gelebte Anteilnahme

Zuhören ist kein Schweigen, sondern gelebte Anteilnahme.
(Klaus Seibold)

..…was sagt Jesus zum Thema „Zuhören“
Für Jesus bedeutet Zuhören, anderen Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken und seine Worte im eigenen Leben umzusetzen. Zuhören ist:
Höre aufmerksam zu. Jesus nahm sich Zeit für Menschen und hörte ihnen zu.
Höre mit dem Herzen. Versuche, andere zu verstehen und ihre Sorgen ernst zu nehmen.
Höre auf Gottes Wort. Jesus möchte, dass wir seine Worte nicht nur hören, sondern auch danach handeln.

..…eine Geschichte
Ein kleines Geschenk

Lena kam traurig in die Schule. Sie setzte sich still auf eine Bank. Ihr Freund Paul bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Er setzte sich zu ihr und fragte: „Was ist los?“ Lena erzählte ihm, dass sie Streit mit ihrer besten Freundin hatte. Paul hörte aufmerksam zu und ließ sie ausreden. Er gab ihr Zeit und versuchte, sie zu verstehen. Am Ende lächelte Lena ein wenig und sagte: „Danke, dass du mir zugehört hast. Jetzt geht es mir besser.“ Paul merkte: Man muss nicht immer eine Lösung haben. Manchmal hilft es schon, einfach zuzuhören.
Wer gut zuhört, zeigt anderen: Du bist mir wichtig!

….. ein Gebet
Lieber Gott,
hilf uns, anderen Menschen aufmerksam zuzuhören.
Schenke uns ein offenes Herz, damit wir verstehen, wie es anderen geht.
Lass uns freundlich sein und zeigen, dass jeder Mensch wichtig ist.
Amen.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

einzige Sprache – verstehen

Die Güte ist die einzige Sprache, die jeder versteht.
(Mark Twain)

DAS LICHT
Es war einmal ein Junge, der einen weiten Weg im Dunkeln laufen musste, um in sein Dorf zu gelangen. Er hatte eine Laterne bei sich, die aber nur wenig Licht gab, sodass die Dunkelheit ihn beängstigte und er daran zweifelte, ob er seinen Weg wohl finden würde. Da kam ihm ein alter Mann entgegen und fragte, warum er denn so zögernd vorwärts lief. Der Junge antwortete, er habe Angst, mit einer Laterne, die nur zwei Meter schien, im Dunkeln zu laufen. Der alte Mann lächelte und sagte: Auch das Licht geht mit jedem Schritt, den Du gehst, mit Dir mit. Es wird Dir immer zwei Meter vorausleuchten. Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen und kannst Deinen Weg in Ruhe und Vertrauen weitergehen. Das tat der Junge auch und er erreichte sicher und wohlbehalten sein Ziel.

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selbst kennt, ist weise.

(chinesische Weisheiten)

Nicht jeder Umweg ist umsonst,
und nicht jede schwierige Erfahrung bleibt ohne Erkenntnis.
Manchmal verstehen wir erst später,
welche Stärke, Geduld oder Mitmenschlichkeit in uns gewachsen ist.

Nicht der Wind, sondern die Segel bestimmen die Richtung.
(chinesische Weisheiten)

Im Dunkel des Lebensanfangs -
der Herr segne dich.
Im Gefängnis der Lebensangst -
der Herr behüte dich.
Im Stress des Lebensalltags -
der Herr begegne dir.
Inmitten von Lebenszweifeln -
der Herr legt seinen Segen auf dich,
schaut dich mit den Augen
seiner Hoffnung und seiner Liebe an.
So geh deinen Wege – heute.

„Schmunzeliges“
„Papi, fürchtest du dich vor Löwen?“, fragt Tim. „Aber nein.“ – „Vor Tigern?“ – „Auch nicht.“ – „Vor einer Schlange?“ – „Noch weniger!“ – „Dann als nur vor Mami!“

Der Psalm 69 – für Kinder erklärt

Der Psalm 69 – für Kinder erklärt
Im Psalm 69 erzählt David, dass es ihm sehr schlecht geht. Er fühlt sich allein, hat viele Sorgen und wird von anderen Menschen ungerecht behandelt. David ruft zu Gott und bittet ihn um Hilfe. Er vertraut darauf, dass Gott ihn hört und ihn nicht allein lässt. Wir dürfen Gott alles erzählen – auch wenn wir traurig oder ängstlich sind. Gott hört uns zu, wenn wir beten. Auch wenn es schwierig ist, dürfen wir auf Gottes Hilfe hoffen. Gott ist auch dann bei mir, wenn ich traurig bin. Ich darf ihm alles sagen

