vor aller Schönheit

Wald und freie Bergluft haben mich zur Furchtlosigkeit erzogen,
zu gläubiger Lebensfreude, zu dankbarem Staunen vor aller Schönheit,
zur Wissenschaft von der ewigen Wiederkehr des Frühlings.

(Ludwig Ganghofer)

Groß sind die Werke des Herrn,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

(Psalm 111,2)

Die Hoffnung nährt mich,
sie nährt ja die halbe Welt,
und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt,
was wäre sonst aus mir geworden.
(Ludwig von Beethoven)

Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht.
(Georg Bydlinski)

Komisch
Komisch, dass 50 Euro im Klingelbeutel so irre viel aussehen,
aber so verdammt wenig, wenn du damit einkaufen gehst.
Komisch, wie lange es dauert,
Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Krimi im Fernsehen vergehen.
Komisch, dass uns oft partout nichts einfallen will,
was wir beten können, aber wir unseren Freuden und Kollegen
immer etwas Interessantes zu erzählen haben.
Komisch, wie spannend es ist,
wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht, und/aber wir auf die Uhr schauen,
wenn der Gottesdienst ein bisschen länger als sonst dauert.
Komisch, wie schwer es ist,
ein Kapitel der Bibel zu lesen, und wie leicht es uns fällt,
die neuesten Bestseller zu verschlingen.
Komisch, wie sich die Leute im Theater
um die vordersten Plätze bemühen, und sich in der Kirche ganz hinten verstecken.
Komisch, wie die Christen sich zieren,
die Frohe Botschaft weiterzusagen, und wie begeistert sie
den neuesten Klatsch und Tratsch verbreiten.
Komisch, wie gern wir uns über andere Leute Fehler aufregen,
und wie schwer wir uns tun, die eigenen Fehler zuzugeben.
Komisch, wie viel leichter es uns fällt,
beim Beten zu betteln, als zu danken.
Komisch, dass Gott das alles sieht
und weiß und uns trotzdem immer noch gern hat.
.....oder?

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Na, Joachim, wie heißt denn dein neues Schwesterchen?“, erkundigt sich der Lehrer. – „Das weiß ich nicht, Herr Lehrer. Mami sagt kleiner Engel zu ihr und Vater alter Schreihals!“
2. Zwei befreundete Hunde treffen sich in der Stadt. Der eine ist schwer beladen mit Einkaufstaschen. Fragt der andere erstaunt: „Mein Gott, was schleppst du denn da alles?“ Knurrt der andere zurück: „Es begann alles damit, dass ich ab und zu die Zeitung holte …“
3. Eine Ehefrau ist allein mit dem Auto in Griechenland unterwegs. Sie besucht einen alten Tempel, dessen Säulen teilweise zerstört am Boden liegen. Dann wendet sie sich an einen Einheimischen und bittet ihn, von ihr ein Foto zu machen. „Bringen Sie aber ja nicht mein Auto mit aufs Bild, sonst meint mein Mann, ich hätte den Tempel angefahren!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

deinen Frieden

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Der Herr schaue auf uns.
Er begleite uns auf unserem Weg zu Menschen, die Hilfe brauchen.
Er gebe uns die Kraft, den Mut und die Zeit zum Helfen.
Er gebe uns die Weisheit, unsere Grenzen zu erkennen.
Er sei unsere Stärke und Ruhe, Trost und Halt in unserem Tun.
So segne uns der liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Eine Seele, die liebt,
ist für die Welt eine kleine Sonne, die Gott ausstrahlt.

(Chiara Lubich)

Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Schatzkammer unseres Lebens.
(Lieselotte Nold)

Wir wissen, wie sich das Licht bricht,
aber das Licht bleibt ein Wunder.
Wir wissen, wie die Pflanze wächst,
aber die Pflanze bleibt ein Wunder.
So ergeht es uns mit allen Dingen auf dieser Welt:
Wir besitzen viele Kenntnisse,
doch die Schöpfung bleibt ein Wunder.
(Albert Schweitzer)

Das Herrliche an jeder Freude,
dass sie unverdient kommt und niemals käuflich ist.

(Hermann Hesse)

"Aus seiner Fülle haben wir empfangen, Gnade über Gnade“

(Joh 1,16).

Ich wünsche dir Glück, deinem Herzen Liebe,
deiner Seele Höhenflüge, deinem Leben den besten Weg, und deinem Denken Weisheit.
Und ich wünsche dir Zeit, denn sie ist der Atem der Freiheit.
(Monika Minder)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Abendgebet

Abendgebet 

Lieber Gott, ein schöner Tag geht zu Ende.
Ich danke für jedes Lachen, das mein Herz so hell macht.
Danke, dass du jeden Tag Gründe gibst, fröhlich zu sein:
ein freundliches Wort, eine herzliche Begegnung, ein lustiger Witz.
Hilf mir, zu lachen, aber auch andere lachen zu lassen.
Schenke mir Mut, freundlich zu bleiben, wenn mal etwas schiefgeht,
und schenke mir ein Lächeln, das anderen Mut macht.
Segne meine Familie, meine Freunde und alle Menschen,
damit wir gemeinsam fröhlich und warmherzig bleiben.
Danke, dass du bei mir bist, wenn ich schlafe,
und mich morgen mit neuer Freude weckst.
Amen.

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht.
Aber dass ich, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.

(Seneca)

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys