Hanna wird Mutter von Samuel Kinderbibel

In der Nähe von Jerusalem lebte eine Frau namens Hanna. Sie hatte keine Kinder und das machte sie sehr traurig. Eines Tages, als Hanna still zu Gott betete, bewegte sie ihre Lippen im Gebet. Eli, der Priester, beobachtete sie, und weil sie ihre Lippen bewegte ohne zu sprechen, glaubte er, sie sei betrunken. Als Hanna ihren Kummer erklärte, sagte Eli: „Möge Gott dir den Sohn geben, nach dem du dich sehnst.“ Bald darauf bekam Hanna einen Sohn – Samuel. Als er alt genug war, brachte Hanna den Jungen zu Eli. „Diesen Sohn hat Gott mir geschenkt“, sagte sie. „Jetzt möchte ich ihn Gott zurückgeben.“ So wuchs Samuel in Liebe und Hingabe an Gott auf. 
Nach einiger Zeit erwählte Gott Samuel zum Führer der Israeliten. Samuel war ein guter und freundlicher Mann, der Gott und das einfache Leben seines Volkes liebte. Seine beiden Söhne dagegen interessierten sich nur für Geld. Die Israeliten wollten nach Samuels Tod nicht von seinen Söhnen angeführt werden. So baten sie ihn um einen König, der über sie herrschen sollte, wie es bei anderen Völkern auch üblich war. Samuel war besorgt. Gott war der einzige wahre Führer, und so bat er ihn um Unterweisung. Gott trug Samuel auf, dem Volk zu erklären, wie ein König herrscht. „Er wird eure Söhne in die Armee rufen“, sagte Samuel. „Ihr müsst für ihn auf dem Feld arbeiten und er wird die beste Ernte für sich behalten. Ihr werdet Sklaven sein.“ Aber das Volk bestand darauf.

aus der Kinderbibel
….. „Hanna, die Mutter von Samuel“


Hanna wäre so gerne Mutter
Es ist nicht die einzige Geschichte über Kinderlosigkeit und ihre Folgen in der Bibel. Und oft gibt es eine zweite Frau, die dem Mann dann den Nachwuchs gebärt. Bei Hanna, der Mutter Samuels, zeigt sich allerdings eine erstaunliche Variante: Sie übergibt den sehnlichst erhofften, so spät bekommenen Sohn in großer Dankbarkeit dem Tempel, in den Dienst Gottes.
(Margot Käßmann)

Sonnenblume Himmel

Der Himmel ist hier
Ein gelb grau gefiederter Vogel fragte eine Sonnenblume, deren Goldgelb aus dem Feld leuchtete:"Bist du direkt vom Himmel herabgefallen, weil du so golden bist?" "Ich bin eine Erdenblume genau wie du ein Erdenvogel bist, aber ich liebe den Himmel und bin ihm immer nahe, auch wenn ich gerade auf der Erde lebe und die Menschen mit meinem strahlenden Gelb erfreue", antwortete die Blume. "Dann leuchtet aus dir wohl das Licht des Himmels", kombinierte der Vogel, "obwohl du in deiner Erdverbundenheit so weit vom Himmel entfernt bist und nicht einmal weißt, ob und wann du ihn je erreichen kannst?" "Vom Himmel entfernt?" wunderte sich die Sonnenblume, "der Himmel ist hier, ich berühre ihn, wir könnten nicht näher beieinander sein." Dem Vogel gefiel dieses gelbe Himmelslicht und er hätte es auch gerne gehabt. Aber soweit er flog, der Himmel war ihm immer zu weit oben.

Begegne dem, was kommt,
nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.

(Franz von Sales)

„SCHMUNZELIGES“
Treffen sich zwei Wurmfrauen. „Wo ist denn dein Mann?“, will die eine wissen. „Beim Angeln“, antwortet die andere.

Achtsamkeit
Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf denen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.
(Talmud)

Es gibt überall Blumen für den, der sie wehen will.
(Henri Matisse)

Schenk mir den Weg des Dankens.
Gib mir ein Herz, das voll Staunen sich für dich offenhält.
Bleib du an meiner Seite, verlass du mich nicht.
Schenk mir auf meinen Wegen
immer wieder dein leuchtendes Licht.
(nach Barbara Cratzius)

Psalm 119,142
Deine Gerechtigkeit bleibt ewig Gerechtigkeit, /
deine Weisung ist Wahrheit.


