hat die Kraft

Die Liebe hat die Kraft der Verwandlung.
(Stefan Andres)

„Schmunzeliges“
„Lisa, zähl mir einige Streichinstrumente auf“, sagt der Lehrer im Musikunterricht. Etwas großzügig meint Lisa: „Das Cello, die Geige, die Bratsche, die Violine, die Stehgeige, der Pinsel und der Radiergummi.“

Freu dich nicht so sehr, dass du geliebt wirst,
als dass du lieben kannst.

(Johan Kaspar Lavater)

Der betende Mensch ist immer zugleich der Liebende.
Er wird Gott immer ähnlicher in selbstloser, sich verschenkender Liebe.
Er wird dem Gott immer ähnlicher, der die Liebe ist,
und je mehr er sich Gott zuwendet,
desto mehr wendet er sich auch dem Nächsten zu.
(Bischof Norbert Trelle)

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wen er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.
(Georg Bernard Shaw)

Wer sich ärgert, büßt die Sünden der anderen.
(Konrad Adenauer)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 04. Juli 2026

Evangelium Matthäus 9, 14–17
In jener Zeit kamen die Jünger Johannes’ des Täufers zu Jesus
und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten.
Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand;
denn der neue Stoff reißt doch wieder ab und es entsteht ein noch größerer Riss.
Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche.
Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar.
Jungen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Das Fasten hat dort seinen Platz, wo man Vergangenes sühnen oder sich auf Kommendes vorbereiten will. Für die Jünger Jesu aber zählt jetzt weder die Vergangenheit noch die Zukunft, sie stehen in der Freude des gegenwärtigen Heils. Solange Jesus da ist, ist Festzeit, nicht Zeit des Fastens. Von Hochzeitsgästen erwartet man nicht, dass sie fasten. Das Bild von der Hochzeit stammt aus dem Alten Testament: Gott ist der Herr und Gemahl seines Volkes, das freilich den Bund hundertmal gebrochen hat. Wenn Jesus sagt, jetzt seien die Tage der Hochzeit, so beansprucht er damit dasselbe, wie wenn er Sünden vergibt. – An das Wort von der Hochzeit schließen sich zwei weitere an, das vom Flicken auf dem alten Kleid und das vom neuen Wein in alten Schläuchen. Jesus hält nichts von Flickarbeit; es ist notwendig, die Welt, d. h. die Menschen, von Grund auf zu erneuern.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)