….. Tagesevangelium vom 09. Oktober 2026
Evangelium Lukas 11, 14–26
In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war.
Als der Dämon ausgefahren war, da konnte der Mann reden.
Alle Leute staunten. Einige von ihnen aber sagten:
Mit Hilfe von Beélzebul, dem Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen
und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen:
Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden
und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist,
wie kann sein Reich dann Bestand haben?
Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beélzebul austreibe.
Wenn ich aber die Dämonen durch Beélzebul austreibe,
durch wen treiben dann eure Söhne sie aus?
Deswegen werden sie eure Richter sein.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe,
dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt,
dann nimmt ihm der Stärkere seine ganze Rüstung,
auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute.
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich;
wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Wenn ein unreiner Geist aus dem Menschen ausfährt,
durchwandert er wasserlose Gegenden,
um eine Ruhestätte zu suchen, findet aber keine.
Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und er kommt und findet es sauber und geschmückt.
Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst.
Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder.
Und die letzten Dinge jenes Menschen werden schlimmer sein als die ersten.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Auch der Teufel wirkt Wunder und betört damit die Menschen, das setzen die Gegner Jesu als gegeben voraus. Damit aber ist dem Wunder die eindeutige Beweiskraft abgesprochen; im konkreten Fall der Dämonenaustreibung wird von den Gegnern die Glaubwürdigkeit Jesu grundsätzlich in Frage gestellt und damit ein sachliches Gespräch unmöglich gemacht. In der Antwort Jesu liegt das Schwergewicht auch nicht in der Beweisführung der Verse 17–19, sondern in der Aussage von V. 20: Die Tatsache, dass Jesus Dämonen austreibt, ist ein Zeichen der nahegekommenen Gottesherrschaft; im Tun Jesu übt Gott seine rettende und befreiende Macht aus. Statt „mit der Kraft Gottes“ heißt es in V. 20 wörtlich: „durch den Finger Gottes“. Gott braucht nicht seine ganze Macht einzusetzen, es genügt ein Wink oder eine Berührung seines Fingers, um den „starken Mann“ (V. 21) zu besiegen und den gefangenen, gefesselten Menschen zu befreien.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
für andere da sein Morgengebet
Morgengebet
Für andere da sein
Guter Gott, ein neuer Tag beginnt.
Wir wissen noch nicht, was uns heute erwartet.
Schenke uns die Kraft und den Mut, diesen Tag gut zu gestalten.
Wir müssen nicht selbst den Weg kennen,
aber wir können anderen helfen, ihren Weg zu finden.
Wir können Türen öffnen, Hoffnung schenken
und Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind.
Öffne unsere Augen für die, die Hilfe brauchen,
unsere Ohren für die, die gehört werden wollen,
und unser Herz für die Menschen um uns herum.
Lass uns heute ehrlich sein, füreinander da sein
und mit kleinen Gesten etwas Gutes bewirken.
Begleite uns durch diesen Tag und lass uns für andere ein Licht sein.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Liebe Grüße, Aloys
ohne Maß
Das Maß der Liebe ist die Liebe ohne Maß.
(Augustinus)
Guter Gott,
du bist unendlich großzügig und schenkst weit mehr, als wir zu erbitten wagen.
Oft kommen wir mit kleinen Bitten zu dir,
weil wir unsere Möglichkeiten und deine Güte nur begrenzt sehen.
Doch du öffnest deine Hand und überraschst uns mit deiner Liebe.
Schenke uns ein vertrauensvolles Herz, das auf deine Fürsorge baut.
Bewahre uns davor, klein zu denken, wo du Fülle schenken willst.
Lehre uns zugleich, deine Gaben dankbar anzunehmen und mit anderen zu teilen.
Mach auch uns zu Menschen, die nicht kleinlich rechnen, sondern großzügig handeln,
die Not sehen, Hoffnung schenken und Freude weitergeben.
Lass uns in unserem Alltag ein Spiegel deiner grenzenlosen Liebe sein.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen.
(Emanuel Swedenborg)
Der Herr denkt an uns und segnet uns;
er segnet das Haus Israel,
er segnet das Haus Aaron.
Er segnet, die den Herrn fürchten,
die Kleinen und die Großen.
Der Herr segne euch je mehr und mehr,
euch und eure Kinder!
(nach Ps 115,12-14)
Das ist königlich, dass man Böses über sich sagen lässt von denen,
denen man Gutes getan hat.
(Alexander der Große)
Zeit ist viel zu kostbar,
um nette Dinge ungesagt zu lassen und Menschen,
die uns etwas bedeuten, sollten wir nicht einfach an uns vorbeiziehen lassen,
ohne ihnen zu sagen, wie schön es wäre, wenn sie blieben!"
Behutsam schließt man den Toten die Augen;
Ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen.
(Jean Cocteau)
Hinter den Tränen der Trauer
verbirgt sich ein Lächeln der Erinnerung.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZLIGES“
1. Wie nennt man ein verschwundenes Rindvieh? „Oxford!“
2. Bei einer Party holt sich der Ehemann schon zum dritten Mal einen gut gehäuften Teller vom kalten Büfett. Flüstert seine Frau: „ Aber Paul, was sollen die Leute bloß denken?“ – „Halb so schlimm“ meint er augenzwinkernd, „ich sage jedes Mal, es sei für meine Ehefrau.“
3. Bauer Müller fährt mit seinem Traktor in die Stadt. Es ist viel los auf der Straße, sodass er auf die Straßenbahngleise ausweichen muss. Hinter nähert sich eine Straßenbahn. Als der Bauer erst nach längerer Zeit ausweicht, ruft ihm der Schaffner zornig aus dem Fenster zu: „Du Schafskopf! Kannst du nicht aus dem Wege gehen?“ – „Ich schon“, antwortet der Bauer, „aber du nicht!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

