Liebe das Leben!

Genieße, was du hast!
Lebe gern und arbeite gern!
Es gibt so viel Gutes zu tun.
Liebe das Leben!
Es ist der Mühe wert.

(Phil Bosmans)

Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Schatzkammer unseres Lebens.
(Lieselotte Nold)

Herr, mein Gott, du, die eine Hoffnung,
die ich habe, erhöre mich:
Dass ich nicht müde werde,
nach dir zu fragen,
sondern allzeit brennend dein Antlitz suche.
Gib du mir die Kraft, nach dir zu fragen,
denn du lässt dich finden.
Vor dir ist meine Stärke,
vor dir ist meine Schwachheit.
Jene bewahre, dieser hilf auf.
(hl. Augustinus)

„Schmunzeliges“
„Unser Lehrer hat mich gefragt, warum sich bei Kälte alles zusammenzieht und bei Wärme ausdehnt“, erzählt die Tochter beim Mittagstisch. „Und was hast du darauf gesagt?“ – „Das stimmt! Im Winter ist es kalt, deshalb sind die Tage kurz. Im Sommer ist es dagegen warm und die Tage sind lang!"

Lass dich nicht davon abbringen, was du unbedingt tun willst.
Wenn Liebe und Inspiration vorhanden sind, kann nicht schiefgehen.

(Ella Fitzgerald)

… auch ernten können
Ein alter Mann arbeitete mühsam mit gekrümmten Rücken und pflanzte kleine Stecklinge. „Was machst Du da?“, wurde er gefragt. „Ich pflanze Nussbäume“, antwortete der Alte. Der Besucher: „Warum machst du das? Du kannst in ihren Schatten nicht ruhen und auch die Früchte kannst Du selber nicht ernten?“ Der Alte schaute auf und sagte: „Die vor uns kamen, haben gepflanzt, und wir konnten ernten. Wir pflanzen nun, damit die, die nach uns kommen, auch ernten können.“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 23. Juni 2026

Evangelium Matthäus 7, 6.12–14

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Gebt das Heilige nicht den Hunden
und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor,
denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten
und sich umwenden und euch zerreißen!
Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen!
Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Geht durch das enge Tor!
Denn weit ist das Tor und breit der Weg,
der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen.
Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg,
der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Das heutige Evangelium enthält drei Weisungen, die unter sich nur lose zusammenhängen. a) Vers 6: „Gebt das Heilige nicht den Hunden!“ Das ist den Jüngern gesagt, den Boten des Evangeliums. Sie sollen unterscheiden, ob es in einer bestimmten Situation angebracht ist, von Christus und von der Gottesherrschaft überhaupt zu sprechen. Seltsam hart und lieblos mag es uns scheinen, dass die Nicht-Hörer der Botschaft mit Schweinen und Hunden verglichen werden; aber mit dem drastischen Bild soll nur anschaulich gemacht werden, wie sinnlos es ist, Menschen zur Annahme des Glaubens nötigen zu wollen, denen dafür alle Voraussetzungen fehlen.
Vers 12: Die „goldene Regel“ schließt zusammenfassend die vorhergehenden Weisungen ab und stellt sie nochmals (vgl. 5, 48) unter das große Gebot der Liebe. Die Liebe ist die Mitte und das geheime Ziel auch von „Gesetz und Propheten“.
Vers 13–14: Mit 7, 13 beginnen die Schlussmahnungen der Bergpredigt (7, 13–27). Das Bild von den zwei Wegen ist weit verbreitet in den Psalmen, bei den Propheten und auch außerhalb der Heiligen Schrift. Das Leben des Menschen ist eine Wanderschaft, es kann sein Ziel erreichen oder verfehlen. Am Tor wird es sich entscheiden. Das Tor bedeutet Ende, Durchgang, neuen Anfang. Warum ist das Tor eng, das zum Leben, zum Glück der Vollendung führt? Warum werden nur wenige gerettet (Lk 13, 23)? Statt einer Antwort hören wir wieder einmal eine Forderung, einen Imperativ: Sorg, dass du den rechten Weg gehst und durch das rechte Tor eintrittst.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


wir danken dir

Gott, unser Vater, wir danken dir. 
Das Weltall, die Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen hast du werden lassen.
Du willst sie auch bewahren.
Durch Sommer und Winter, Saat und Ernte erhältst du uns am Leben.
Jesus, Sohn Gottes, wir danken dir.
Du kommst zu uns in deinem Wort, du kommst zu uns in deinem Mahl.
Brot und Wein, Frucht der Erde und menschlicher Arbeit,
hast du zu Zeichen der Liebe Gottes gemacht.
Heiliger Geist, wir danken dir.
Du bist das Leben in allem, was lebt.
Du lässt in uns den Glauben wachsen und Frucht bringen
in der Liebe zu Gott und seinen Geschöpfen.
Amen

Wir wollen jeden Tag ein neues Leben beginnen.

(Edith Stein)

Dankbar für alles
Dankbarkeit klammert sich an nichts.
Sie ist eine Grundhaltung, die durch alles,
was geschieht, genährt werden kann.
Es ist immer der Augenblick, in dem ich dankbar bin,
dankbar für das, was mir gerade jetzt widerfährt,
was mich in Bewegung bringt,
was mich herausfordert, was mich beglückt.
(Anselm Grün)

„Schmunzeliges“
Auf dem Programm einer landwirtschaftlichen Ausstellung: 10.00 Uhr Eintreffen des Rindviehs, 11.00 Eintreffen der Ehrengäste, 12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen.