11. Station an das Kreuz

Mit Jesus Christus sind wir auf dem Weg.
Mit Jesus Christus gehen wir den Kreuzweg.

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt


V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L Sie kamen zur Schädelhöhe; dort kreuzigten sie ihn und
die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den andern links.
Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht,
was sie tun. Lk 23,33–34

Meditation

V Jesus hingestreckt auf dem Galgen des Kreuzes.
Sie nageln ihn fest auf seine Liebe zu den Menschen.
Der leidende Gottesknecht – zwischen Himmel und Erde.
Opferlamm.
Hände,
die schlagen,
die foltern,
die töten.
Hände,
die pflegen,
die Zärtlichkeit schenken,
die heilen.

Stille

V Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
der du für uns ans Kreuz geschlagen worden bist.
Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

ein bisschen Liebe

Ein bisschen Liebe 
kann wie ein Tropfen Wasser sein,
der einer Blume die Kraft gibt,
sich wieder aufzurichten.
(Phil Bosmans)

Früchte reifen durch die Sonne,
Menschen reifen durch Liebe.

(Julius Langbein)

Indem wir uns mit einem Problem befassen,
indem wir es ausforsche
indem wir mit ihm leben erhalten wir Antworten.
(Leonard Bernstein)

Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.

(Augustinus von Hippo)

Sonnenschein und Regen
Der gute Gott zaubere ein Lachen auf deine Lippen,
damit du anderen Mut machst.
Er lege dir Frohsinn ins Herz,
damit dir keine Bosheit schadet.
Er lasse den Humor in dir reifen,
dass du dich leichter nehmen kannst.
Er lasse Sonnenschein und Regen auf deine Haut,
sie bewahre dich vor den Falten des Ärgers.

Nicht nur wir warten darauf, das Ziel zu erreichen –
das Ziel wartet auch auf uns.

Durch die Auferstehung ändert sich alles.
Er war immer das Ende;
jetzt ist er der Anfang.

(Max Lucado)

Es gibt immer ein Stück Welt,
das man verbessern kann – sich selbst.

(Gabriel Marcel)

Es ist nie zu spät sich zu versöhnen,
denn es ist nie zu spät zu lieben,
und auch nie zu spät, glücklich zu sein.
(Phil Bosmans)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Brief des Lehrers an die Eltern: "Ihr Sohn schwätzt im Unterricht zu viel. Bitte mit Unterschrift zurück." Antwort des Vaters: "Sie sollten erst mal seine Mutter hören, gezeichnet: Huber."
2. Ein völlig Betrunkener wankt nachts über den Parkplatz vor der Kneipe. Ein Passant beobachtet, wie er alle Autodächer abtastet. "Was machen Sie denn da?" ruft er dem Suchenden zu. "Ich suche meinen Wagen," lallt der zur Antwort. "Ja aber warum suchen Sie denn alle Dächer ab, die sind doch alle gleich." Darauf der Zecher: "Blödsinn, auf meinem is ein Blaulicht oben drauf."
3. Tom kommt weinend nach Hause. "Was ist passiert?", fragt die Mutter besorgt. "Im Kindergarten wussten alle, dass der Storch die Babys bringt. Nur ich bin mit deiner doofen Geschichte von Mann und Frau und der besonderen Umarmung aufgefallen."

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Schutz

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen,
ist weit größer als der, den wir haben,
uns von ihm helfen zu lassen.

(Don Bosco)

Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen.

(Oscar Wilde)

"Nur das Heilige vermag zu heilen.
Hüte das Heilige auch in den Menschen, die dir begegnen.
Betrachte sie als Menschen, in denen etwas ist,
was dieser Welt entzogen ist, ein Geheimnis, das sie übersteigt."
(Anselm Grün)

Wir glauben Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.
(Eugène Ionesco)

"Keiner von uns weiß, wieweit sein Glaube mitgetragen wird vom Glauben anderer, die er vielleicht nie gekannt hat, die vielleicht liebe ich! Wenn ich bete, dann bete ich!
Das ist das Geheimnis meiner Kraft! Und was macht ihr?
Wenn ihr geht, dann sucht ihr! Wenn ihr esst, dann rechnet ihr!
Wenn ihr betet, dann denkt ihr! Wenn ihr liebt, dann prüft ihr!
Euch gehen immer mehrere Sachen gleichzeitig durch den Kopf.
Deshalb könnt ihr keine Sache richtig machen!
(asiatische Weisheit)

Menschliche Verlassenheit
ist die tiefste Wunde unserer Zeit.

(Roger Schutz)

Unser Leben wird reicher,
wenn wir aufhören,
an allem teilhaben zu wollen.

Wer keine Zeit hat für andere,
ist ärmer als ein Bettler.

(aus Nepal)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.