Trier ist sehr schön!
Drei Fragen
Ich stelle täglich drei Fragen an mich selbst:
War ich in dem, was ich für andere tat, auch wirklich gewissenhaft?
War ich meinen Freunden gegenüber vollkommen aufrichtig?
Habe ich alle Lehren, denen ich zustimmte, auch wirklich selbst befolgt?
(Konfuzius)
Ein Tag ohne Gebet
Ist wie ein Himmel ohne Sonne,
wie ein Garten ohne Blumen.
(Papst Johannes XXIII)
„Schmunzeliges“
Der Lehrer schimpft über Fritzchens mäßige Leistung: „Als Alexander der Große so alt war wie du, hatte er schon die halbe Welt erobert.“ – „Kein Wunder“, kontert dieser, „der hatte ja auch Aristoteles als Lehrer!“
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben.
Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben.
In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
(Augustinus)
Fürchte dich nicht!
Ich hab dich erlöst
Und dich bei deinem Namen gerufen –
du bist mein!
(Jes, 43,1)
Der Christ von morgen wird ein Mystiker sein
oder er wird überhaupt nicht sein!
(Karl Rahner)
die heilige Elisabeth von Thüringen
… heute wird besonders die heilige Elisabeth verehrt
Elisabeth von Thüringen, geboren um 1207 als Tochter des ungarischen Königs Andreas II. und der Gisela von Bayern, trat früh in eine Welt voller Glanz und Pflichten. Als junges Mädchen verstand sie schon früh, dass Reichtum und Rang nur dann Bedeutung haben, wenn sie dem Nächsten dienen. Durch die Eheschließung mit Landgraf Hermann II. von Thüringen fand sie eine neue Heimat, doch ihr Herz blieb der Armenwelt zugewandt.
Schon in den ersten Jahren ihrer Ehe begann Elisabeth, ihr Leben dem Dienst am Bedürftigen zu widmen. Sie gründete Hospitäler, pflegte Kranke selbst und teilte ihr Vermögen mit denjenigen, die am Rand der Gesellschaft standen. Ihre Hände, die einst dem höfischen Leben gegolten hatten, wurden zu Werkzeugen der Liebe: Sie verteilte Brot, schenkte Trost, legte den Kranken Wärme und Würde an. In ihrer Ruhe und Bescheidenheit zeigte sie, wie weit eine gelebte Nächstenliebe gehen kann.
Legenden berichten von einer friedvollen Entschlossenheit: Elisabeth ordnete großzügige Almosen an, doch ihr größtes Anliegen war es, die Würde des Einzelnen zu bewahren. Sie begegnete Arme und Leidenden ohne Ansehen der Person, und ihre Hingabe wurde bald zum Sinnbild einer christlichen Nächstenliebe, die über materiellen Reichtum hinausgeht.
Ihr Wirken blieb nicht unbemerkt. Zwar verstarb sie 1231 im Kloster Marburg oder an dem Ort, wo sie gepflegt hatte, doch ihr Vermächtnis lebte weiter. Schon bald nach ihrem Tod wurde sie als Heilige verehrt. Ihr Festtag am 19. November erinnert daran, wie Liebe praktisch werden kann: in der Hilfe am Krankenbett, im Stillen des Alltags und in der Bereitschaft, das eigene Glück mit anderen zu teilen.
Elisabeth steht als Symbol für eine Lebensführung, in der Demut, Barmherzigkeit und tätige Nächstenliebe die Welt verändern können. Möge ihr Beispiel auch heute noch Herzen öffnen und zu konkreter Hilfe im Hier und Jetzt inspirieren.
zündet heilt brennt
Der Heilige Geist
Ich trage etwas Kostbares im Herzen.
Ein Schatz, den die Welt gar nicht kennt.
Ein herrliches unschätzbar Kleinod.
Das wie Feuer in der Seele mir brennt.
Der Geist Gottes, - das ist dieses Feuer.
Es zündet, es heilt und es brennt.
Es leuchtet dem gläubigen Pilger.
Zu Gott, - der beim Namen ihn nennt.
Eine göttliche Kraft ist dieses Feuer.
Eine Macht, die vor Nöten uns schützt.
Ein Tröster, wenn traurig wir harren.
Ein Schutz, wenn das Unwetter blitzt.
Ein Anwalt beim Vater im Himmel.
Eine erhabene Schöpfergestalt.
Dies alles ist Er, der Geist Gottes.
Ihm gebührt Ehre und Ruhm und Gewalt!
Einen Lehrer hab` ich tief im Herzen.
Eine Stimme, die milde mich mahnt.
Einen Führer, der gnädig mich leitet.
Einen Gott, der sich meiner erbarmt.
Eine Sicherheit vor Gottes Throne.
Einen Begleiter im irdischen Tal.
Er behütet mein Herz und bewahrt mich.
Und Er führt mich zum himmlischen Saal.
Geist des Herrn, Dir ist gar nichts unmöglich!
Keine Mauer hält jemals Dich auf.
Alle Macht gebührt Dir in der Höhe!
Niemand hindert der Geisteskraft Lauf.
Wo Du Raum findest in menschlichen Herzen.
Dort kann ewiges Leben gedeih`n.
Und nur dort, wo Du Menschen kannst leiten.
Dort allein kann die Herrlichkeit sein!

