nicht zu löschen

…das „Ewige Licht“

Jesus wird oft als „Licht der Welt“ bezeichnet. Das bedeutet, dass er das Licht ist, das Dunkelheit, Vergehen und Verzweiflung vertreibt und den Menschen den Weg zu Gott zeigt. In der Bibel, im Johannes-Evangelium (Joh 8,12), sagt Jesus: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Dieses Bild soll uns daran erinnern, dass Jesus Hoffnung, Liebe und Orientierung bringt, besonders in schwierigen Zeiten.
Das „Ewige Licht“ in den Kirchen hat eine lange Tradition und ist ein sehr bedeutendes Symbol im christlichen Glauben. Es erinnert uns daran, dass Jesus im Brot gegenwärtig ist, dass Gottes Liebe und Gegenwart unvergänglich sind. Das Licht wird oft in einer besonderen Lampe oder Lampe mit einer Kerze dargestellt und bleibt in der Regel ununterbrochen brennen, auch während der Nacht. Es ist außerdem ein Zeichen der Hoffnung auf das ewige Leben und der Gegenwart Christi, der immer bei uns ist. Es ist auch eine Einladung zum Gebet und der Anbetung und zeigt, dass die Kirche ständig im Gebet für die Gläubigen und der Welt ist.
Das ewige Licht kann auch Trost spenden, besonders in schweren Zeiten, weil es daran erinnert, dass Gottes Licht und Liebe niemals erlöschen und immer bei uns sind, egal was passiert.

Ein Licht, das von innen her leuchtet,
kann niemand löschen.

(Kubanische Sprichwort)

„Schmunzeliges“
Was ist bei der Biene groß und bei dem Eisbär klein? Das B!

6. Station Mitleid

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

L: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


Kreuz und Leid kann man sehen, ohne es zu sehen
oder man kann sich davon berühren lassen
und das einem selbst Mögliche tun.
Oft sind es die kleinen und unscheinbaren Gesten,
die mehr in Bewegung setzen als große Worte und Ankündigungen.
Habe ich einen Blick für das im Hier und Jetzt Notwendige?
Habe ich den Mut wie Veronika das Erkannte dann zu tun?

- Zeit der Stille -

L: Herr Jesus Christus wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

manche leben danach

Manche leben danach:
Man soll den Menschen schätzen nicht nach dem,
was er uns tun kann, sondern nach dem, was er uns ist.

(Peter Rosegger)

In deinem Raum, deinem Lebensraum, Gott, lass uns leben,
ihn für uns nutzen, so wie du ihn uns schenkst, wie wir ihn verstehen können.
Lass ihn uns mit Liebe und Zuwendung ausfüllen bis an den Rand.
(Gertrud von Le Fort)

"Das Licht des Glaubens macht alle unsere Beziehungen hell;
es hilft uns, sie aus der Liebe Jesu zu leben, ja so, wie er sie gelebt hat.

(Papst Franziskus)

Die Erfahrung lehrt uns, dass die Liebe nicht darin besteht,
dass man einander ansieht,
sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt.

(Antoine de Saint-Exupéry)

Langsamkeit
Ein kostbares Versprechen Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Als ich es endlich geschafft habe, einen Holztransporter zu überholen, kriecht Ärger in mir hoch: Das nächste Fahrzeug ist vor mir. Ein Betonmischwagen! Bei der kurvenreichen Straße aussichtslos, auch ihn noch zu überholen. Missmutig folge ich dem großen Gefährt. Da erblicke ich am Straßenrand eine alte Dame, die immer wieder versucht, ein Auto anzuhalten, um mitfahren zu können. Nachdem ich ohnehin schon spät dran bin, beschließe ich, stehen zu bleiben. Hinter mir wird gehupt, die Fahrer zeigen mir unmissverständlich, was sie von meiner Aktion halten. Trotzdem lasse ich die Dame einsteigen. Sie freut sich sichtlich und erzählt mir, dass sie auf dem Weg in die Messe ist. Ich nehme sie bis zur nächsten Ortschaft mit und lasse sie dann an einer günstigen Stelle aussteigen. "Ich werde Sie fest einschießen bei der Messe", ruft sie mir noch zu. Als ich weiterfahre, entdecke ich vor mir einen schwer beladenen Lastwagen. Fast muss ich lachen. Was ist heute nur los!? Und doch fühlt es sich diesmal anders an. Ich spüre, dass die Langsamkeit auch guttun kann. Die kurze Fahrt miteinander, das Versprechen, eingeschlossen zu werden ins Gebet - es trägt mich den ganzen Tag über. Ein Geschenk.

Bevor man die Welt verändert,
wäre es doch wichtiger,
sie nicht zugrunde zu richten.

(Paul Claudel)

Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohl.
(Karl Simrock)

Das Einzige, worauf es ankommt, ist,
dass wir darum ringen, dass Licht in uns sei.
Das Ringen fühlt einer dem anderen an,
und wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus.

(Albert Schweitzer)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Otto sitzt an einem See und angelt. Ein Spaziergänger kommt vorbei und fragt: „Und, beißen die Fische?“ Otto antwortet: „Nein, nein, Sie können sie ruhig streicheln!“
2. Auf einer Landstraße ist ein Autofahrer von der Straße abgekommen und hat sich zum Glück nur leicht verletzt. Um ihn zu beruhigen, wird ihm von einem Helfer etwas Kognak eingeflößt! Da murmelt der Verletzte: „Volltanken bitte!“
3. Eine Oma geht mit seinem Enkelkind über die Straße. Ein Auto bleibt stehen, um die beiden hinüber zu lassen. Da sagt die Oma: „Siehst du, das war ein Kavalier.“ Darauf das Enkelkind aufklärend: „Aber nein Oma, das war ein Mercedes!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen