Frage
Wie heißt die Frühlingsblume auf dem Foto?
A Schlüsselblume
B Hyazinthe
C Ranunkel
D Primel
Antwort D Primel
Die Primel (Primula vulgaris) ist eine der bekanntesten heimischen Frühlingsstauden. Die Hauptblütezeit liegt zwischen März und April. Unter günstigen Bedingungen können sich erste Blüten bereits im Februar zeigen. Die Pflanze wächst horstbildend und wird etwa 10 bis 15 cm hoch. Die Blüten der Wildform sind hellgelb mit einer dunkleren Mitte, während Zuchtformen eine breite Farbpalette abdecken. Die Primel ist winterhart und frostfest bis ca. -2 °C in voller Blüte; die Pflanze selbst übersteht deutlich tiefere Temperaturen problemlos.
..... und noch ein Impuls:
Geben, was man im Herzen trägt
Ein reicher Mann übergibt einem armen Mann einen Korb gefüllt mit Unrat und Müll, mit der Idee er könnte es gebrauchen. Der Arme nimmt das Geschenk dankend an. Er geht auf eine Wiese, sammelt die schönsten Blumen und legt sie in den Korb, den ihm der Reiche zuvor schenkte. Am nächsten Tag kam der Reiche wieder an dem Sitzplatz des armen Mannes vorbei. Er begrüßte ihn herzlich und war sehr überrascht als der Arme ihm seinen Korb mit Blumen entgegen reichte. Er fragte: "Warum schenkst du mir Blumen, wo ich dir doch nur meinen Unrat hinterließ?" Der Arme nahm des Reichen Hand, schaute ihm tief in die Augen, lächelte selig und sagte: "Weil jeder immer genau das gibt, was er im Herzen trägt."
..... und noch ein Witz:
Anna fragt besorgt ihre Nachbarin: „Wir Dein Mann wohl die Blumen gießen, während Du in Kur bist?“ – „Aber sicher, er weiß ja schließlich, was Durst ist!“
Ihr seid meine Freunde
Jesus, du hast gesagt: „Ihr seid meine Freunde!“ Deshalb kommen wir voll Vertrauen zu dir und bitten dich:
1. Jesus, du Freund aller, die dir nachfolgen. Schenke denen, die du berufen hast, tiefe innere Freude, Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
2. Jesus, du allein hast Worte ewigen Lebens. Öffne jungen Menschen Herz und Sinn für dich, damit sie deinem Ruf mutig und entschlossen folgen.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
3. Jesus, du Licht auf unserem Weg. Gib allen, die dich suchen und dir nachfolgen, einen klaren und weiten Blick für die Zeichen der Zeit.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
4. Jesus, du Stütze der Schwachen. Stärke alle, die durch ihr Gebet am Aufbau deines Reiches mitwirken.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
5. Jesus, du schweigsamer Weggefährte. Begleite uns in allen Nöten und Sorgen. Laß uns bei dir zur Ruhe kommen und deine Ruhe in den Lärm und die Hetze unserer Zeit hineintragen.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
6. Jesus, du treuer Hirte deiner Herde. Führe deine Kirche, und bewahre uns vor lähmender Resignation, falscher Sorge und Ängstlichkeit.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
7. Jesus, du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Erleuchte alle, die Verantwortung tragen in der Kirche, in Gemeinden und Gemeinschaften, und stärke sie mit den Gaben deines Geistes.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
8. Jesus, du bist bei uns alle Tage. Sei all denen nahe, die bereitwillig und treu ihren Dienst für dich tun, und lass ihr Leben und Arbeiten zum Segen werden.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
9. Jesus, wir dürfen deine Freunde sein. Segne all jene Menschen, die uns anvertraut sind.
Christus höre uns. Alle: Christus erhöre uns.
Herr Jesus Christus, getrennt von dir können wir nichts vollbringen. Wir danken dir für das Geschenk deiner Freundschaft und für deine Nähe im Wort, im Sakrament und im Herzen der Menschen. Belebe und vertiefe unsere Freundschaft mit dir. Dann können wir zuversichtlich den Weg gehen, auf den du uns gerufen und geführt hast. Dir sei Lob und Dank, heute und alle Tage bis in Ewigkeit. Amen.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 19. Januar 2026
Evangelium Markus 2, 18–22
Da die Jünger des Johannes und die Pharisäer zu fasten pflegten, kamen Leute zu Jesus
und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht,
während die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer fasten?
Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste fasten,
solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten.
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein;
dann werden sie fasten, an jenem Tag.
Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand;
denn der neue Stoff reißt vom alten Gewand ab
und es entsteht ein noch größerer Riss.
Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche.
Sonst zerreißt der Wein die Schläuche; der Wein ist verloren
und die Schläuche sind unbrauchbar.
Junger Wein gehört in neue Schläuche.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Nach der Frage der Sündenvergebung ist jetzt die Frage des Fastens Gegenstand der Auseinandersetzung; darauf folgt (Evangelium von morgen) die Frage des Sabbats. Die Pharisäer, aber auch die Johannesjünger stießen sich an der Unabhängigkeit der Jünger Jesu gegenüber den überlieferten Bräuchen. Jesus verteidigt das Verhalten seiner Jünger mit einer erstaunlichen Begründung. Das Fasten hat dort seinen Platz, wo man Vergangenes sühnen oder sich für Kommendes vorbereiten will. Für die Jünger Jesu aber gilt jetzt weder Vergangenheit noch Zukunft. Die Gegenwart Jesu ist alles. Es ist Festzeit, nicht Zeit des Fastens. Das Bild von der Hochzeit stammt aus dem Alten Testament: Gott ist der Herr und „Gemahl“ seines Volkes, das freilich den Bund hundert Mal gebrochen hat. Wenn Jesus behauptet, jetzt seien die Tage der Hochzeit, so beansprucht er damit dasselbe, wie wenn er Sünden vergibt: Nur Gott kann Sünden vergeben, und Gott ist auch der „Gemahl“ des neuen Gottesvolkes. An das Wort von der Hochzeit schließen sich zwei weitere: das vom neuen Fleck auf dem alten Kleid und das vom jungen Wein in alten Schläuchen. Ein revolutionärer Optimismus spricht aus all dem: Jesus hält es für möglich, allerdings auch für notwendig, die Welt und die Menschen von Grund auf zu erneuern.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

