für Kinder Maria und Elisabeth

…das heutige Evangelium für Kinder

Maria besucht ihre Verwandte Elisabet

Maria hat gerade erfahren, dass sie ein ganz besonderes Baby bekommen wird: Jesus. Sie macht sich auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabet zu besuchen. Auch Elisabet erwartet ein Baby – es wird später Johannes der Täufer sein. Als Maria bei Elisabet ankommt und sie begrüßt, passiert etwas Erstaunliches: Das Baby in Elisabets Bauch hüpft vor Freude. Elisabet spürt, dass Gott etwas Großes tut. Sie sagt zu Maria: "Du bist von Gott besonders gesegnet, und auch dein Kind ist ein großes Geschenk." Maria freut sich sehr und dankt Gott. Sie singt ein Loblied. Darin sagt sie:
Gott ist gut und sorgt für die Menschen. Gott vergisst niemanden, besonders nicht die Schwachen und Armen. Gott hält seine Versprechen. Die Bibelstelle macht deutlich:
Freude teilen: Maria und Elisabet freuen sich miteinander. Es ist schön, wenn wir unsere Freude mit anderen teilen.
Gott ist immer da: Gott begleitet die Menschen und hält seine Versprechen.
Jeder Mensch ist wertvoll: Gott liebt alle Menschen, besonders diejenigen, die Hilfe brauchen.
Dankbar sein: Maria zeigt, dass es gut ist, Gott für das Gute im Leben zu danken.

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 02. Juli 2026

Evangelium Lukas 1, 39–56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet.
Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte,
hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet; dann kehrte sie nach Hause zurück.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Nachdem Maria ihr großes Ja gesprochen hat, beeilt sie sich, Elisabet aufzusuchen; beide Frauen sind gesegnet und in besonderer Weise in den Heilsplan Gottes einbezogen. Der Vorläufer spürt die Nähe des Herrn und beginnt schon im Mutterschoß, vom Heiligen Geist erfüllt (Lk 1,15), auf den Größeren hinzuweisen, der nach ihm kommt. Elisabet begrüßt mit Freude und Ehrfurcht ihre jüngere Verwandte; als Glaubende bezeugt sie das Geheimnis Marias und bestätigt deren Glauben. Der Lobgesang Marias, das Magnificat, ist ihre Antwort auf das, was ihr von Gott her geschehen und in diesem Augenblick neu bewusst geworden ist. Der Lobgesang aller Glaubenden Israels und der aller kommenden Generationen fügt sich in dieses Danklied ein. Niedrigkeit und Erhöhung, demütiger Glaube und das Hochgefühl der Erwählung klingen im Leben und im Lied Marias zusammen. Das Lied feiert die Größe Gottes, seine Macht, seine Barmherzigkeit und seine ewige Treue.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


in kleine Dingen alle Mühe

Der beste Weg zur Vollkommenheit zu gelangen,
ist, sich in kleinen Dingen alle Mühe zu geben.

(Mary Ward)

Die Geschichte vom Baumwollfaden
Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er so, wie er war, zu nichts taugte. "Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach, sagte er sich, und für einen Pullover zu kurz." An andere anzuknüpfen habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. "Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid." Aber so? Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich- und ich mich selbst am wenigsten!" So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen. Da klopfte ein Klümpchen wachs an seine Tür und sagte: "Lass dich nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab da eine Idee: WIR BEIDE TUN UNS ZUSAMMEN! Für eine Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab dafür auch nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal! Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu klagen! Da taten sich der Baumwollfaden und das Klümpchen Wachs zusammen und waren glücklich!

Was dein Herz sucht, wird dir oft in Begegnungen geschenkt.

Ich wünsche Dir zwei Dinge im Leben. ALLES und NICHTS.
ALLES, was Dich glücklich macht und NICHTS, was Dich zweifeln lässt.
Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn überall dort, wo ich liebe.

(Christa Carina Kokol)

Das Leben wiederholt sich nicht.
Wir müssen sorgsam damit umgehen.

(Anton Tschechow)

Ein Leben in Stille

Zu einem Mönch kam eines Tages ein Besucher und fragte ihn: „Was bringt dir ein Leben in der Stille?“ Der Mönch war eben dabei, Wasser aus einem tiefen Brunnen zu schöpfen und lud den Besucher ein: „Schau in den Brunnen! Was siehst du?“ „Ich sehe nichts.“ Nach einer Weile forderte der Mönch wieder auf: „Schau noch einmal hinein!“ – „Ja, jetzt sehe ich mich selber.“ „Vorher war das Wasser unruhig, du hast nichts als seine bewegte Oberfläche gesehen. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille. Man sieht sich selbst.“

Das ist der größte und sicherste Reichtum:
mit dem Seinen zufrieden zu sein.

(Cicero)

Wie die Blütenknospen sich auftun beim Schein der Sonne,
so tun es die Menschenherzen bei einem freundlichen Gesicht.
(Josef Freinademetz)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Unser Lehrer hat mich gefragt, warum sich bei Kälte alles zusammenzieht und bei Wärme ausdehnt“, erzählt die Tochter beim Mittagstisch. „Und was hast du darauf gesagt?“ – „Das stimmt! Im Winter ist es kalt, deshalb sind die Tage kurz. Im Sommer ist es dagegen warm und die Tage sind lang!"
2. „Sage mir einen Satz mit IMMERHIN“, sagt der Lehrer zu Thomas. Darauf dieser: „Wenn ich daheim statt der Schwester die Blumen gießen muss, dann sind sie IMMER HIN!“
3. „Gnädige Frau“, sagt die Verkäuferin zu einer Kundin, „dieser Hut würde ganz vornehmlich zu Ihrem blassen Tint passen.“ – „Normalerweise bin ich nicht blass. Ich bin es nur geworden, als ich den Preis gelesen habe.“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen