Das beste Mittel jeden Tag gut zu beginnen ist,
beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen
an diesem Tag eine Freude machen könnte.
(Nietsche)
Der Gerechte ist wie ein Baum
Was der Baum nicht hat, darauf verzichtet er.
Er genießt dauernd, was er hat:
Ein wenig Erde,
ein wenig Wasser, einen Schatz der allen gehört.
Er arbeitet nicht, er kämpft nicht.
Er rennt nicht hinter einer Beute her,
er fürchtet nicht, er werde verfolgt.
Er sucht keinen Streit.
Er bietet seine Frucht allen an,
sein Geäst dem Vogel,
seine Rinde den Insekten,
seinen Schatten dem Feind.
Als ganzer ist er Schönheit,
Wort, Krone des Friedens.
Darum ist geschrieben:
Der Gerechte ist wie die Krone des Libanon.
Der Gerechte ist wie ein Baum,
gepflanzt am Ufer des Wassers.
(Paul de la Croix Bonvin)
Du lebst,
sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen ein guter folgt,
sei strak genug, sie alle vier zu tragen.
Friedrich Wilhelm Weber
Gott lässt sich nicht erreichen,
aber er steht als Ziel vor Dir.
(Antoine de Saint-Exupery)
„Schmunzeliges“
Eine Schriftstellerin diskutiert im Zug mit einem Pfarrer über die Bedetung der Frau. „Sie müssen zugeben, dass Gott zuerst den Mann und dann erst die Frau erschaffen hat!“, meint der Pfarrer. Darauf sie: „ Das möchte ich nicht bestreiten. Ich bediene mich nämlich bei meiner Arbeit derselben Methode: Zuerst mache ich einen groben Entwurf und dann mache ich die verbesserte Ausführung!“