Mitgefühl bedeutet, die Gefühle anderer zu verstehen und ihnen zu helfen.
Wir brauchen einander.
(Albert Schweitzer)
..…was sagt Jesus zum Thema „Mitgefühl“
Jesus macht deutlich: Mitgefühl bedeutet, dass wir das Leid anderer sehen und ihnen helfen. Er sagt, wir sollen andere Menschen lieben, ihnen vergeben und ihnen beistehen, besonders wenn sie Hilfe brauchen. Ein gutes Beispiel ist der barmherzige Samariter: Er sieht einen verletzten Menschen und hilft ihm, obwohl er ihn nicht kennt. Mitgefühl heißt für Jesus: Nicht nur Mitleid haben, sondern Liebe zeigen und handeln.
..…eine Geschichte
Eine kurze Geschichte über Mitgefühl
Ein Mann sah einen alten Menschen, der auf der Straße hingefallen war. Viele Menschen gingen einfach vorbei. Doch ein Junge blieb stehen. Er half dem Mann aufzustehen, gab ihm zu trinken und fragte: „Geht es Ihnen gut?“ Der alte Mann lächelte und sagte: „Danke, dass du mir geholfen hast.“ Der Junge antwortete: „Wenn jemand Hilfe braucht, sollten wir füreinander da sein.“
….. ein Gebet
Lieber Gott,
schenke mir ein gutes Herz und Mitgefühl für andere Menschen.
Hilf mir, ihre Sorgen zu sehen und ihnen zu helfen.
Zeige mir, wie ich Liebe, Freundlichkeit und Hoffnung schenken kann.
Amen.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
die heilige Teresia von Avila
Die heilige Teresia von Avila, wer war sie?
Die heilige Teresa von Ávila lebte von 1515 bis 1582 in Spanien. Sie war eine mutige Frau, die sehr an Gott glaubte. Sie wurde Ordensfrau und später eine wichtige Gründerin und Erneuerin des Karmelitenordens.
Schon als junges Mädchen spürte Teresa, dass Gott für sie wichtig war. Sie wollte ihr Leben Gott widmen. Deshalb ging sie in ein Kloster in der Stadt Ávila. Dort betete sie viel und dachte darüber nach, wie sie Gott und den Menschen noch besser dienen konnte.
Teresa fand, dass die Ordensschwestern wieder mehr Zeit für Stille, Gebet und die Gemeinschaft miteinander haben sollten. Deshalb gründete sie neue Klöster. Dort sollten die Schwestern einfach leben, viel beten und sich gegenseitig unterstützen. Dabei musste Teresa viele Schwierigkeiten überwinden. Sie gab aber nicht auf und setzte ihren Weg mutig fort.
Teresa schrieb auch viele Bücher. Darin erzählte sie von ihrem Leben, ihren Gebeten und ihrer besonderen Nähe zu Gott. Sie beschrieb, wie Menschen in der Stille und im Gebet Gott begegnen können. Dabei erklärte sie schwierige Dinge oft mit einfachen Bildern aus dem Alltag.
Teresa war eine mutige, starke und liebevolle Frau. Sie ließ sich nicht davon abhalten, neue Wege zu gehen. Ihr waren Gott, das Gebet und die Liebe zu anderen Menschen besonders wichtig.
Löse dein Herz von allem Irdischen,
suche Gott und du wirst ihn finden.
(Teresa von Avila)
"Gott ist so groß,
dass er es wohl wert ist,
ihn ein Leben lang zu suchen."
(Theresia von Avila)
Allmächtiger Gott, du hast die heilige Teresia von Jesus
durch deinen Geist erweckt
und sie der Kirche als Lehrmeisterin
des Weges zur Vollkommenheit geschenkt.
Gib, dass wir in ihren Schriften
Nahrung für unser geistliches Leben finden.
Durchdringe uns mit der Gewissheit,
dass du allein genügst,
und entzünde in uns das Verlangen nach Heiligkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Der Psalm 61 – für Kinder erklärt
Der Psalm 61 – für Kinder erklärt
Psalm 61 ist ein Gebet zu Gott. David fühlt sich traurig, schwach und weit weg von Gott. Er bittet Gott um Hilfe und Schutz. Dabei vertraut er darauf, dass Gott bei ihm ist und ihm Sicherheit gibt. Wenn wir Angst haben oder uns allein fühlen, können wir mit allem zu Gott kommen und ihm vertrauen.
Der Psalm 61
1 Fürbitte für den König
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Von David.]
2 Gott, höre mein Flehen, /
achte auf mein Beten!
3 Vom Ende der Erde rufe ich zu dir; /
denn mein Herz ist verzagt. /
Führe mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist!
4 Du bist meine Zuflucht, /
ein fester Turm gegen die Feinde.
5 In deinem Zelt möchte ich Gast sein auf ewig, /
mich bergen im Schutz deiner Flügel. [Sela]
6 Denn du, o Gott, hast meine Gelübde gehört /
und denen das Erbe gegeben, /
die deinen Namen fürchten.
7 Füge den Tagen des Königs noch viele hinzu! /
Seine Jahre mögen dauern /
von Geschlecht zu Geschlecht.
8 Er throne ewig vor Gottes Angesicht. /
Huld und Treue mögen ihn behüten.
9 Dann will ich allzeit deinem Namen singen und spielen /
und Tag für Tag meine Gelübde erfüllen.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

