nur da zu sein

Einfach nur da zu sein, 
den Atem spüren, die Luft riechen,
die Stille hören, die Zeit vergessen,
in mir sein – und bei dir, mein Gott.


Ein Engel für jeden Tag
Ich wünsche dir sieben Engel für die Woche,
einen für jeden Tag, damit alle Gefahren
von dir fern bleiben und keine Schatten
das Licht deines Lebens verdunkeln.
Mögest du dich geborgen und umsorgt fühlen,
damit du in dir ruhen und aus deiner Tiefe
neue Kraft schöpfen kannst.
(Christa Spilling-Nöker)

„Schmunzeliges“
Herr Petersen ist in ein Hochhaus eingezogen und ist gerade dabei, einige Nägel einzuschlagen, als die Tür klingelt. „Hallo, ich wollte nur fragen, ob Sie etwas dagegen haben, wenn wir die Spitzen der Nägel zum Bilderaufhängen benutzen?“

Man trifft ihn unterwegs ...
Geht hinaus in euren Tag ohne vorgefasste Ideen
und vorausgeahntes Ermatten, ohne Absicht mit Gott,
ohne Bescheidwissen über ihn, ohne Begeisterung, ohne Bibliothek.
Brecht auf ohne vorgezeichneten Weg,
ihn zu entdecken, denn wisst:man trifft ihn unterwegs nicht am Ziel.
(Madeleine Delbrêl)

um glücklich zu sein

… beim lieben Gott sind wir keine „schwarzen Schafe“.
Uns wünsche ich eine „glückliche“ Zeit, Aloys


Nimm dir Zeit, um glücklich zu sein!
Du bist ein Wunder, das lebt,
das auf dieser Erde wirklich ist.
Du bist einmalig, einzigartig,
nicht zu verwechseln.
Weißt du das?
(Phil Bosmans)

„Schmunzeliges“
Fritzchen sitzt auf einer Bank und weint. Ein Fußgänger kommt vorbei und fragt ihn: "Na mein Kleiner, was ist denn los mit dir?" Fritzchen antwortet: "Die älteren Jungs haben mir mein Pausenbrot geklaut" Der Fußgänger fragt: "Mit Absicht?" Fritzchen antwortet: "Nein, mit Fleischwurst"!

Wenn´s Dich nicht gäbe
blieb´ eine Seite im Buche des Lebens leer
eine Stimme fehlte im Lied der Schöpfung
Menschen würden den zärtlichen Klang
ihrer Namen vermissen
wenn´s Dich nicht gäbe
würden Wege vergeblich warten auf Deine Füße
blieben Herzen unberührt
von der Strömung Deines Vertrauens
und Träume ungeträumt
wenn´s Dich nicht gäbe
wachten Flügel der Fantasie nicht auf
müssten Schmetterlinge Dein Staunen entbehren
die Bäume Deine Freundschaft
und Augen Dein Gesicht
selbst die unendliche Liebe würde ärmer sein
wenn´s dich nicht gäbe
(Christa Peikert-Flaspöhler)

„Schmunzeliges“
Zwei ältere Herren bestellen Schweinebraten, überlegen es sich aber nach einigen Minuten anders und fragen den Ober: „Können wir auch Gänsebraten bekommen?“ Der Kellner bejaht und ruft laut durch die Kneipe zum Koch. „Für die Schweine bitte zweimal Gänse!“

Gott
hat ja gesagt zu allen Menschen,
zu allen und zu jedem.
Er kommt mir entgegen.
Er ist der Retter und Heiland.
Menschen, die aus diesem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.

man bemerkt es nur

Die Gesundheit ist wie das Salz.
Man bemerkt es nur, sobald es fehlt.

(aus Italien)

„Denken wir an das Heute
und überlassen wir uns dem Herrn,
was den morgigen Tag angeht.“
(Johannes XXIII.)

Es gibt keinen Augenblick in unserem Leben,
in dem wir nicht einen neuen Weg einschlagen könnten.
(Charles de Foucauld)

Samenkorn
Das Samenkorn in meiner Hand ist wie eine neue Möglichkeit für etwas, das ich kenne, aber nicht ganz und nicht in allen Facetten. Dieses Gefühl ist nicht an Jahreszeiten gebunden und nicht an den Garten. Jeder Tag ist am Morgen wie ein Samenkorn in meiner Hand. Die Pflanze ist manchmal schon bekannt: das was mich erwartet, was ich vorhabe, auf was ich mich freue und was ich befürchte. Es gibt Tage und Vorhaben, die gleichen eher einer praktischen Nutzpflanze, andere lassen uns auf Blumen hoffen oder es warten Wildkräuter auf uns. Ich möchte den Tag verheißungsvoll sehen. Ich möchte den Morgen in den Tag hinein loslassen, in den Tag hineingehen, vertrauensvoll losgehen, ohne ganz sicher zu sein, was wird. Ich möchte das Samenkorn riskieren, das ich ja auch selber bin. (Claudia Nietsch-Ochs)

Wer den Tisch deckt,
macht dem Streit ein Ende.

(aus China)

Was ich mit der Zeit mache,
die du mir schenkst, liegt in meinen Händen.
Begleite mein Leben in dieser kostbaren Zeit.

Gott gebe allen, die mich kennen,
zehnmal mehr als sie mir gönnen.

(Spruch auf einem Kachelofen)

Heilige sind Menschen,
durch denen es andren leichter wird,
an Gott zu glauben.
(Natan Söderbblom)

"Mensch, ich hab' dich gern" - sag es weiter mit Worten oder ohne Worte. Sag es mit einem Lächeln, mit einer Geste der Versöhnung, mit einem Händedruck, mit einem Wort der Anerkennung, mit einem Stern in deinen Augen. Sag es weiter mit tausend kleinen Aufmerksamkeiten, jeden Tag aufs neue: "Ich hab' dich so gern." (Phil Bosmans)

Gott gebe allen, die mich kennen,
zehnmal mehr als sie mir gönnen.

(Spruch auf einem Kachelofen)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. In guten Lokalen kocht der Chef, - in schlechten der Gast.
2. Anna sagt zu ihrer Freundin: „Mein Mann hat sich zu seinem Geburtstag ein Streichinstrument gewünscht.“ – „Und was wird er bekommen?“ – „Ein Buttermesser!“
3. Ein junger Mann betritt eine Bar und fragt: „Ist da jemand, der stärker ist als ich?“ Da meldet sich ein muskulöser Typ und sagt: „Ja, das bin ich bestimmt.“ – Der junge Mann bittet leise: „Mein Auto springt nicht an, könnten Sie mir bitte helfen, es anzuschieben?“
Wie nennt man den Flur eines Iglus? „Eisdiele!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen