Der Glaube ist keine Privatsache.
Der Glaube ist freudig zu teilen.
(Papst Franziskus)
DER DIAMANT
Einst fand ein Bauer am Ufer des Flusses, der durch sein Land lief, einen großen schönen Stein. Er nahm den Stein mit nach Hause. Seine Kinder spielten eine Zeit lang damit und legten ihn dann auf die Fensterbank, wo man ihn vergaß. Ein paar Jahre später kam ein Mann auf seiner Reise durch das Dorf. Er suchte eine Unterkunft für die Nacht und der Bauer lud ihn ein. Am Abend aßen sie miteinander und der Mann erzählte viele Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Der Bauer hörte aufmerksam zu und schließlich fragte der Mann ihn: „Was tust du eigentlich hier? Es gibt einen Fluss, an dessen Ufer man Diamanten finden kann. Mit ein wenig Mühe kannst du der reichste Mann der Welt werden, während du hier mit der harten Arbeit eines Bauern immer arm bleiben wirst. Du vergeudest dein ganzes Leben.“ Am nächsten Tag zog der Mann weiter, aber er hatte eine Saat hinterlassen, ein Verlangen hatte sich in den Gedanken des Bauern festgesetzt. Er wollte den Fluss suchen und sagte zu seiner Frau und seinen Kindern: „Ich lasse euch jetzt alleine, ihr müsst fünf Jahre auf mich warten, dann komme ich zurück.“ Aber nach fünf Jahren hatte er noch immer nicht die Stelle gefunden, wo die Diamanten lagen. In den fünf Jahren hatte er allerdings etwas Wichtiges gelernt: Er wusste nun, was ein Diamant war und wie er aussah. Nach einer langen Reise kehrte er wieder heim. Als er sich dem Bauernhof näherte, konnte er seinen Augen kaum glauben: Auf der Fensterbank lag der größte Rohdiamant, von dem er je geträumt hatte oder den er jemals auf einem Markt gesehen hatte. Da wusste er, dass der Fluss, den er suchte, durch sein eigenes Land strömte und der Diamant, den er die ganze Zeit gesucht hatte, schon die ganze Zeit in seinem Haus gewesen war.
„Schmunzeliges“
Gudrun zum Anwalt: „Ich möchte mich wegen seelischer Grausamkeit scheiden lassen. „ – „Da müssen Sie schon triftige Gründe dafür haben, und die wären?“ – „Neulich fiel ich die Treppe hinunter, da rief mein Mann mir nach: Wenn du gerade unten bist, schau doch im Briefkasten nach, ob Post da ist!“
schön leuchtet
1. Wie schön leuchtet der Morgenstern,
voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn uns herrlich aufgegangen.
Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm, mein König und mein Bräutigam,
du hältst mein Herz gefangen.
Lieblich, freundlich schön und prächtig,
groß und mächtig, reich an Gaben, hoch und wunderbar erhaben.
2. Du meine Perl, du werte Kron, wahr' Gottes und Marien Sohn,
ein König hochgeboren! Mein Kleinod du, mein Preis und Ruhm,
dein ewig Evangelium, das hab ich mir erkoren.
Herr, dich such ich. Hosianna. Himmlisch Manna,
das wir essen, deiner kann ich nicht vergessen.
3. Gieß sehr tief in mein Herz hinein,
du leuchtend Kleinod, edler Stein,
die Flamme deiner Liebe
und gib, dass ich an deinem Leib,
dem auserwählten Weinstock, bleib
ein Zweig in frischem Triebe.
Nach dir steht mir mein Gemüte, ewge Güte,
bis es findet dich, des Liebe mich entzündet.
4. Von Gott kommt mir ein Freudenschein,
wenn du mich mit den Augen dein
gar freundlich tust anblicken.
Herr Jesu, du mein trautes Gut,
dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut
mich innerlich erquicken.
Nimm mich freundlich
in die Arme und erbarme dich in Gnaden.
Auf dein Wort komm ich geladen.
5. Herr Gott Vater, mein starker Held,
du hast mich ewig vor der Welt
in deinem Sohn geliebet.
Er hat mich ganz sich angetraut,
er ist nun mein, ich seine Braut;
drum mich auch nichts betrübet.
Einst wird mein Hirt mir auch geben himmlisch Leben
bei ihm droben; ewig soll mein Herz ihn loben.
6. Stimmt die Saiten der Cythara
und lasst die süße Musika
ganz freudenreich erschallen,
dass ich möge mit Jesus Christ,
der meines Herzens Bräutgam ist, in steter Liebe wallen.
Singet, springet, jubilieret,
triumphieret, dankt dem Herren!
Groß ist der König der Ehren.
7. Wie bin ich doch so herzlich froh,
dass mein Schatz ist das A und O,
der Anfang und das Ende.
Er wird mich doch zu seinem Preis
aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände.
Amen, Amen, komm, du schöne Freudenkrone,
säum nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen.
trotzdem
Trotzdem gut sein
Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen, liebe sie trotzdem.
Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive
und Hintergrundgedanken vorwerfen, tue trotzdem Gutes.
Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du
falsche Freunde und echte Feinde, sei trotzdem erfolgreich.
Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein, tue trotzdem Gutes.
Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
sei trotzdem ehrlich und offen.
(Mutter Teresa)
Wo Christus gegenwärtig ist,
da gibt es keine Sieger und Besiegte,
sondern nur Versöhnte.
(Gertrud von Le Fort)
Glück ist Ansichtssache
Eine chinesische Geschichte erzählte von einem alten Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge. Als alle Nachbarn des Bauern sein Pech bedauerten, antwortete der Bauer: "Pech? Glück? Wer weiß?" Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück. Diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern wegen seines Glücks. Seine Antwort hieß: "Pech? Glück? Wer weiß?" Als der Sohn des Bauern versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Rücken des Pferdes und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für ein großes Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte: "Pech? Glück? Wer weiß?" Ein paar Wochen später marschierte die Armee ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann ein, den sie finden konnte. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenem Bein sahen, ließen sie ihn zurück. War das nun Glück? Pech? Wer weiß?
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“
(Albert Schweitzer)
Das Geheimnis des christlichen Lebens ist die Liebe.
Nur sie füllt die Leere, die negativen Abgründe,
die das Böse in den Herzen auftut.
(Papst Franziskus)
„Schmunzeliges“
Der Pferdesportfan erzählt seinem Freund von seinem letzten Wetterlebnis: „Ich bin am 11.11. hingegangenen und war um Punkt 11 Uhr da. Mein Sohn wurde an dem Tag 11 Jahre alt und es waren genau 11 Pferde am Start. Also habe ich mein ganzes Geld auf Pferd Nr. 11 gesetzt!“ – „Und hat es gewonnen?“ – „Nein, der blöde Gaul hat den 11. Platz belegt!“