„SCHMUNZELIGES“
Gast: "Herr Ober, hier in meiner Suppe schwimmt eine Fliege!" Darauf antwortet der Ober: "Aber sprechen Sie nicht so laut, sonst will jeder eine haben!"

Glück ist dort, wo man Glück schenkt.
(Ladislaus Boros)

Wo Glaube, da ist Liebe.
Wo Liebe, da ist Friede.
Wo Friede, da ist Segen.
Wo Segen, da ist Gott.
Wo Gott, da ist keine Not.

„SCHMUNZELIGES“
„Ich habe keinen Bock mehr rumzuhängen“, sagte die Glühbirne und brannte durch.

Achte auf deine Gedanken!
Sie sind der Anfang deiner Taten.

(Chinesisches Sprichwort)

Dazu segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Aloisius heute ist mein Namenstag

Liebe Leserin, lieber Leser,
am heutigen 21. Juni wird der heilige Aloisius verehrt. Ich darf heute meinen Namenstag feiern. Vorhin haben wir schon einen schönen Gottesdienst gefeiert und anschließend zusammen gefrühstückt. Unsere Namenspatrone sind Vorbilder des Glaubens und der Nächstenliebe. Sie machen deutlich, dass wir zu einer großen Familie der Kinder Gottes gehören – hier auf Erden und im Himmel.
Uns wünsche ich einen gesegneten Tag, Aloys

…… aus dem Leben des heiligen Aloisius:
Aloisius war der älteste Sohn des Markgrafen von Castiglione (heute Norditalien) und durchlief eine standesgemäße Ausbildung am Hof der Medici in Brescia und am spanischen Königspalast. Keiner dieser beiden Orte war für einen besonders sittlichen Lebenswandel bekannt. Nachhaltigen Einfluss auf Aloisius übten jedoch vor allem seine fromme Mutter Marta Tana di Santena und sein berühmter Verwandter, der Mailänder Kardinal Karl Borromäus, aus. Die Volksfrömmigkeit des späten 19. Jahrhunderts verklärte Aloisius von Gonzaga (1568-1591) zu einem sanften Unschuldsengel, dabei soll der Tagesheilige von rauer Gestalt und aufbrausendem Charakter gewesen sein. Aloisius lernte, sein Temperament zu beherrschen, trat 1583 gegen den Willen seines Vaters bei den Jesuiten ein und verzichtete auf seine Erbansprüche. Als Novize studierte er Theologie und war im Orden für seine Bußstrenge bekannt. In zahlreichen Briefen begleitete Aloisius andere Jugendliche auf ihrem Glaubensweg. Bei der selbstlosen Pflege von Pestkranken infizierte sich Aloisius selbst und verstarb am 21. Juni 1591 mit nur 23 Jahren. Papst Benedikt XIII. sprach ihn 1726 heilig. Heute gilt Aloisius als Patron der Jugend.

NAMENSTAG
Der Namenstag erinnert an die große Gnade der Taufe.
Möge dieses Geschenk der Gnade
Kraft und Freude erwirken für alle Tage.

Ich habe einen Platz in Gottes Plan,
auf Gottes Erden, den kein anderer hat.
Gott kennt mich
und ruft mich bei meinem Namen.
(John Henry Newmann)

Ich will dir danken,
weil du meinen Namen kennst,
Gott meines Lebens.
(Reinhard Daffner)

Dein Name sei dein Leben, drum ward er dir gegeben.
Er leite als ein Segen dein ganzes Erdenleben.
Sei besorgt um deinen Namen,
denn er begleitet dich treuer,
als tausend kostbare Schätze.


VERTRAUEN
Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist.
Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den keiner hat.
Ob ich reich bin oder arm, verachtet oder geehrt bei den Menschen,
Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.
(John Henry Newmann)

„SCHMUNZELIGES“
„Du Edmund, wieso trägt der Boxer, der gerade in die Halle kommt, eigentlich den Spitznamen Kreuzworträtsel? „Na, der steigt senkrecht in den Ring und wird waagerecht hinausgetragen!“