kann gar nicht verrückt genug sein

Wer wirklich Neues denken will, 
kann gar nicht verrückt genug sein.
(Niels Bohr)

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen,
ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen,
sind wie Hungrige, die immerfort kochen, 
sich aber nie zu Tische setzten.
(Marie von Ebner-Eschnebach)

Tu das, wodurch du würdig bist, glücklich zu sein.
(Immanuel Kant)

Vorsätze am Morgen
Ich will heute allen Menschen,
die mir begegnen, ein Lächeln schenken.
Ich will mich nicht hetzen lassen,
Geduld mit mir selber haben,
auch wenn die Arbeit nicht so rasch von der Hand geht.
Ich will nicht hart oder vorschnell urteilen,
sondern versuchen, dem anderen gerecht zu werden.
Die großen und kleinen Misserfolge dieses Tages
will ich hinnehmen und mit Humor bestehen.
Ich will die Freude dieses neuen Tages
mit denen teilen, die mit mir leben.
(Eleonore Beck)

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt,
sondern an das, was du hast.
(Marc Aurel)

Guter Gott, 
immer wieder beschenkst du uns mit der Fülle deiner Gaben. Wir danken dir für die Sonne. Sie lässt alles wachsen. Sie schenkt uns Freude. Wir danken dir auch für den Regen. Alles kann sich satt trinken, die Pflanzen, die Tiere, ja auch wir Menschen. Guter Vater im Himmel, wir danken dir für unsere wunderschöne Welt, die du für uns geschaffen hast und für alle Früchte der Erde. Hilf du uns immer wieder, dass es uns gelingt, auch mit denen zu teilen, denen es nicht so gut geht. Amen

Alles, was man gibt ist Gewinn
und was man nicht gibt, ist Verlust.
(Christine von Schweden)

"Einen neuen Tag von deiner großen Ewigkeit
schenkst du mir heute, o Gott,
ein neuer Tag gibt mich in deine liebende Hand."
(Anselm Grün)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Zwei Taschendiebe treffen sich. Fragt der eine: „Wie geht´s denn?“ Darauf der andere: „Wie man nimmt´s!“
2. „Ich hatte dich eingeladen, ein Glas auf meine Gesundheit zu trinken und jetzt bist du schon beim sechsten!“ – „Na ja, du siehst aber auch wirklich schlecht aus!“
3. Der Bus ist überfüllt. Ein junger Mann sitzt und tut so, als schlafe er. Die alte Dame, die schon eine Weile neben ihm steht, klopft auf seine Schulter und fragt: „Junger Mann, bei welcher Haltestelle wollen Sie denn geweckt werden?

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

der Mond ist aufgegangen

Wir leben auf einem blauen Planeten,
der sich um einen Feuerball dreht.
Mit 'nem Mond der die Meere bewegt
und du glaubst nicht an Wunder?
(Marteria)

..... gute Nacht, Aloys

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weisse Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinnste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen
und uns'ren kranken Nachbarn auch.
(Matthias Claudius)