Heute wird der heilige Simeon besonders verehrt. In der Abendmesse haben wir ihn vorhin gefeiert.
Herzliche Grüße, Aloys
Heiliger Simeon – Einsiedler in der Porta Nigra zu Trier
Simeon wurde gegen Ende des Jahrhunderts in Syrakus auf Sizilien geboren. In Konstantinopel erhielt er eine gründliche Schulbildung und geistliche Formung. Danach lebte er als Einsiedler im Heiligen Land. Als Mönch des St. Katharinenklosters auf dem Sinai wurde er ins Abend land geschickt, um am Hof des Normannenherzogs in Rouen eine Spende für das Katharinenkloster in Empfang zu nehmen. Mit leeren Händen trat er die Rückreise an. Da um die gleiche Zeit der Trierer Erzbischof Poppo zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrach, ergab es sich, dass Simeon ihn auf dieser Reise in den Orient begleitete. Nach der Rückkehr aus Jerusalem entschloss sich Simeon in Trier zu einem Leben in völliger Zurückgezogenheit, in Gebet und Betrachtung. Erzbischof Poppo wies ihm das Untergeschoss im östlichen Turm der Porta Nigra als Einsiedelei zu und richtete dort nach Simeons Tod eine Doppelkirche mit einem Kanonikerstift ein. Simeon starb am. Noch in seinem Todesjahr wurde er mit Zustimmung Papst . Juni 990 Benedikts IX. heiliggesprochen. Seine Reliquien befinden sich heute in der Pfarrkirche St. Simeon in Trier.
(Siehe Gotteslob Seite 989f.)