Anordnung des Wissens

Frage
Wie nennt man eine überblickende Anordnung des Wissens einer bestimmten Zeit und eines bestimmten kulturellen Raumes, einschließlich ihrer Zusammenhänge durch Stichwortverweise.


A Enzyklopädie
B Historiographie
C Seneszenz
D Animalia

..... und noch ein Impuls:
Honig wohnt in jeder Blume, Freude an jedem Orte,
man muss nur, wie die Biene, sie zu finden wissen.
(Heinrich von Kleist)

..... und noch ein Witz:
Der Pfarrer will von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates wissen, warum es in der Gemeinde so wenig Aktivitäten gibt. „Keine Ahnung!“ meint einer von ihnen. Darauf de Pfarrer: „Das liegt am Islam. Der Jugendkreis ist lahm, der Liturgiekreis ist lahm und der Seniorenkreis ist lahm!“

Die Lösung gibt es morgen.


Segne die ….

SEGENSWÜNSCHE
Segne die Leidenden, dass sie stark werden.
Segne die Verzweifelten, dass sie Hoffnung finden.
Segne die Hungrigen, dass sie gespeist werden.
Segne die Starken, dass sie ihre Kraft sinnvoll einsetzen.
Segne die Schwachen, dass sie sich nicht nutzlos fühlen.
Segne die Fröhlichen, dass sie die Traurigen nicht vergessen.
Segne mich.

Wir müssen auf das eigene Herz hören,
aber uns auch immer wieder vergewissern
und im Gespräch beraten lassen,
um dabei die Stimme des eigenen Herzens
besser herauszuhören.

Nur wer sich nach der Ewigkeit ausrichtet,
kann in unserer Zeit etwas ausrichten.


Was Jesus für mich ist?
Einer der für mich ist!
Was ich von Jesus halte?
Dass er mich hält!



„Schmunzeliges“
Die Krankenschwerster fragt Herrn Müller: „Sind Sie verheiratet?“ Herr Kraus: „Schon, aber die Verletzungen kommen vom Fahrradunfall.“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 07. März 2026

Evangelium Lukas 15, 1–3.11–32


In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber
und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte:
Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land.
Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss,
ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen
und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner!
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm.
Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße!
Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Und sie begannen, ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld.
Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm:
Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir
und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat,
da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm:
Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen;
denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Das verlorene Schaf, die verlorene Drachme, der verlorene Sohn: Diese drei Gleichnisse stehen in Lk 15 als Antwort Jesu auf den Vorwurf: Er nimmt Sünder auf und isst mit ihnen (15, 2). Die letzte Antwort Gottes auf die Sünde ist nicht die Gerechtigkeit, sondern das Erbarmen. Der ältere Bruder des verlorenen Sohnes vertritt die Gerechtigkeit, wie er sie versteht (vgl. Lk 18, 11–12). Er hat auf seine Weise recht, aber Gott ist größer: Er kann verzeihen, und wenn er einem Sünder verzeihen kann, freut er sich darüber wie über die Werke seiner Schöpfung. „Gott ist die Liebe“ heißt auch: „Gott ist die Freude“. Die Schuld der Pharisäer und Schriftgelehrten ist im Übrigen eine ganz eigene. Sie sind nicht in der Lage sich darüber zu freuen, dass Jesus Erfolg hat bei Menschen, zu denen sie keinen Zugang haben. Neid ist auch heute unter uns noch eines der stärksten Hindernisse auf dem Weg zum Reich Gottes.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)