Der Psalm 53
Der Psalm 53 ist ein kurzes biblisches Gedicht, das wie Psalm 14 Gottes Weisheit und Gerechtigkeit betont. Es beschreibt die Torheit der Sinnlosen, die Gott verleugnen oder sich von Seinem Weg abwenden, und ruft zur Gottesfurcht auf. Der Psalm bestätigt, dass alle Menschen schwach sind und Hilfe von Gott brauchen, und er endet mit der Zuversicht, dass Gott die Juden rettet und letztlich zur Erlösung führt.
1 Die Torheit der Gottesleugner
[Für den Chormeister. Nach der Weise «Krankheit». Ein Weisheitslied Davids.]
2 Die Toren sagen in ihrem Herzen: /
«Es gibt keinen Gott.» Sie handeln verwerflich und schnöde; /
da ist keiner, der Gutes tut.
3 Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, /
ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.
4 Alle sind sie abtrünnig und verdorben, /
keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.
5 Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? /
Sie verschlingen mein Volk. Sie essen Gottes Brot, /
doch seinen Namen rufen sie nicht an.
6 Es trifft sie Furcht und Schrecken, /
obwohl doch nichts zu fürchten ist. Deinen Bedrängern hat Gott die Glieder zerschlagen. /
Gott lässt sie scheitern, denn er hat sie verworfen.
7 Ach käme doch vom Zion Hilfe für Israel! /
Wenn Gott einst das Geschick seines Volkes wendet, /
dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.
Der "Psalter" oder das "Buch der Psalmen"
ist eine Sammlung von 150 hebräischen Liedern und Gebeten.
Vor etwa 3000 Jahren sind sie entstanden sind.
Die Psalmen stehen im Alten Testament
und werden von Juden und Christen bis zum heutigen Tag
mit der gleichen Intensität gesungen und gebetet.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 07. November 2025
Evangelium Lukas 16, 1–8
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.
Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.
Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich?
Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung!
Denn du kannst nicht länger mein Verwalter sein.
Da überlegte der Verwalter: Was soll ich jetzt tun,
da mein Herr mir die Verwaltung entzieht?
Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun werde, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.
Und er ließ die Schuldner seines Herrn,
einen nach dem anderen, zu sich kommen
und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
Er antwortete: Hundert Fass Öl.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein,
setz dich schnell hin und schreib „fünfzig“!
Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig?
Der antwortete: Hundert Sack Weizen.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib „achtzig“!
Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte,
und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Das Gleichnis vom unredlichen Verwalter will nicht als Gleichnis von der Unredlichkeit, sondern als Gleichnis von der Klugheit verstanden werden. Dieser Verwalter (oder Pächter) begreift wenigstens am Ende die Verfahrenheit und Hoffnungslosigkeit seiner Lage; er fasst rechtzeitig einen Entschluss, um für die Zukunft zu retten, was noch zu retten ist. Durch die Herabsetzung der Schuldbeträge hat er wohl auch früheres Unrecht wieder gutgemacht. Anwendung: Seid auch ihr klug! Ihr steht vor der Krise, vor dem Gericht, das über euer ewiges Leben entscheidet. – Sieht man das Gleichnis im Zusammenhang mit den folgenden Versen 9–13 (und dem Rest von Kap. 16), so ergibt sich noch etwas anderes: Was soll man mit dem Reichtum tun? Nebenbei und wie selbstverständlich wird der Reichtum „ungerecht“ genannt: Solange es Armut gibt, hat niemand ein Recht auf Überfluss. Zudem kommt für jeden die Stunde, wo er „nichts mehr hat“ (V. 9). „Klug“ ist, wer, solange er noch kann, sich entscheidet, wem er dienen und wessen Freund er sein will.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
sag es allen weiter
Komm sag es allen weiter
Ruf es in jedes Haus hinein
Komm sag es allen weiter
Gott selber lädt uns ein
Wir haben sein Versprechen
Er nimmt sich für uns Zeit
Wird selbst das Brot uns brechen
Kommt alles ist bereit
Komm sag es allen weiter
Ruf es in jedes Haus hinein
Komm sag es allen weiter
Gott selber lädt uns ein
Sein Haus hat offene Türen
Er ruft uns in Geduld
Will alle zu sich führen
Auch die mit Not und Schuld
Komm sagt es allen weiter
Ruf es in jedes Haus hinein
Komm sag es allen weiter
Gott selber lädt uns ein
Zu jedem will er kommen
Der Herr in Brot und Wein
Und wer ihn aufgenommen
Wird selber Bote sein
Komm sag es allen weiter
Ruf es in jedes Haus hinein
Komm sag es allen weiter
Gott selber lädt uns ein
Komm sag es allen weiter
Ruf es in jedes Haus hinein
Komm sag es allen weiter
Gott selber lädt uns ein
Gott selber lädt uns ein
Gott selber lädt uns ein.

