er fängt an

Der Anfang des Gebets
Der Meister versammelt seine Jünger und fragte sie: "Was ist der Anfang des Gebets?" Der erste antwortete: "In der Not, denn Not lehrt beten. Wenn ich Not empfinde, dann wende ich mich von selbst an Gott." Der zweite antwortete: "Im Glück. Denn wenn ich glücklich bin, verlasse ich das Gefängnis meiner Ängste und Sorgen und bekomme einen Blick für Gott." Der dritte: "In der Stille. Denn wenn ich schweige, dann kann Gott sprechen." Der vierte: "Im Stammeln des Kindes ist der Anfang des Gebets. Denn erst wenn ich wieder werde wie ein Kind, wenn ich mich nicht schäme, vor Gott zu stammeln, dann ist er ganz groß und ich bin ganz klein und beginne, über Gott zu staunen und zu ihm zu beten." Daraufhin sagte der Meister: "Ihr habt alle gut geantwortet. Aber es gibt noch einen Anfang, und der ist früher als all das, was ihr genannt habt. Das Gebet beginnt nämlich bei Gott selbst. Er fängt an - nicht wir."
(Bischof Klaus Hemmerle)

„Schmunzeliges“
Zwei Betrunkene gehen zwischen zwei Bahnschienen nach Hause. Nach einer Weile meint der Eine: „Diese Treppe ist ganz schön lang.“ Darauf der andere: „Das ist ja nicht das Schlimmste, aber das Geländer ist so tief!“


mit jeder guten Tat

Der Mut wächst mit dem Herzen,
und das Herz wächst mit jeder guten Tat.

(Adolph Kolping)

Danke doch lieber für das, was du bekommen hast;
auf das andere warte und freue dich,
dass du noch nicht alles hast.
(Seneca)

„Schmunzeliges“
Otto geht zum Amt um einen neuen Reisepass zu beantragen. Bei der Aufnahme der Personalien ergibt sich folgendes Gespräch: „Name?“ „Otto Neumann“ – Geburtsdatum?“ „17. Dezember 1987“ – „Religion?“ „Befriedigend“.

Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal,
dann ist es der Mut, der es unerschütterlich trägt.

(Emanuel Geibel)

Heute, nur heute werde ich keine Angst haben.
Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen,
was schön ist, und an die Güte zu glauben.
(Papst Johannes XXIII.)

Unternehme Leichtes als wäre es schwer,
und Schweres als wäre es leicht:
jenes, damit Selbstvertrauen uns nicht sorglos,
diese, damit Zaghaftigkeit uns nicht mutlos mache.

(Baltasar Gracián)

immer Segen empfangen

Wer großherzig ist, wird immer Segen empfangen.
(Johannes XXIII.)

Einzigartig und einmalig
Jeder von uns ist einzigartig und einmalig.
Gott hat sich von jedem Menschen ein Bild gemacht,
das allein in diesem Menschen Wirklichkeit wird.
Unsere Aufgabe im Leben ist es,
dieses ursprüngliche Bild
in uns sichtbar werden zu lassen.

Ich wünsche dir Ausdauer und Kraft auf dem Weg zu deinen Zielen.

Hoffen heißt,
an das Abenteuer der Liebe glauben,
Vertrauen zu den Menschen haben,
den Sprung ins Ungewisse tun,
und sich ganz Gott überlassen.

(Helder Camara)

Das Wunderbarste an Wundern ist,
dass sie manchmal wirklich geschehen.

(Gilbert Keith Chesteron)

Gott meiner Lebenszeiten.
Der frische, unverbrauchte Tag! Das neue Kalenderblatt erinnert mich daran.
Wir blättern mal wieder gemeinsam in diesem Tagebuch meines Lebens.
Ganz leer ist es noch auf dieser neuen Seite.
Was wird eingetragen werden? Welche Farbe hat das Leben heute?
Wer trägt sich ein? Welche Handschrift prägt?
Ja, es wird spannend. Schreibe du mit deiner Handschrift mit.

In der Suche des Guten sollen wir fleißig und erfinderisch sein.
Mindestens so fleißig und erfinderisch wie in anderen Bereichen des Lebens.

(Juraj Bandy)

Ich möchte ein Leben lang staunen, Herr, über dein Wort,
verwundert über jeden neuen Tag mit wachen Sinnen leben,
ein dankbarer Mensch bleiben, als dein Gast auf dieser Erde
singen, loben, arbeiten und von dir erzählen.
(Johannes Hansen)

Alles vergeht.
Am Abend des Lebens bleibt nur die Liebe.

(Elisabeth von Dijon)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Mit ergreifenden Worten beschwört der Pfarrer die Gemeinde, wie im Alten Testament üblich, ein Zehntel des Einkommens zu spenden. Ein Messbesucher ist von der Predigt so gerührt, dass er zu seinem Banknachbarn sagt: „Ein Zehntel? Ich will sogar ein Zwanzigstel geben!“
2. Im Labor war jeden Morgen die Alkoholflasche leer. Der Professor ärgert sich darüber und klebt deshalb ein Schildchen auf die Flasche: „Vorsicht! Erblindungsgefahr!“ Beim nächsten Mal ist die Flasche halbleer. Auf dem Schildchen steht: „Habe ein Auge riskiert!“
3. Vor Weihnachten hatte ein Schüler bei der Klassenarbeit statt der Antworten einfach hingeschrieben: „Gott allein weiß die Antworten. Frohe Weihnachten!“ Am nächsten Tag erhielt er die Arbeit zurück mit dem Vermerk: „Gott bekommt eine Eins, du eine Sechs! Mehr Glück im neuen Jahr!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen