ich werde bei dir sein

So spricht Gott dir zu:
Du bist gesegnet.

Ich gebe dir meinen Geist.
Ich mache dich stark,
zu wirken und zu lieben.
geh nun und tu,
was die Liebe dir zeigt.
Ich werde bei dir sein
diesen ganzen Tag.

(Jörg Zink)

Wenn der Nächste aus unserer Zwiesprache mit Christus verschwindet,
dann hat unsere Gottesliebe nicht den Christus des Evangeliums zum Inhalt.
(Frère Roger)


Gottes Liebe vertrauen
„Alles, was ich Dir sagen möchte, ist in dieser Zusage zusammengefasst: Du bist der geliebte Mensch.“ Denn wer in dieser Gewissheit lebt, muss sich nicht vor der Welt verstecken oder um Anerkennung buhlen, sondern begegnet den Herausforderungen mit Freude und Gelassenheit – geborgen in der Wärme von Gottes Liebe.

(Henri Nouwen)

Vor lauter Klagen über das, was fehlt,
übersehen wir oft das, was wir besitzen.
(Jakob Tornay)

Herr, wir feiern Eucharistie - wir sagen "Danke"
Danke, dass du Brot genommen hast und es geteilt hast
Danke, dass du es immer wieder tust, wenn wir uns zum Mahl versammeln
Danke, dass du Wein genommen hast und ihn ausgeteilt hast
Danke, dass du es immer wieder tust, wenn wir uns zum Mahl versammeln
Danke, dass wir in dir zu einer Gemeinschaft werden.
Du bist die Mitte unserer Gemeinschaft und unseres Lebens.
Du bist der auferstandene und lebendige Herr.
Komm in unser Leben und durchdringe uns ...
Jörg Thielmann

„Schmunzeliges“
Ein Bauer bestellt beim Bayrischen Rundfunk telefonisch eine Syphonie zur Silbernen Hochzeit. „a-Moll oder c-Moll“, fragt die Dame am Telefon. Antwortet der Bauer: „Amol reicht, zehmol wär a bissl vü!“

heiliger Simeon

Heute wird der heilige Simeon besonders verehrt. In der Abendmesse haben wir ihn vorhin gefeiert.
Herzliche Grüße, Aloys


Heiliger Simeon – Einsiedler in der Porta Nigra zu Trier
Simeon wurde gegen Ende des Jahrhunderts in Syrakus auf Sizilien geboren. In Konstantinopel erhielt er eine gründliche Schulbildung und geistliche Formung. Danach lebte er als Einsiedler im Heiligen Land. Als Mönch des St. Katharinenklosters auf dem Sinai wurde er ins Abend land geschickt, um am Hof des Normannenherzogs in Rouen eine Spende für das Katharinenkloster in Empfang zu nehmen. Mit leeren Händen trat er die Rückreise an. Da um die gleiche Zeit der Trierer Erzbischof Poppo zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrach, ergab es sich, dass Simeon ihn auf dieser Reise in den Orient begleitete. Nach der Rückkehr aus Jerusalem entschloss sich Simeon in Trier zu einem Leben in völliger Zurückgezogenheit, in Gebet und Betrachtung. Erzbischof Poppo wies ihm das Untergeschoss im östlichen Turm der Porta Nigra als Einsiedelei zu und richtete dort nach Simeons Tod eine Doppelkirche mit einem Kanonikerstift ein. Simeon starb am. Noch in seinem Todesjahr wurde er mit Zustimmung Papst . Juni 990 Benedikts IX. heiliggesprochen. Seine Reliquien befinden sich heute in der Pfarrkirche St. Simeon in Trier.
(Siehe Gotteslob Seite 989f.)

zum Klassenbesten

Das Leben ist nicht immer so,
wie man es sich wünscht.
Der einzige Weg zum Glücklichsein ist,
das Beste daraus zu machen.

(Jennie Churchill)

Die Schule der Tiere
Eines Tages hatten die Tiere des Waldes eine Idee: Wir müssen eine Schule gründen, eine Schule für Tiere, damit wir echte Tiere werden können. Sie wählten eine kleine Gruppe aus ihrer Mitte aus, um einen Lehrplan für die Schule zu erstellen. Die Kommission machte sich sogleich an die Arbeit. Der Hase bestand darauf, dass „Kurzstreckenlauf“ in das Programm aufgenommen wurde. Der Turmfalke fand, dass „Kunstfliegen“ das Wichtigste sei. Der Karpfen wollte, dass „geräuschloses Schwimmen“ dabei ist und das Eichhörnchen sorgte dafür, dass der Teil „klettern auf kerzengeraden Stämmen eines turmhohen Baumes“ mit in den Lehrplan aufgenommen wurde. Und so geschah es dann auch. Die Schule wurde eröffnet. Die Schulleitung erklärte, dass die Tiere in allen Fächern Fähigkeiten erwerben mussten, um sich ein echtes Tier nennen zu können. Und damit fing alles an. Der Hase war Weltmeister im Sprinten, kein Tier konnte so schnell laufen und Haken schlagen wie er. Die Schulleitung fand, dass es für den Hasen wichtig sei – für Körper und Geist – auch fliegen zu lernen. Man setzte den Hasen auf einen hohen Ast und sagte: „Lern fliegen, Hase!“ Das arme Tier sprang, taumelte hinunter und brach sich die Hinterpfoten. Dadurch bekam er beim Kurzstreckenlauf nur noch die Note 5 anstelle einer 1. Im Fach „Fliegen“ bekam er eine 3, denn er hatte es ja zumindest versucht. Die Schulleitung war sehr zufrieden. Staunend sahen die Tiere zu, wie der Turmfalke seine akrobatischen Künste in der Luft zeigte. Doch die Schulleitung war der Meinung, dass es für den Falken von großem Wert sein würde, wenn er wie der Hase Höhlen in die Erde graben könnte. Der Falke tat nun sein Bestes, brach sich aber leider den Schnabel und verstauchte sich den Flügel. Da er nun kaum fliegen konnte, bekam er in seiner Königsdisziplin nur die Note 4 anstelle einer 1. Aber sein Versuch Höhlen zu graben, wurde dafür mit der Note 3 belohnt. Ähnlich erging es auch allen anderen Tieren. Und wer bekam am Ende die besten Noten? Die Qualle, die schwibbelnd und schwabbelnd alle Prüfungen einigermaßen gut überstanden hatte. Die Knochen brechen konnte sie sich nicht, schließlich hatte sie ja keine und so wurde sie schwibbelnd und schwabbelnd zum Klassenbesten ernannt.

„Schmunzeliges“
Wie lautet die Emailadresse vom Papst?? Urbi@orbi