Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 20. Juli 2026

Evangelium Matthäus 12, 38–42

In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu Jesus:
Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen.
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen,
aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Propheten Jona.
Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war,
so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.
Die Männer von Nínive werden beim Gericht mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen;
denn sie sind auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr als Jona.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen;
denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Sálomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Sálomo.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Schriftgelehrten und Pharisäer verlangen von Jesus ein Wunder, das ihn als Propheten, als Gottes Sprecher oder als Messias oder was sonst sie meinen, wofür Jesus sich ausgebe, legitimiert. Nicht weniger als sechsmal wird in den Evangelien diese Forderung erhoben, und jedes Mal weigert sich Jesus. Er verweist an anderen Stellen auf seine Verkündigung und seine Taten, in Mt 12, 39–40 auf das Zeichen des Jona. Auch das ist praktisch die Verweigerung eines Zeichens; denn der Tod Jesu ist für seine Gegner kein Zeichen im Sinn einer Bestätigung, sondern ein Ärgernis, und seine Auferstehung nach drei Tagen bleibt ihnen unsichtbar. – An das Wort vom Zeichen des Jona schließt sich ein Gerichtswort gegen „diese Generation“ an, „diese böse und treulose Generation“ (V. 41–42): Die heidnischen Einwohner Ninives und die heidnische Königin von Saba sind besser als Israel. In Ninive hat man die Bußpredigt des Jona ernst genommen, die Königin von Saba hat die Weisheit Salomos gesucht. Jesus ist Prophet und Weisheitslehrer, und er ist mehr. Er ist mehr als ein „Zeichen“: Er ist die sichtbar anwesende Gotteswirklichkeit, die jeden Menschen vor die Entscheidung stellt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

mit uns zurecht

Liebe beginnt, wo die Selbstsucht aufhört,
wo keine Gegengaben erwartet werden,
wo Egoismus keinen Sinn mehr macht.
Je mehr wir die anderen lieben,
umso besser kommen die anderen mit uns zurecht.

(P. Adalbert Ludwig Balling)

Besser als das Brot selbst ist,
es miteinander zu teilen.
(Dom Helder Camara)

10 kleine Christen - mit überraschendem Ausgang
10 kleine Christen sich des Glaubens freun'n
doch einem gefiel die Predigt nicht.. da waren 's nur noch 9.
9 kleine Christen hatten alles treu gemacht,
der eine hat die Lust verlor'n, da waren's nur noch 8.
8 kleine Christen hörten was vom "Nächsten lieben",
der eine fand das viel zu schwer, da waren's nur noch 7.
7 kleine Christen machte Beten ganz perplex,
doch einer sagt: "ich mag nicht mehr", da waren's nur noch 6.
6 kleine Christen meinten: "die Kirch hat alle Trümpf",
der eine war dann sehr enttäuscht, da waren's nur noch 5.
5 kleine Christen, die war'n der Kirche Zier,
doch einer fühlt sich nicht geehrt, da waren 's nur noch 4.
4 kleine Christen, die waren echt und treu,
doch einer schafft das Tempo nicht, da waren's nur noch 3.
3 kleine Christen waren immer noch dabei,
doch einer fand die Schar, zu klein, da waren's nur noch 2.
2 kleine Christen- ein Anfang? Jedoch nein!
Wenn alle Neune laufen geh'n, Gott lässt ihn nicht allein!
1 kleiner Christ holt seinen Freund herbei,
und der ging mit ihm in die Kirch, da waren's wieder 2.
2 aktive Christen, denen machte es Plaisier,
jeder nahm noch einen mit, da waren's wieder 4.
4 überzeugte Christen, die glaubten Tag und Nacht,
das wirkte wie ein Virus, da waren's wieder 8.
Noch zwei dabei, und man wird seh'n,
wenn du und ich mitmachen, dann sind es wieder 10!

„Schmunzeliges“
„Mein Mann unterzieht sich gegenwärtig einer Frischzellenbehandlung“, erzählt Frau Hansen ihrer Nachbarin. – „Oh, hat Ihr Mann diesmal keine Bewährung bekommen?“