Gebet am Abend
Lieber Gott, lass mich bei dir ganz geborgen sein.
Ich danke für diesen Tag, für all die Liebe, die du mir gabst.
Ich bitte für alle, die mir wichtig sind:
Schütze sie, bewahre sie und tröste sie, wo Schmerz oder Sorge sie begleitet.
Decke allen Kummer zu, lass Ruhe einkehren in Herz und Sinn,
damit ich morgen neu beginnen kann in Dankbarkeit und Vertrauen.
Für die, die allein sind, möge deine Gegenwart spürbar werden.
Wenn der neue Tag beginnt, lass mich wieder fröhlich sein
und mit neuer Zuversicht aufwachen, bereit, Gutes zu tun und dir zu dienen.
Amen.
So weit die kleine Kerze Schimmer wirft,
so scheint die gute Tat in arger Welt.
(William Shakespeare)
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Gute Nacht, Aloys
25. Januar
„save the date“
Du bist zum Don Bosco Fest herzlich eingeladen und herzlich willkommen!
Alles Gute, Aloys
Nur Mut und immer wieder Mut!
Wir sollen nie müde werden, Gutes zu tun,
denn Gott ist mit uns.
(Don Bosco)
Don Boscos Worte ermutigen zu unermüdlichem Einsatz für das Wohl anderer, getragen von dem Glauben, dass man nicht alleine ist, sondern einer höheren Hilfe bedarf und diese erhalten kann.
„Nur Mut und immer wieder Mut“ .- Mut ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine fortlaufende Haltung. Es geht um beharrliche Zuversicht und Entschlossenheit, auch wenn Herausforderungen auftreten.
„Wir sollen nie müde werden, Gutes zu tun“ - Gutes zu tun ist eine kontinuierliche Verpflichtung, unabhängig von persönlichen Umständen oder Rückschlägen. Beständigkeit und Ausdauer sind wichtig.
„Denn Gott ist mit uns“ - Die Zuversicht kommt aus dem Vertrauen, dass eine göttliche Unterstützung oder Begleitung vorhanden ist. Dieses Vertrauen gibt Kraft, Mut und Durchhaltevermögen.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 15. Januar 2026
Evangelium Markus 1, 40–45
In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe;
er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein!
Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein.
Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an und sagte zu ihm:
Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester
und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis.
Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war;
er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte;
er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Markus erzählt die Heilung des Aussätzigen im Stil einer Wundergeschichte: Angabe der Situation, Heilung durch Wort und Gebärde, Feststellung der Heilung, Wirkung auf das Volk. Die Heilung eines Aussätzigen war nach Ansicht der Zeitgenossen so viel wie die Auferweckung eines Toten, also nur möglich in der Kraft Gottes. „Wenn du willst, kannst du“, bekennt und bettelt der Aussätzige. In prophetischer Erregung antwortet ihm Jesus durch das Ausstrecken der Hand und das heilmächtige Wort. Trotz des strengen Schweigegebots (V. 43–44) wird der Geheilte sogleich zum Missionar. Der Eindruck des Wunders in Galiläa ist ungeheuer. Von einem eigentlichen Glauben der Volksmenge ist freilich nichts gesagt.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

