baumeln lassen

Mögest du Zeit haben,
die Seele baumeln zu lassen.


Knapper Sieg?
Du machst bei einem Marathonlauf mit und überholst kurz vor dem Ziel den Zweiten. Wievielter bist Du dann?

Wenn keine Spur von Hektik dich treibt,
wenn der Friedens dein Herz wärmt,
dann atmet deine Seele auf –
lass dich fallen, lass los ….


Wer liebt, hat Zeit gefunden,
die Zeit, die wirklich zählt,
Zeit für sich, Zeit für Gott,
Zeit für den, der heute
Deine Zeit nötig braucht.

Wenn sie einem blinden Kind einen Baum, einen Sonnenuntergang schildert,
wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meine Schöpfung jemals sehen.
Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne:
Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile.......
Und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben. Sie wird niemals alleine sein.
Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede einzelne Minute,
weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut, als sei sie hier neben mir."
Zeit ist ein kostbares Gut, das hoch gehandelt wird,
aber selten glückliche Käufer findet.
Denn Zeit ist keine Frage von Gewinn und Verlust,
sondern eine Form von Liebe und Zuwendung.
Wer liebt findet Zeit.

Lösung:
Antwort: Der Zweite


Die schönste Freude erlebt man immer da,
wo man sie am wenigsten erwartet.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 19. Juli 2026

Evangelium Matthäus 13, 24–43


In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?
Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind getan.
Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein,
damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen:
Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!
Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn,
das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern;
sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum,
sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig,
den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen,
damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten:
Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Er antwortete:
Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt;
der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen,
die andere verführt und Gesetzloses getan haben, und werden sie in den Feuerofen werfen.
Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.
Wer Ohren hat, der höre!

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Dem Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen ist im Evangelium selbst die Deutung beigegeben. Die Zeit der Kirche ist die Zeit der Saat und des Wachstums. Jesus ist der Sämann, der Acker ist die ganze Welt. Aber es wächst nicht nur guter Weizen. Es gibt auch in der Kirche das Böse: den Unglauben, den Hass, den Hochmut. Soll man alles Unkraut ausreißen, das heißt Menschen ausschließen? Die Antwort Jesu: Lasst beides wachsen: Es gibt den Tag des Gerichts; er aber ist nicht Sache der Menschen.

Warten können und wachsen lassen. – Geduld haben mit uns selbst. – Darauf vertrauen, dass das Gute sich am Ende durchsetzt. – Daran glauben, dass Gott alles zum Guten führt bei denen, die ihn lieben.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

körperliche Übung

Lachen ist eine körperliche Übung 
von großem Wert für die Gesundheit.

(Aristoteles)

Kennst Du das Lied vom albernen Alltag?
Dieselbe Leier, jeden Tag. Aufstehen, ab ins Bad, ab zur Kaffeemaschine, ab ins Auto, in den Bus oder die Bahn. Der Sprung zur Stechuhr in letzter Sekunde. Und jeden Tag die gleiche stupide Arbeit, die gleichen intriganten Kollegen und der gleiche Druck vom Chef. Dieser Alltag kann Nerven kosten. Aber vielleicht gehörst Du auch zu denen, die die andere Sorte Alltag kennen. Arbeitslos, Bürgergeld, Papierkrieg für den neuen Antrag und mühsames Kämpfen um jeden Euro auf dem Amt. Wieder geht was kaputt, und wie sollst Du's bezahlen! Auch dieser Alltag kann uns fertigmachen. "Egal, zu welcher Sorte Dein Alltag gehört - genau in diesem Alltag will Dir Jesus begegnen". "Das hat er schon zu Lebzeiten getan, in den Straßen von Israel. Er ist ganz gewöhnlichen Menschen begegnet und hat ihre gewöhnlichen Umstände in gewohnter Umgebung plötzlich völlig verändert." Jesus macht das heute immer noch. Mitten im Alltag, an ganz normalen Tagen, sucht er unsere reale Nähe. "Wir brauchen nur genau hinzuschauen und können Jesus jeden Tag an jedem Ort persönlich treffen!"
(nach Isolde Müller)

Im tiefen Vertrauen auf Gott
erübrigt sich vieles von selbst.

(Friederike Weichselbaumer)


„Schmunzeliges“
„Dass du auch immer anderer Meinung sein musst!“, schimpft der Ehemann. „Aber Schatz, das ist doch auch gut so, sonst hätten wir beide immer unrecht!“