Lass doch die Liebe Gottes ganz und gar
von deinem Herzen Besitz ergreifen.
Lass zu, dass seine Liebe sozusagen
zu deiner zweiten Natur wird.
(Mutter Teresa)
Seid freundlich und mitfühlend zueinander
und vergebt euch gegenseitig,
wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.
(vgl. Eph 4,32)
Entscheidend: das Zeugnis des Lebens!
Klemens von Alexandrien, der große Kirchenvater aus dem dritten Jahrhundert, wurde einmal gefragt, was er täte, wenn er einen Menschen für Christus gewinnen wolle. Er entgegnete: „Ich lasse ihn ein Jahr in meinem Hause wohnen!“ „Die einzige Bibel, die der heutige Mensch noch liest, ist das praktisch religiöse Leben. Diese Bibel müssen wir zeigen.“ Nicht Worte machen es, sondern das gelebte Leben. Nicht Vorträge, Glaubenssätze, Regeln sind zunächst gefragt, sondern glaubwürdige Beispiele, das Zeugnis echten Lebens.
Gott ist es, der aus denen,
die er liebt, Liebende macht.
(Lieselotte Nold)
„Schmunzeliges“
Der alte Mathematikprofessor trifft einen ehemaligen Schüler und meint nach kritischen Blick auf den Maßanzug. „Wenn ich mich recht erinnere, waren Sie nicht fähig, Wurzeln zu ziehen. Sie scheinen dennoch etwas geworden zu sein?“ – „Ja, ich bin Zahnarzt!“
Du lädst uns ein
Gütiger Gott!
Du lädst uns ein.
Du bringst Segen herein.
Wir dürfen bei Dir sein.
Für Deine Gegenwart an diesem Abend,
für alle Nahrung, so labend,
für Speis und Trank hab Dank.
Amen.
zur Hälfte fertig
Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.
(aus Frankreich)
Demut und Kraft
wer sich von Gott geliebt weiß
der kann loslassen weil er sich gehalten weiß
der kann herschenken weil er die Fülle kennt
der kann verzichten weil er genießen kann
der kann bedingungslos lieben weil er sich selbst geliebt weiß
der kann einstehen weil einer für ihn einsteht
der kann teilen weil er beschenkt wird.
der kann Stellung beziehen weil er Stand hat
der kann schweigen und hören weil er der Stimme glaubt
der kann tanzen weil er die Melodien hört
der kann auftreten weil er Gott vortreten lassen kann
der kann für die Menschen sein weil er für sich ist
der kann für sich sein weil Gott für ihn ist
(Andrea Schwarz)
Gute Beziehungen bilden sich aus Reden,
schlechte enden durch Schweigen.
(Martina Winchor)
Dankgebet für die schöne Natur
Gott, ich möchte Dir heute danken
für diese einzigartige Schönheit der Natur.
die mir oft ein kindliches Staunen entlockt,
weil ich in ihr spüre Deiner Allmacht Spur.
Gott, ich möchte Dir heute danken
für den stetigen Wechsel der Jahreszeiten,
wenn der Frühling mit dem neuem Werden
meiner Seele verleiht unbekannte Weiten.
Gott, ich möchte Dir heute danken
für die Berge, Almwiesen und blaue Seen,
wenn meine Gefühle das genießen dürfen,
bis sie einst des Himmels Schönheit seh`n.
Wenn du Deine Fähigkeiten in den Dienst der Menschen stellst,
weckst du in Ihnen Leben.
(Anselm Grün)
Freude
Freude ist unsäglich mehr als Glück, Glück bricht über die Menschen herein,
Glück ist Schicksal - Freude bringen sie in sich zum Blühen,
Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.
(Rainer Maria Rilke)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Die Oma zum Opa: „Wenn der Gerichtsvollzieher wieder kommt, dann zeigst du ihm aber die Zähne!“ – „Lieber nicht, sonst nimmt er die auch noch mit.“
2. Der Spieß zum wachhabenden Rekruten: „Müller, was tun Sie, wenn sich nachts eine männliche Person kriechend der Kaserne nähert?“ – „Ich bringe den Herrn Oberst diskret ins Bett!“
3. Ein Urlauber will nach Bangkok. Die Mitarbeiterin im Reisebüro fragt Ihn: "Möchten Sie Über Athen oder Bukarest fliegen?" " Weder noch. Nur über Ostern."
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden Geduld
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Trete den großen Sorgen des Lebens mutig entgegen,
den kleinen mit Geduld,
und wenn du deine täglichen Aufgaben fleißig erfüllt hast,
gehe in Frieden schlafen.
(Victor Hugo)
Du sollst dich nicht immer und nie ganz der äußeren Tätigkeit widmen,
sondern ein Quäntchen deiner Zeit und deines Herzens
für die Selbstbesinnung zurückhalten.
(Bernhard von Clairvaux)
Tu für Gott, was du kannst,
dann wird Gott für dich tun,
was du nicht kannst.
(Sören Kierkegaard)
LÄCHELN
Beginne den Tag mit einem Lächeln
und du wirst sehen, alles wird leichter gehen.
Nimm dir Zeit und schenke allen Menschen, die dir begegnen,
dieses Lächeln und du wirst erleben, dass es zu dir zurückkommt.
Du kannst damit natürlich nicht die Welt verändern
und alles Schlimme ausradieren, doch du fühlst dich wohler
und die Welt ist ein Stück lebenswerter.
Denke jeden Morgen daran.
Dein Lächeln kann Berge versetzen und gibt dir große Kraft.
(G.L.Kramer)
Segen für den Lebensweg
Sei gesegnet von Gott.
Er gehe dir voraus und zeige dir den rechten Weg.
Gott sei nahe bei dir und lege seinen Arm um dich.
Gott sei in dir, dich zu heilen.
Er sei um dich her, dich zu schützen in der Angst.
Er sei über dir wie die Sonne am Himmel und stärke dich mit seiner Kraft.
Er segne und behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
(Jörg Zink)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

