Kreuzweg 2. Station

Mit Jesus Christus sind wir auf dem Weg.
Mit Jesus Christus gehen wir den Kreuzweg.


2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

L Er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt
wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.
Jes 53,4–5

Meditation
V Jesus wird unter das Kreuz gezwungen.
Via dolorosa. – Weg der Schmerzen.
Er geht im Kleid eines Gezeichneten.
Er trägt das Leid der Menschen.
Er trägt unsere Schuld.

Stille

V Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus, der du das Kreuz der Leidenden getragen hast. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.


(Gotteslob Seite 950, Nummer 683,2)

eine Welt ein Land

Eine Welt, ein Land –
wo niemand Not leidet, wo Menschen täglich Liebe und Leid teilen.
Wo Menschen wie Töne eines einzigen Liedes sind:
jeder Ton mit seinem eigenen Klang, in der unerschöpflichen Melodie
des Friedens unter den Menschen.
Eine Welt, ein Land –
wo alles auf das Maß des Menschen zurückgeführt wird,
wo Herzlichkeit das Haus erfüllt und Menschen menschliche Wärme finden.
Wo Gesunde und Kranke, Kräftige und Gebrechliche,
Jüngere und Ältere einander Heimat und Geborgenheit geben.
Eine Welt, ein Land –
wo das menschliche Interesse den Vorrang hat vor politischen,
wirtschaftlichen und finanziellen Interessen, wo Raum ist für die Wunder der Natur,
für Musik und Tanz, für Kinder und Clowns.
Wo Menschen glücklich sein können über ein Glück, das gratis ist.
Eine Welt, ein Land –
mit einem menschlichen Gesicht, mit dem Gesicht der Liebe.
(Phil Bosmans)

Das Lachen ist die einzige Medizin, die ansteckend ist.
(Thomas Romanus)

Jeder Mensch ist absolut einzigartig,
wunderbar auf seine Weise liebenswert.
Und du bist all das ganz besonders.

(Jochen Morris)


Merkmal großer Menschen ist es,
dass sie an andere weit geringere
Anforderungen stellen als an sich selbst.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

„Schmunzeliges“
Zwei Bären sitzen zu zweit in ihrer Höhle und schauen zu, wie im Herbst das Laub von den Bäumen fällt. Meint der einer der Bären: "Eines kann ich dir sagen, irgendwann lasse ich den Winterschlaf noch mal ausfallen und sehe mir den Typen an, der im Frühling immer die Blätter jedes Mal auf's Neue wieder an die Bäume klebt!"

Gott betätigt sich in mir durch das Streben nach dem Guten.

(Leo Tolstoi)

Insel der Ruhe

Insel der Ruhe
Sich von zeit zu Zeit zurückziehen
auf die Insel in uns und einfach mal nichts tun.
Den Staub des Alltags vom Wind wegpusten lassen.
Ganz bei sich sein. Und dann wieder hinausschwimmen, in das Meer des Lebens.


Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
(Demokrit)

Psalm 70,5
Alle, die dich suchen, frohlocken; sie mögen sich freuen in dir.
Die dein Heil lieben, sollen immer sagen: «Groß ist Gott, der Herr.»


Segenswunsch
Den Tag lächelnd begrüßen mich segnen lassen damit Kraftvolles sich ereignen kann.
In meiner Tiefe erahnen,dass nichts selbstverständlich ist
– mein Atem, mein Essen und Trinken, meine Arbeit, meine Begegnungen
meine Grenzen, meine Lebenskraft sind Ausdruck der Fülle des Lebens ...
Den Tag lächelnd begrüßen einfach Segen sein damit Wunderbares sich entfalten kann.
(Pierre Stutz)

Die kleinste gute Tat ist mehr als der größte Vorsatz.

Sandkörner machen den Berg, Minuten das Jahr,
flüchtige Gedanken ewige Taten. Haltet nichts für Kleinigkeiten.

(Theodor Gottlieb von Hippel)

Erst in der Nacht sieht man die Sterne.
(Chiara Lubrich)

Um schöpferisch zu leben,
müssen wir die Angst vor dem Irrtum verlieren.

(Joseph Chilton Pearce)

Wir erwarten immer auf etwas Außergewöhnliches
und merken gar nicht, wie Gott täglich zu uns kommt in Menschen,
die uns um etwas bitten, in Menschen, die uns mit einem Lächeln beschenken.

Krise kann ein produktiver Zustand sein.
Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

(Max Frisch)

Einer ist euer Vater, der im Himmel.
Einer ist euer Lehrer, Christus.

(Mt 23,9b.10)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Lehrer im Biologieunterricht: „Der Mensch hat eine Temperatur von 37 Grad, das Wild hat eine von 38,5 Grad und der Vogel hat eine Körpertemperatur von von 41 Grad.“ Da bemerkt der Lehrer, dass Sascha auf einem Block malt und nicht aufpasst. „Sascha, wiederhole, was ich erklärt habe!“, fordert ihn der Lehrer auf. Darauf Sascha: „ Der Mensch hat eine Temperatur von 37 Grad, wenn er wild wird, hat er 38,5 Grad, und wenn er einen Vogel hat, dann hat er 41 Grad.“
2. „Spielst du eigentlich ein Instrument?“ – „Ja, zu Hause die zweite Geige!“
3. „Hallo?“ – „Ja?“ „Ist dort die Feuerwehr?“ „Ja, richtig meine Dame. Kann ich ihnen helfen?“ „Oh ja, bitte sagen sie mir doch, wo der nächste Feuermelder in meiner Gegend ist. Ich möchte ein Feuer melden!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen