Glaube heilt Kinderbibel

Die Männer gaben nicht auf. Sie trugen ihren Freund auf das Dach, deckten die Ziegel ab und ließen den gelähmten Mann dort herunter, wo Jesus sprach. Als Jesus sah, was die Männer taten, war er von ihrem Glauben gerührt. Sie taten so viel für ihren kranken Freund. Jesus wandte sich an den Mann auf der Matte und sagte: „Deine Sünden sind vergeben.“ Es waren auch einige Schriftgelehrte im Haus, die sich darüber ereiferten, dass Jesus so etwas zu sagen wagte. „Wie kann er so etwas sagen?“, fragten sie. „Nur Gott selbst kann Sünden vergeben.“

Der gelähmte Mann
(Matthäus 9)

Für jeden hat die Bibel ein Wort,
das Gott eigens für ihn schreiben ließ.

(Charles de Foucauld)

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„Haben Sie einen Moment Zeit?“
Ein älterer Mensch stellt mir diese Frage im Eingangsbereich des Krankenhauses. Hinauf ins Treppenhaus möchte er, er habe dort etwas gesehen, das er mir zeigen wolle. Neugierig gehe ich neben ihm her. Menschen eilen an uns vorüber, nehmen zwei Treppenstufen auf einmal. „Da, schauen Sie!“, ruft er mit einem Mal und zeigt auf den Boden. Etwas erstaunt blicke ich auf die steinernen Treppenstufen. Jeden Tag laufe ich sie mehrmals hinauf und hinunter, gerne auch zwei auf einmal oder über die letzte Stufe springend. Im Marmor eingeschlossen sehe ich jetzt ein filigranes Schneckenhaus – und gleich daneben noch etwas, das einem Tier gleicht. Ich staune. Und gehe Stufe für Stufe mit dem Menschen hinauf und bewundere die kostbaren Erinnerunen an alte Zeiten, die im Stein eingeschlossen sind. Mit einem Mal muss ich an die Stelle in der Bibel denken, als Gott zu Mose sagt: „Es ist heiliger Boden“, den er betritt. So viele kleine Wunder der Schöpfung gibt es – inmitten des Alltags, sogar zu meinen Füßen. Vielleicht kann ich von Mose lernen: Achtsamkeit. Ehrfucht. Gottes Spuren sind wirklich überall zu finden … selbst in den Treppen eines Krankenhauses.

Irdisches Glück heißt:
Vertrauen haben in den Schöpfer, der meine Zeit in Händen hält.
Hoffnung haben, die über den Tag hinausgeht.
Liebe haben, damit das Leben gelingt und Freude wächst.

„SCHMUNZELIGES“
„Herr Ober, was bedeutet diese Fliege hier in meiner Suppe?“ – „Bedauere, mein Herr, ich bin hier als Bedienung angestellt und nicht als Wahrsager!“

Ein Engel ist jemand, den Gott dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient, damit er dir,
wenn es dunkel ist, ein paar Sterne anzündet.

(Phil Bosmans)

Es liegt an uns
Herr, du gabst jedem von uns ein Herz.
Aber das Ausmaß unserer Liebe müssen wir selbst bestimmen.
Du gabst uns Gefühle. Doch wir selbst müssen entscheiden,
wie gütig, barmherzig, freundlich oder wohlwollend wir sind.
Du gabst uns Mitmenschen zur Seite,
Und wir müssen uns festlegen, wie wir ihnen begegnen wollen.
Du gabst uns deine Weisungen.
Es liegt an uns, ob und wie sehr wir auf dich hören.
(Clemens Nodewald)

Wo man Liebe aussät, da wächst Freude empor.

(William Shakespeare)

„SCHMUNZELIGES“
„Sie wollten sich doch das Trinken abgewöhnen“ sagt der Wirt zu einem Betrunkenen. Darauf meint dieser: „Ich schwanke noch!“

Die vielen Wünsche, die dich erreichen, zeigen dir vor allem eins:
Es gibt hier und dort Menschen, die dir tief verbunden sind
und die dir von Herzen wünschen, dass es dir gut geht.

(nach Sva Hansen)

Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen:
Dein Wandern zum Ziel.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Ein Segen wirst du sein
Ein Segen wirst du sein, wenn du empfänglich bist
für die kleinen Fingerzeige Gottes an jedem Tag.
Ein Segen wirst du sein, wenn du mutig bist,
um deine Überzeugung zu vertreten und für Schwächere einzustehen.
Ein Segen wirst du sein, wenn du ansprechbar bist
für den Kummer der Menschen in deiner Nähe.
Ein Segen wirst du sein, wenn du nachsichtig bist
bei den Fehlern deiner Mitmenschen und ihnen großzügig verzeihst.

„SCHMUNZELIGES“
Tim erzählt seinem Freund: „Meine neue Freundin findet mich unheimlich intelligent und gut aussehend.“ – „das kann nur schiefgehen, wenn sie schon am Anfang so faustdick lügt!“

Jesus heilt Kinderbibel

Im ganzen Land verbreitete sich die Nachricht, dass Jesus Kranke heilen konnte. Bald kamen Menschen von weit her, um sich von ihm berühren zu lassen. Eines Tages predigte Jesus in einem Haus. So viele Menschen waren gekommen, um ihn zu hören, dass das Haus bald überfüllt war. Sogar draußen warteten die Menschen, um Jesus zu sehen und ihn zu berühren. Dann kamen vier Männer. Sie trugen einen Freund auf einer Matte. Der arme Mann war gelähmt und die Freunde glaubten fest daran, dass Jesus ihn heilen könne. Aber vergeblich versuchten sie durch die Menschenmenge in das Haus zu gelangen, um Jesus zu sehen. 

Der gelähmte Mann

(Matthäus 9)

Gott kann durch alles und jeden sprechen:
im Gebet, durch ein Wort der Bibel,
das dich nicht mehr loslässt,
durch Menschen, Kritik, Scheitern und Misserfolge,
durch innere Stimmungen und Talente.
Aber du brauchst ein waches Herz,
ein Herz, das hören kann.
(nach Michael Theuerl)

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