Effata

Effata
Das Wort Effata stammt aus Markus 7,34, wo Jesus zu einem Taubenstummen sagt: „Effata“, was aramäisch ist und „öffne dich“ bedeutet. In der Taufe wird dieses Wort als Bitte an Gott, den Täufling zu öffnen – geistig, sinnlich und im Glauben.
Effata kommt aus dem Aramäischen und bedeutet wörtlich „öffne dich“. Es ist eine Aufforderung oder ein Gebet, damit sich etwas Offenes, Verhärtetes oder Verschlossenes öffnet. In der Taufe ist eine Bitte an Gott, dem Getauften Offenheit zu schenken – für den Glauben, für das Empfangen des Heiligen Geistes, für die Gnade der Taufe und das neue Leben in Christus. Die Öffnung betrifft Herz, Mund, Sinn, Ohren des Glaubens und die Bereitschaft, Gottes Wirken zu empfangen.
Für Eltern, Patinnen/ Paten oder Katechumenen bedeutet Effata eine Erinnerung daran, dass die Taufe kein rein formaler Akt ist, sondern eine Bitte um eine lebendige Öffnung zum Wirken Gottes. Es erinnert daran, dass der Täufling nicht aus eigener Kraft, sondern durch Gottes Gabe in den Glauben hineinwächst.

„Schmunzeliges“
„Wer hat damals den Kindermord in Betlehem angeordnet?“. Fragt der Religionslehrer. „Das war Rodes“, antwortet Michael selbstbewusst. – „Du meinst wohl Herodes?“ – „Nein, widerspricht Michael, „zu einem solchen Mörder braucht man nicht Herr zu sagen!“

.. in den Armen:
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Der Psalm 60

Der Psalm 60 ist ein Gesang, der David angesichts einer schweren Schlacht und Niederlagen gewidmet ist. Er beginnt mit einer Bitte um Hilfe und Trost, erinnert daran, dass Gott die Grenzen festgelegt hat und dass Israel trotz Rückschlägen Hoffnung hat, weil Gott ihnen hilft. Der Psalm drückt Klage über Kriege, Verluste und Feinde aus, ruft aber gleichzeitig zum Vertrauen auf Gott und zur Rückkehr zu ihm auf. Am Ende kommt Zuversicht zum Ausdruck: Gott wird Israel wieder retten und seine Glorie wiederherstellen.

1 Bitte um Hilfe nach einer Niederlage
[Für den Chormeister. Nach der Weise «Lilie des Zeugnisses». Ein Lied Davids zum Lehren,
2 als er mit den Aramäern Mesopotamiens und den Aramäern von Zoba kämpfte und als Joab umkehrte und die Edomiter im Salztal schlug, zwölftausend Mann.]
3 Du hast uns verworfen, o Gott, und zerschlagen. /
Du hast uns gezürnt. Richte uns wieder auf!
4 Erschüttert hast du das Land und gespalten. /
Heile seine Risse! Denn es kam ins Wanken.
5 Du hast dein Volk hart geprüft, /
du gabst uns betäubenden Wein zu trinken.
6 Für alle, die dich fürchten, hast du ein Zeichen aufgestellt, /
zu dem sie fliehen können vor dem Bogen. [Sela]
7 Hilf mit deiner Rechten, erhöre uns, /
damit die gerettet werden, die du so sehr liebst.
8 Gott hat in seinem Heiligtum gesprochen: /
«Ich will triumphieren, will Sichem verteilen /
und das Tal von Sukkot vermessen.
9 Mein ist Gilead, mein auch Manasse, /
Efraim ist der Helm auf meinem Haupt, /
Juda mein Herrscherstab.
10 Doch Moab ist mein Waschbecken, /
auf Edom werfe ich meinen Schuh, /
ich triumphiere über das Land der Philister.»
11 Wer führt mich hin zu der befestigten Stadt, /
wer wird mich nach Edom geleiten?
12 Gott, hast denn du uns verworfen? /
Du ziehst ja nicht aus, o Gott, mit unseren Heeren.
13 Bring uns doch Hilfe im Kampf mit dem Feind! /
Denn die Hilfe von Menschen ist nutzlos.
14 Mit Gott werden wir Großes vollbringen; /
er selbst wird unsere Feinde zertreten.

Durch die Psalmen erfahren wir,
wie wichtig das Gebet und die Anerkennung des Schmerzes sind,
aber auch die Macht des Lobpreises und die Erfüllung von Prophezeiungen.
Dieses Buch ist als Gebetbuch für Gottes Volk konzipiert,
das auf die Ankunft des Messias
und die Erfüllung von Gottes Versprechen wartet.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.