Morgengedanke

Morgengedanke

Gütiger Gott,
Du schenkst mir diesen Tag.
Ich freue mich.
Doch ich bin traurig:
Wer kann mich jetzt besuchen?
Ich bin einsam.
Fülle mein Herz mir deiner Liebe.
Tröste mich durch deine Gegenwart.
Amen.

Ich danke dir für alle Geschenke an diesem Tag
und möchte morgen daran denken,
mit anderen zu teilen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Alles Gute, Aloys



Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 17. März 2026

Evangelium Johannes 5, 1–16


Es war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich,
zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betésda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.
Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war,
fragte er ihn: Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen,
der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt.
Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Liege und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Liege und ging.
Dieser Tag war aber ein Sabbat. Da sagten die Juden zu dem Geheilten:
Es ist Sabbat, du darfst deine Liege nicht tragen.
Er erwiderte ihnen: Der mich gesund gemacht hat,
sagte zu mir: Nimm deine Liege und geh! Sie fragten ihn: Wer ist denn der Mensch,
der zu dir gesagt hat: Nimm deine Liege und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war.
Jesus war nämlich weggegangen, weil dort eine große Menschenmenge zugegen war.
Danach traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Sieh, du bist gesund geworden;
sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt!
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Während die Juden göttliche Zeichen fordern, vollbringt Jesus menschliche Taten. Der Kranke, der seit 38 Jahren gelähmt war, hatte wenig Hoffnung, denn er hatte keinen Menschen, der ihn zum Teich hinuntertrug, wenn die Quelle zu sprudeln begann. Jesus ist der Mensch, den er braucht und der für ihn da ist. Merkwürdig ist, dass vom Glauben dieses Mannes überhaupt nicht die Rede ist, weder vor der Heilung noch nachher. Jesus hat ihn geheilt, weil er ihn heilen wollte. Nicht mehr und nicht weniger. Die Heilung selbst und die Auseinandersetzung mit den Juden wegen der Verletzung des Sabbats führen in das innere Geheimnis der Person Jesu: Er ist der wahre Arzt, er ist die Quelle lebendigen Wassers, und er ist Herr über den Sabbat.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


bei der Laudes gebetet

…. „dich preisen durch ein neues Lied“

… uns wünsche ich einen schönen Tag.
Folgender Hymnus wird in der Fastenzeit bei der Laudes gebetet.
Herzliche Grüße, Aloys


Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.

Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf den Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.

Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.