„Herr gib uns deinen Frieden!“
Suchende sind wir Herr, nach einem Sinn
Lass uns finden hinter den Worten: dein Wort.
Tastende sind wir, Herr, nach einem Grund.
Lass uns greifen hinter den Sätzen: dein Geheimnis.
Hoffende sind wir, Herr, auf ein Zeichen.
Lass uns lesen zwischen den Zeilen: Dein Antlitz.
Wartende sind wir, Herr, auf ein Echo.
Lass uns hören zwischen den Pausen: dein Atmen.
Suchende sind wir , Herr, Tag für Tag.
Lass uns spüren in unserer Sehnsucht: deine Liebe
(Alois Albrecht)
Das Glück ist meistens wie eine Brille, nach der man vergebens sucht.
Man findet sie nicht, weil man sie schon auf der Nase hat.
(Paul Hörbiger)
Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt,
gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft –
keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.
(Epikur von Samos)
Als Gott die Zeit machte, hat er genug davon gemacht.
Christus
ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt,
der kennt weder Gottes Kraft noch Gottes Weisheit.
Die Schrift nicht kennen, heißt, Christus nicht kennen.
(hl. Hieronymus)
Jeder Augenblick
Jeder Augenblick Zeit ist ein Schatz,
und jeder Augenblick, den Du gut nutzt,
ist ein Schatz, den Du gewinnst.“
(Don Bosco)
Wo Erbarmen wohnt und Verstehen,
kennt man nicht Überfluss und Verhärtung des Herzens.
(Franz von Assissi)
Nur bei Anwendung
Ein Seifenfabrikant sagte zu einem Priester: „Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es schon zweitausend Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen.“ Der Priester zeigte auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand spielte, und bemerkte: „Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch schmutzige Menschen in der Welt.“ „Seife“, entgegnete der Fabrikant, „nutzt nur, wenn sie angewendet wird.“ Der Priester antwortete: „Christentum auch.“
(von Gisbert Kranz)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.