Kinderbibel Gott versorgt

aus der Kinderbibel:

Gott sorgte für sein Volk

(Exodus 16-17)

Die Israeliten wandern nach dem Auszug aus Ägypten durch die Wüste. Sie klagen über Hunger und Mangel an Nahrung. Gott versorgt sie mit Manna vom Himmel und mit Wachteln, besonders im Frühstadium der Wüstenreise. Die Speisungswunder dienen als Zeichen Gottes Versorgung, Bundestreue. In manchen Passagen wird Hunger als Prüfstein des Glaubens gesehen; später kommt die Forderung nach Wasser.

Es dauerte nicht lange, bis die Israeliten zu klagen begannen, dass sie hungrig seien. Sie dachten an den Fisch und das wunderbare Gemüse, das sie in Ägypten hatten und vergaßen dabei ganz ihre grausamen Herren. Sie wandten sich an Mose und Aaron. „Lieber wären wir in Ägypten gestorben, als hier in der Wüste zu verhungern“, murrten sie. Gott hörte ihr Klagen. „Ihr werdet jede Nacht Fleisch und jeden Tag Brot zu essen haben, außer am Sabbat, meinem Ruhetag“, sagte Gott. Und in dieser Nacht ließ sich ein riesiger Schwarm Wachteln dort nieder, wo die Zelte der Israeliten standen. Nun gab es genug Fleisch für alle. Am nächsten Morgen war der Boden um das Zeltlager von Tau bedeckt. Als der Tau trocknete, blieb ein weißes, knuspriges Brot zurück, das zart wie Raureif war. „Das ist ein besonderes Brot, das Gott euch geschickt hat“, sagte Mose. „Sammelt so viel davon ein, wie ihr braucht.“ Die Israeliten sammelten es schnell ein. Es schmeckte süß wie Honig und lag jeden Morgen auf dem Feld. An jedem sechsten Tag sammelten sie doppelt so viel ein, um auch am Sabbat genug davon zu haben. Sie nannten das Brot Manna.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)


für Wesentliches

Fastenzeit: aufbrechen! Wir feiern das Leben!
ein Weg – ein Programm – eine Chance
Jesus wir schauen auf dich. Durch dich wissen wir. Unser Leben geht weiter, auch nach dem Tod. Wir wollen mit all unseren Sinnen wach sein und uns darauf besinnen, was du von willst
Fastenzeit – nachdenken darüber, was ich zum Leben brauche.
Fastenzeit – nachdenken darüber, was ich weglassen kann.
Fastenzeit – nachdenken darüber, was im Leben wesentlich ist.
Wenn ich Platz für Wesentliches schaffe über mich hinausdenke,
verändere ich vielleicht dadurch meine Beziehung
zur Umwelt oder auch zu Gott.
(Werner Küstenmacher)

O Gott, mach uns zu Menschen,
die sich ganz hingeben,
die sich selbst vergessen,
die mehr als mit Worten lieben,
die gern einfach leben,
die wirklich ihr Leben preisgeben,
bis ans Ende.

Es gibt Dinge, die sich nicht rechnen müssen:
Dass ein Kind aufgenommen wird,
dass ein Sterbender liebevoll gepflegt wird,
dass wir stellvertretend für Menschen
Sonntag für Sonntag die heilige Messe feiern
und im Gotteslob nicht nachlassen.

(Joachim Wanke)

„Schmunzeliges“
Fragt der Bewährungshelfer den Knasti: "Haben sie schon Pläne für die Zeit, wenn Sie wieder frei sind?" - "Aber klar doch - von drei Sparkassen!"