten: "Wenn ich die Lampe gereinigt habe und ein Licht entzündet habe, werden sie die Lampe auch dann brennen lassen, wenn ich nicht kommen kann?" Der alte Mann wird sehr nachdenklich und willigt schließlich ein. Die Ordensschwester entzündet rasch die Lampe, verweilt noch still einen Augenblick in der armseligen Behausung und geht zu anderen Bedürftigen. Eines Tages lässt er einer Mitschwester ausrichten: "Sagen Sie meiner Freundin, dass die Lampe noch brennt."

Ich wünsche dir, dass du deine Freiheit nutzt,
dass du deine Fantasie entwickelst.
Dann wirst du aus dem Weg räumen, was dich behindert,
bekämpfen, was dich bedrängt, erkennen, wer dir Gutes will.

(Udo Hahn)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Wer spricht viele Sprachen, ohne auch nur einen gelernt zu haben? - Das Echo.
2. Die Ehefrau seufzt: „Schatz, ich habe kein Geburtstagsgeschenk von dir bekommen und noch nicht einmal gratuliert hast du mir!“ Der Ehemann darauf: „Aber damit wollte ich dir doch nur zeigen, dass mir gar nicht aufgefallen ist, dass du schon wieder ein Jahr älter geworden bist!“
3. Wem gibt jeder die Hand? Dem Handtuch.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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