in kleine Dingen alle Mühe

Der beste Weg zur Vollkommenheit zu gelangen,
ist, sich in kleinen Dingen alle Mühe zu geben.

(Mary Ward)

Die Geschichte vom Baumwollfaden
Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er so, wie er war, zu nichts taugte. "Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach, sagte er sich, und für einen Pullover zu kurz." An andere anzuknüpfen habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. "Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid." Aber so? Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich- und ich mich selbst am wenigsten!" So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen. Da klopfte ein Klümpchen wachs an seine Tür und sagte: "Lass dich nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab da eine Idee: WIR BEIDE TUN UNS ZUSAMMEN! Für eine Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab dafür auch nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal! Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu klagen! Da taten sich der Baumwollfaden und das Klümpchen Wachs zusammen und waren glücklich!

Was dein Herz sucht, wird dir oft in Begegnungen geschenkt.

Ich wünsche Dir zwei Dinge im Leben. ALLES und NICHTS.
ALLES, was Dich glücklich macht und NICHTS, was Dich zweifeln lässt.
Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn überall dort, wo ich liebe.

(Christa Carina Kokol)

Das Leben wiederholt sich nicht.
Wir müssen sorgsam damit umgehen.

(Anton Tschechow)

Ein Leben in Stille

Zu einem Mönch kam eines Tages ein Besucher und fragte ihn: „Was bringt dir ein Leben in der Stille?“ Der Mönch war eben dabei, Wasser aus einem tiefen Brunnen zu schöpfen und lud den Besucher ein: „Schau in den Brunnen! Was siehst du?“ „Ich sehe nichts.“ Nach einer Weile forderte der Mönch wieder auf: „Schau noch einmal hinein!“ – „Ja, jetzt sehe ich mich selber.“ „Vorher war das Wasser unruhig, du hast nichts als seine bewegte Oberfläche gesehen. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille. Man sieht sich selbst.“

Das ist der größte und sicherste Reichtum:
mit dem Seinen zufrieden zu sein.

(Cicero)

Wie die Blütenknospen sich auftun beim Schein der Sonne,
so tun es die Menschenherzen bei einem freundlichen Gesicht.
(Josef Freinademetz)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Unser Lehrer hat mich gefragt, warum sich bei Kälte alles zusammenzieht und bei Wärme ausdehnt“, erzählt die Tochter beim Mittagstisch. „Und was hast du darauf gesagt?“ – „Das stimmt! Im Winter ist es kalt, deshalb sind die Tage kurz. Im Sommer ist es dagegen warm und die Tage sind lang!"
2. „Sage mir einen Satz mit IMMERHIN“, sagt der Lehrer zu Thomas. Darauf dieser: „Wenn ich daheim statt der Schwester die Blumen gießen muss, dann sind sie IMMER HIN!“
3. „Gnädige Frau“, sagt die Verkäuferin zu einer Kundin, „dieser Hut würde ganz vornehmlich zu Ihrem blassen Tint passen.“ – „Normalerweise bin ich nicht blass. Ich bin es nur geworden, als ich den Preis gelesen habe.“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Wurzeln

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Wenn die Liebe einmal gekeimt hat,
treibt sie Wurzeln, die nicht mehr zu wachsen.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Christus wird uns nicht fragen,
wie viel wir geleistet haben,
sondern mit wie viel Liebe
wir unsere Taten vollbracht haben.

Nicht nur wir warten darauf, das Ziel zu erreichen –
das Ziel wartet auch auf uns.

Dass ein Mensch sich freuen kann,
setzt voraus, dass er sich ärgern kann,
aber nicht, dass er sich ärgert.

(Albert Einstein)

Möge die Liebe Gottes in deinem Herzen brennen –
einer Kerze gleich leuchtend und wärmend.
(Irischer Segensspruch)

Meine erste Morgenstunde gehört dem Herrn.
Das Tagewerk, das er mir aufträgt, das will ich in Angriff nehmen,
und er wird mir die Kraft geben, es zu vollbringen.
(Edith Stein)

Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll,
muss man beizeiten anfangen.

(Johann Wolfgang von Gothe)

Optimismus
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben:
Entweder so, als wäre nichts ein Wunder,
oder so, als wäre alles eins.
(Albert Schweitzer)

Ruhe ist Glück – wenn sie ein Ausruhen ist.
(Ludwig Börne)

Man soll lieben, soviel man kann,
und darin liegt die wahre Stärke,
und wer viel liebt, der tut auch viel und vermag viel,
und was in Liebe getan wird, das wird gut getan.
(Vincent van Gogh)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

lachen nicht vergesssen

Der verlorenste Tag aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat.

(Nicolas Chamfort)

Meine Aufgabe
Eine große Trockenheit war über das Land gekommen. Zuerst war das Gras braun und grau geworden. Dann starben Büsche und kleinere Bäume. Kein Regen fiel, der Morgen erwachte ohne die Erfrischung des Taus. Viele Tiere waren verdurstet, denn nur wenige hatten noch die Kraft gehabt, aus dieser Wüste zu fliehen. Die Trockenheit dauerte an. Selbst die stärksten, ältesten Bäume, deren Wurzeln tief in die Erde reichten, verloren ihre Blätter. Alle Brunnen und Flüsse, die Quellen und Bäche waren vertrocknet. Eine einzige Blume war am Leben geblieben, denn eine ganz kleine Quelle gab noch ein paar Tropfen Wasser. Doch die Quelle verzweifelte: „Alles vertrocknet, verdurstet und stirbt, und ich kann nichts daran ändern. Wozu soll es noch sinnvoll sein, dass ich ein paar Tropfen aus der Erde hole und auf den Boden fallen lasse?“ Ein alter kräftiger Baum stand in der Nähe. Er hörte die Klage und sagte; bevor er starb, zur Quelle: „Niemand erwartet von dir, dass du die ganze Wüste zum Grünen bringst. Deine Aufgabe ist es einer einzigen Blume Leben zu geben. Mehr nicht.“
(Ein afrikanisches Märchen)

„Schmunzeliges“

Kommt ein Mann in eine Bar und bestellt sich ein Bier. Als er bezahlen will, sagt der Gastwirt "2 Euro 60 bitte." Der Mann zählt 26 10-Cent Münzen ab und wirft sie hinter die Theke. Der Wirt ist wütend, sammelt aber das Kleingeld ein und murmelt ärgerlich in seinen Bart. Am darauffolgenden Abend kommt der Mann wieder und bestellt ein Bier. Als er zahlen möchte, sagt der Wirt "2 Euro 60." Der Mann will mit einen 5-Euro Schein zahlen und legt diesen auf den Tisch. "Jetzt räch ich mich", denkt der Wirt, zählt 24 10-Cent Münzen ab und schmeißt sie auf den Gast, sie fliegen durch den ganzen Raum. Der Mann denkt kurz nach, legt dann 20 Cent auf den Tresen und sagt: "Noch ein Bier bitte!"