es in sich selbst zu entdecken

Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen,
es in sich selbst zu entdecken.

(Galileo Galilei)

Wer nur zurückschaut, kann nicht sehen, was auf ihn zukommt.
(Konfuzius)

Papst Franziskus – wer war er?

Papst Franziskus wurde am 17. Dezember 1936 als Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Seine Familie stammte aus Italien. Er trat dem Jesuitenorden bei, studierte Philosophie und Theologie und wurde 1969 zum Priester geweiht. 1998 wurde er Erzbischof von Buenos Aires und 2001 Kardinal.
2013 wurde er zum Papst gewählt und nahm den Namen Franziskus an, in Anlehnung an den heiligen Franziskus von Assisi. Er setzte sich besonders für die Armen, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Frieden und den interreligiösen Dialog ein. Zudem förderte er Reformen innerhalb der katholischen Kirche und betonte Barmherzigkeit, Bescheidenheit und Nächstenliebe.
Seine Amtszeit war von Reformdebatten und Kritik geprägt, zugleich schätzten viele Menschen seine Nähe zu den Ausgegrenzten. Papst Franziskus starb am 21. April 2025 im Alter von 88 Jahren.

Die Freude an Gott ist eine Frucht des Glaubens.
(Martin Luther)

Möge jeder von euch
etwas von dem Licht weitergeben,
das er selbst empfangen hat.
So möge eure Gemeinschaft heller werden,
eure Freude wachsen
und euer Miteinander zu einem Segen für viele werden.

„Schmunzeliges“
In der Buchhandlung Ein Kunde betritt den Buchladen. Der Verkäufer fragt: "Soll es etwas leichtes oder etwas schweres sein?" Darauf der Kunde: "Das ist mir egal, denn ich bin mit dem Auto hier."

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Das Reich Gottes bricht dort an, wo sich Menschen dem Handeln Jesu öffnen und es geschehen lassen. Ihn, Christus, bitten wir:
1. Schenke allen Menschen Mut, Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
2. Lass Einsame Gemeinschaft, Freundschaft und Geborgenheit erfahren.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
3. Gib uns die Kraft, einander zu vergeben und uns zu versöhnen.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
4. Stärke alle, die unter Sorgen, Ängsten und Belastungen leiden.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
5. Öffne unsere Herzen, damit wir Vorurteile abbauen und niemanden ausgrenzen.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
6. Zeige Menschen in schwierigen Zeiten neue Wege und schenke ihnen Zuversicht.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
7. Schenke allen Verantwortlichen Weisheit, Besonnenheit und Mitgefühl.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
8. Hilf uns, Wahrheit von falschen Versprechen zu unterscheiden und gute Entscheidungen zu treffen.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
9. Stärke alle, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Zusammenhalt einsetzen.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
10. Nimm unsere Verstorbenen in deine Liebe auf und schenke ihnen ewiges Leben.
Jesus, du Heiland, dich bitten wir.
Herr Jesus Christus, du wohnst in uns und in jedem Menschen, wir loben dich in Ewigkeit.
Amen.

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.



Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 09. Oktober 2026

Evangelium Lukas 11, 14–26

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war.
Als der Dämon ausgefahren war, da konnte der Mann reden.
Alle Leute staunten. Einige von ihnen aber sagten:
Mit Hilfe von Beélzebul, dem Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen
und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen:
Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden
und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist,
wie kann sein Reich dann Bestand haben?
Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beélzebul austreibe.
Wenn ich aber die Dämonen durch Beélzebul austreibe,
durch wen treiben dann eure Söhne sie aus?
Deswegen werden sie eure Richter sein.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe,
dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt,
dann nimmt ihm der Stärkere seine ganze Rüstung,
auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute.
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich;
wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Wenn ein unreiner Geist aus dem Menschen ausfährt,
durchwandert er wasserlose Gegenden,
um eine Ruhestätte zu suchen, findet aber keine.
Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und er kommt und findet es sauber und geschmückt.
Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst.
Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder.
Und die letzten Dinge jenes Menschen werden schlimmer sein als die ersten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Auch der Teufel wirkt Wunder und betört damit die Menschen, das setzen die Gegner Jesu als gegeben voraus. Damit aber ist dem Wunder die eindeutige Beweiskraft abgesprochen; im konkreten Fall der Dämonenaustreibung wird von den Gegnern die Glaubwürdigkeit Jesu grundsätzlich in Frage gestellt und damit ein sachliches Gespräch unmöglich gemacht. In der Antwort Jesu liegt das Schwergewicht auch nicht in der Beweisführung der Verse 17–19, sondern in der Aussage von V. 20: Die Tatsache, dass Jesus Dämonen austreibt, ist ein Zeichen der nahegekommenen Gottesherrschaft; im Tun Jesu übt Gott seine rettende und befreiende Macht aus. Statt „mit der Kraft Gottes“ heißt es in V. 20 wörtlich: „durch den Finger Gottes“. Gott braucht nicht seine ganze Macht einzusetzen, es genügt ein Wink oder eine Berührung seines Fingers, um den „starken Mann“ (V. 21) zu besiegen und den gefangenen, gefesselten Menschen zu befreien.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)