mit deinem mütterlichen Schutz

Maria, du bist Mutter Jesu und unsere Fürsprecherin vor Gott. 
Nimm unsere Bitten, Anliegen und Nöte entgegen
und führe uns näher zu deinem Sohn, Jesus Christus.
Stärke unseren Glauben, tröste uns in der Not
und begleite uns auf allen Wegen.
Maria, Mutter Gottes, hilf uns mit deinem mütterlichen Schutz
und führe uns sicher ins ewige Leben.
Amen.


Welche Zumutung!
Unverheiratet schwanger!
Unsicherer kann Gegenwart und Zukunft kaum sein!
Verständnis von Familie und Dorfgemeinschaft sind nicht zu erwarten.
Eher dass sie mit Schimpf und Schande davon gejagt wird.
Warum sucht sich Gott gerade Maria aus?
Warum kommt Gottes Sohn nicht in guten,
in sicheren Verhältnissen zur Welt?
Warum ärmlich, Anfeindungen, dem Gerede ausgesetzt?
Was zeigt Gott damit Maria? Was zeigt er uns?
Gott nimmt die Welt mit ihren Brüchen an.
Er gibt Maria, er gibt uns eine Chance.
Er hat Zutrauen in die kleine Maria,
erhält Zutrauen in uns.
Maria nimmt die Zumutung an.
Sie wendet die Herausforderung zur Chance.
Sie glaubt an sich, an Gott und Gottes Sohn.

„Schmunzeliges“
„Rudolf, hast du auch eine Marke gekauft und auf den Brief geklebt, ehe du den Brief in den Briefkasten geworfen hast?“ Die Briefmarke habe ich gespart. Ich habe den Brief eingeworfen, als gerade keiner vorbeigekommen ist!“

das neckt sich

„Was sich liebt, das neckt sich“
Der Spruch „Was sich liebt, das neckt sich“ beschreibt auf vermeintlich humorvolle Weise eine Dynamik in Beziehungen, bei der Zuneigung mit Neckereien, spielerischen Sticheleien oder auch kleinen Streitereien gepaart wird. Das „Necken“ wird dabei als Zeichen von Vertrautheit und Wärme interpretiert – wer sich liebt, traut sich, dem anderen auch mal eine Spitze zu geben. Das Sprichwort drückt aus, dass man jemanden necken kann, weil man ihn mag, und dieser die Neckereien meist nicht als Angriff versteht, sondern als Teil der Beziehung. Allerdings erfordert es Fingerspitzengefühl, damit die Neckereien nicht verletzend werden, denn eine Grenze ist überschritten, wenn das Necken beim Gegenüber nicht gut ankommt.

Wie liebenswürdig ist doch der Mensch,
wenn er Mensch ist.

(Menander)

Wahre Liebe ist eine Akzeptanz von allem,
was gewesen ist, jetzt ist und noch sein wird."
Liebe ist immer Aufgabe und Verantwortung
und hat mit romantischen Gefühlen nichts zu tun:
Liebe ist die tätige Sorge für das Leben
und das Wachstum dessen, was wir lieben."

(Erich Fromm)


Psalm 55 Klage Vertrauen

Der Psalm 55

Der Psalm 55 ist ein Gebet in der tiefen Not, das das Leid durch Verrat eines engen Freundes beschreibt, aber auch die Hoffnung auf göttliche Hilfe und Erlösung ausdrückt. Der Psalmist fühlt sich von Feinden und einem ehemaligen Vertrauten bedroht und sehnt sich nach der Flucht und Ruhe. Er wendet sich jedoch letztlich an Gott, um Trost, Stärke und Rettung zu finden, im Vertrauen darauf, dass Gott ihn halten und demütigen wird, der sich ihm zuwendet.

1 Klage und Vertrauen eines Alleingelassenen
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Ein Weisheitslied Davids.]
2 Vernimm, o Gott, mein Beten; /
verbirg dich nicht vor meinem Flehen!
3 Achte auf mich und erhöre mich! /
Unstet schweife ich umher und klage.
4 Das Geschrei der Feinde macht mich verstört; /
mir ist angst, weil mich die Frevler bedrängen. Sie überhäufen mich mit Unheil /
und befehden mich voller Grimm.
5 Mir bebt das Herz in der Brust; /
mich überfielen die Schrecken des Todes.
6 Furcht und Zittern erfassten mich; /
ich schauderte vor Entsetzen.
7 Da dachte ich: «Hätte ich doch Flügel wie eine Taube, /
dann flöge ich davon und käme zur Ruhe.»
8 Weit fort möchte ich fliehen, /
die Nacht verbringen in der Wüste. [Sela]
9 An einen sicheren Ort möchte ich eilen /
vor dem Wetter, vor dem tobenden Sturm.
10 Entzweie sie, Herr, verwirr ihre Sprache! /
Denn in der Stadt sehe ich Gewalttat und Hader.
11 Auf ihren Mauern umschleicht man sie bei Tag und bei Nacht; /
sie ist voll Unheil und Mühsal.
12 In ihr herrscht Verderben; /
Betrug und Unterdrückung weichen nicht von ihren Märkten.
13 Denn nicht mein Feind beschimpft mich, /
das würde ich ertragen; nicht ein Mann, der mich hasst, tritt frech gegen mich auf, /
vor ihm könnte ich mich verbergen.
14 Nein, du bist es, ein Mensch aus meiner Umgebung, /
mein Freund, mein Vertrauter,
15 mit dem ich, in Freundschaft verbunden, /
zum Haus Gottes gepilgert bin inmitten der Menge.
16 Der Tod soll sie überfallen, /
lebend sollen sie hinabfahren ins Totenreich. /
Denn ihre Häuser und Herzen sind voller Bosheit.
17 Ich aber, zu Gott will ich rufen, /
der Herr wird mir helfen.
18 Am Abend, am Morgen, am Mittag seufze ich und stöhne; /
er hört mein Klagen.
19 Er befreit mich, bringt mein Leben in Sicherheit /
vor denen, die gegen mich kämpfen, /
wenn es auch viele sind, die gegen mich angehen.
20 Gott hört mich und beugt sie nieder, /
er, der als König thront seit Ewigkeit. [Sela] Denn sie kehren nicht um /
und fürchten Gott nicht.
21 Der Feind legt Hand an Gottes Freunde, /
er entweiht Gottes Bund.
22 Glatt wie Butter sind seine Reden, /
doch in seinem Herzen sinnt er auf Streit; seine Worte sind linder als Öl /
und sind doch gezückte Schwerter.
24 Du aber, Gott, wirst sie hinabstürzen in die tiefste Grube. /
Gewalttätige und Betrüger erreichen nicht die Mitte ihres Lebens. /
Ich aber setze mein Vertrauen auf dich.
23 Wirf deine Sorge auf den Herrn, er hält dich aufrecht! /
Er lässt den Gerechten niemals wanken.

Auf die Frage, wer das Buch der Psalmen geschrieben hat,
gibt es einige traditionelle Antworten.
Viele Menschen gehen davon aus, dass König David Psalmen geschrieben hat.
Die jüdische Tradition identifiziert neben König David zehn Autoren:
Adam, Melchisedek, Abraham, Moses, Heman, Jeduthun, Asaph und die drei Söhne Korahs.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.