Der Psalm 69
1 Der Hilferuf eines unschuldig Verfolgten
[Für den Chormeister. Nach der Weise «Lilien». Von David.]
2 Hilf mir, o Gott! /
Schon reicht mir das Wasser bis an die Kehle.
3 Ich bin in tiefem Schlamm versunken /
und habe keinen Halt mehr; ich geriet in tiefes Wasser, /
die Strömung reißt mich fort.
4 Ich bin müde vom Rufen, /
meine Kehle ist heiser, mir versagen die Augen, /
während ich warte auf meinen Gott.
5 Zahlreicher als die Haare auf meinem Kopf /
sind die, die mich grundlos hassen. Zahlreich sind meine Verderber, meine verlogenen Feinde. /
Was ich nicht geraubt habe, soll ich erstatten.
6 Gott, du kennst meine Torheit, /
meine Verfehlungen sind dir nicht verborgen.
7 Wer auf dich hofft, Herr, du Herr der Heere, /
soll durch mich nicht scheitern; wer dich sucht, Gott Israels, /
gerate durch mich nicht in Schande.
8 Denn deinetwegen erleide ich Schmach /
und Schande bedeckt mein Gesicht.
9 Entfremdet bin ich den eigenen Brüdern, /
den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.
10 Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt; /
die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen.
11 Ich nahm mich durch Fasten in Zucht, /
doch es brachte mir Schmach und Schande.
12 Ich ging in Sack und Asche, /
doch sie riefen Spottverse hinter mir her.
13 Man redet über mich in der Versammlung am Tor, /
von mir singen die Zecher beim Wein.
14 Ich aber bete zu dir, /
Herr, zur Zeit der Gnade. Erhöre mich in deiner großen Huld, /
Gott, hilf mir in deiner Treue!
15 Entreiß mich dem Sumpf, /
damit ich nicht versinke. Zieh mich heraus aus dem Verderben, /
aus dem tiefen Wasser!
16 Lass nicht zu, dass die Flut mich überschwemmt, /
die Tiefe mich verschlingt, /
der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt.
17 Erhöre mich, Herr, in deiner Huld und Güte, /
wende dich mir zu in deinem großen Erbarmen!
18 Verbirg nicht dein Gesicht vor deinem Knecht; /
denn mir ist angst. Erhöre mich bald!
19 Sei mir nah und erlöse mich! /
Befrei mich meinen Feinden zum Trotz!
20 Du kennst meine Schmach und meine Schande. /
Dir stehen meine Widersacher alle vor Augen.
21 Die Schande bricht mir das Herz, /
ganz krank bin ich vor Schmach; umsonst habe ich auf Mitleid gewartet, /
auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden.
22 Sie gaben mir Gift zu essen, /
für den Durst reichten sie mir Essig.
23 Der Opfertisch werde für sie zur Falle, /
das Opfermahl zum Fangnetz.
24 Blende ihre Augen, sodass sie nicht mehr sehen; /
lähme ihre Hüften für immer!
25 Gieß über sie deinen Grimm aus, /
dein glühender Zorn soll sie treffen!
26 Ihr Lagerplatz soll veröden, /
in ihren Zelten soll niemand mehr wohnen.
27 Denn sie verfolgen den Mann, den du schon geschlagen hast, /
und mehren den Schmerz dessen, der von dir getroffen ist.
28 Rechne ihnen Schuld über Schuld an, /
damit sie nicht teilhaben an deiner Gerechtigkeit.
29 Sie seien aus dem Buch des Lebens getilgt /
und nicht bei den Gerechten verzeichnet.
30 Ich aber bin elend und voller Schmerzen; /
doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen.
31 Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, /
in meinem Danklied ihn preisen.
32 Das gefällt dem Herrn mehr als ein Opferstier, /
mehr als Rinder mit Hörnern und Klauen.
33 Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch; /
ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!
34 Denn der Herr hört auf die Armen, /
er verachtet die Gefangenen nicht.
35 Himmel und Erde sollen ihn rühmen, /
die Meere und was sich in ihnen regt.
36 Denn Gott wird Zion retten, /
wird Judas Städte neu erbauen. Seine Knechte werden dort wohnen und das Land besitzen, /
37 ihre Nachkommen sollen es erben; /
wer seinen Namen liebt, soll darin wohnen.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.