Morgengebet
Guter Gott,
schenke mir für diesen neuen Morgen
deinen Segen auf allen meinen Wegen.
Einen Segensteppich unter meinen Füßen
bei jedem Schritt,
damit ich behütet gehe,
voll Vertrauen und Hoffnung.
Eine Segensbrücke von dir zu mir
und von mir zu dir –
damit ich mich getragen weiß,
mit dir verbunden
und niemals allein.
Ziehe einen Segenskreis um alle Menschen,
die mir nahe sind.
Umschließe mit deiner Liebe
meine Familie, meine Freunde
und alle, die ich in meinem Herzen trage.
Segne, Gott,
meinen Weg, meine Gedanken und mein Tun.
Schenke mir offene Augen für das Gute,
ein liebevolles Herz
und den Mut, deinen Segen weiterzugeben.
So begleite mich durch diesen Tag
und bleibe bei mir –
Schritt für Schritt,
Brücke für Brücke,
Segen um Segen.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Schönen Tag, Aloys
die Hoffnung
www.aloys-trier.de/2026/08/27/die-hoffnung-der-zukunft/
www.aloys-trier.de/2026/08/29/auf-seinem-weg/
www.aloys-trier.de/2026/08/26/was-ist-der-unterschied/
keinen wertvollen Reichtum
Von allem, was die Weisheit geben kann,
damit ein Leben glücklich wird,
gibt es kein größeres Gut, keinen wertvolleren Reichtum
als die Freundschaft.
(Epikur)
Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach,
lobenswert zu sein, zugrunde.
(Adam Smith)
Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen,
sondern in ganz feinen Kleinigkeiten,
aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
(Carmen Sylva)
Viele verschieden gestimmte Saiten geben erst die Harmonie.
(Joseph von Eichendorff)
„Schmunzeliges“
Otto fragt seinen Bruder: „Was schenkst du denn deiner Frau zu Weihnachten?“ – „Alle meine Liebe!“ – „Aber das finde ich nicht besonders gescheit von dir, das hast du ja gar nichts mehr für das nächste Jahr!“
Möge dein Leben gesegnet sein mit kleinen Wundern,
die deinen Alltag heller machen: mit einem freundlichen Wort,
einer helfenden Hand, einem offenen Herzen und Menschen,
die dich begleiten, wenn der Weg einmal schwerer wird.
Nur wer Ehrfurcht vor dem geistigen Wesen anderer hat,
kann anderen wirklich etwas sein.
(Albert Schweitzer)
Tagesevangelium
….. Tagesevangelium vom 16. September 2026
Evangelium Johannes 17, 6a.11b–19
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Jünger Jesu leben in der Welt, sind aber nicht von der Welt. Das heißt nicht, dass sie für die Welt untauglich sind oder dass die Welt sie nichts angeht. Aber die Welt ist, seitdem sie das Wort Jesu gehört und Jesus ans Kreuz geschlagen hat, nicht mehr einfachhin die Welt, wie sie von Gott geschaffen wurde. Sie hat Jesus abgewiesen und es ist nur logisch, dass sie auch seinen Jüngern mit Argwohn, Ablehnung und Feindseligkeit begegnet. Dennoch ist der Jünger Jesu in die Welt hineingestellt, in sie hineingesandt. Sie ist das Ackerfeld, auf dem das Wort Gottes ausgestreut wird. Ob es Frucht bringen kann, dafür sind wir mitverantwortlich. Jesus hat für uns alle gebetet.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

