Geschichte von der Gitarrensaite
Es war einmal eine Gitarrensaite. Sie lag dicht neben der Gitarre und dachte:“ Wenn ich so daliege, dann habe ich es ganz gut. Mir geschieht kein Leid. An mir wird nicht herumgezupft und herumgezerrt, auf mich schlägt keiner. Und zudem bin ich ganz frei, weil ich ja nicht eingespannt bin. Das würde mir gerade noch fehlen! Ich mich einspannen lassen auf dem altmodischen Klangkörper! Und dann noch neben die brummige Basssaite rechts und die abgegriffene D-Saite links! Soweit kommt es noch!“ Doch mit der Zeit ging es der Gitarrensaite gar nicht mehr gut. Ihr wurde langweilig, die ganze Zeit nur herumzuliegen und zu nichts nütze zu sein. Wie gerne hätte sie jemanden, der sie zum Klingen brächte! Nur müsste sie dafür ihr bequemes Leben und ihre Freiheit aufgeben und sich einspannen lassen. Aber die Sehnsucht nach dem Klingen ließ sie alle Ängste vergessen, sie ließ sich schließlich einspannen. Anfangs war der Ton noch zaghaft und schwach, doch nach ein wenig Übung wurde er immer stärker, immer klarer... Nun wusste sie, was in ihr steckt! Welche Kraft war in diesem Ton! Man konnte ihn überall hören. Doch mit der Zeit wurde es ihr wieder langweilig. Es waren immer die gleichen Töne! Unsicher und skeptisch schaute sie auf die Nachbarsaite. Sie hatte schon oft zugehört, wenn ein paar Saiten zusammen erklangen. Das hatte sich sehr schön angehört. Ob ich nicht mal mit den anderen mitspielen soll? Aber dann müsste ich ein weiteres Stück Freiheit aufgeben und mich in die Spielregeln einordnen! Mit der Zeit wurde die Sehnsucht immer größer: Ich will mitspielen im großen Spiel! Ich will zusammen mit den anderen klingen und meinen Ton einbringen! Und wenn ich dann mitspiele, wird es schön klingen! Dann freuen sich die anderen, und ich liege nicht mehr bedeutungslos rum! Anfangs noch etwas zaghaft, doch bald kräftig und sicher ließ sie sich auf das gemeinsame Spiel ein. Und die Saite merkte, welcher Wohlklang in dem gemeinsamen Spiel lag und welche Freude es machte, zusammen mit den anderen Saiten zu klingen. Und die Saite merkte, dass sie zusammen stark wurden und ein wunderschönes Lied erklingen ließen. Als sie immer sicherer wurden, konnte auch jeder einen Teil des Liedes alleine spielen und einstimmen in einen großen gemeinsamen Klang.
„Schmunzeliges“
Die Ehefrau zu ihrem Gatten: „Zum Geburtstag wünsche ich mir von dir etwas Schönes für den Hals, die Hände oder für die Ohren.“ - „Aber Liebling, sag mir bitte auch, welche Seife du am liebsten magst!?“
pflege die Freude
Pflege die Freude, damit die Menschen
um dich neu erkennen: Das Leben ist schön!
(A.Krieg)
Mögest du schon am Morgen
der Hilfe des Himmels gewiss sein
und über den Tag in de Sicherheit leben,
den rechten Weg zu gehen.
(irischer Segenswunsch)
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.
(Wilhelm Busch)
Mitten unter uns
Wir suchen dich, Jesus,
hoch oben über allem Irdischen,
über unserem Alltag
mit seinen Nebensächlichkeiten,
dem täglichen Allerlei,
hoch oben über unseren Ängsten und Sorgen.
Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
(Jeremias Gotthelf)
Manchmal ist mein Gebet
so wie ein Herz, das schlägt,
weil ohne seinen Schlag
das Leben nicht mehr weitergeht.
(Paul Roth)
Lebt als Kinder des Lichts;
die Frucht des Lichts ist lauter
Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
(Epheser 5,8-9)
SEGEN
Ein Segensteppich unter deinen Füßen
bei jedem Schritt, das wünsche ich dir.
Eine Segensbrücke von Gott zu dir,
von dir zu Gott, das ersehne ich dir.
Ein Segenskreis um alle, die dir nahe sind,
dazu segne Gott dich und alle,
die du in deinem Herzen trägst.
Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk,
sondern auch eine dauernde Aufgabe.
(Ernst Zacharias)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Angestellter: "Ich würde ja gern das Rezept für Erfolg lernen, ich fürchte nur, es hängt irgendwie mit Arbeit zusammen."
2. Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet, der Chef scheffelt.
3. Hans kommt von der Arbeit nach Hause und sieht, wie seine Liesel zwölf Kerzen auf einer Torte anzündet. „Nanu, hat jemand Geburtstag?“ „Ja, mein Wintermantel. Er ist heute zwölf Jahre alt geworden!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden Einheit
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes –
denn sie werden Frieden und Einheit stiften.
(Bischof Klaus Hemmerle)
Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen,
aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer.
Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus,
und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
(Mark Twain)
Ein gutes Wort geht über die beste Gabe.
(Benedikt von Nursia)
Es gibt jeden Tag viele Gelegenheiten sich zu freuen.
Ich brauche nur die Offenheit,
das, was ich erlebe, intensiv wahrzunehmen.
Das Lachen ist ein leichtes, silbernes Glöckchen,
dass uns ein guter Engel mit auf dem Lebensweg gegeben hat.
(Joseph Roth)
Gebete ändern die Welt nicht.
Aber Gebete ändern die Menschen.
Und die Menschen verändern die Welt.
(Albert Schweitzer)
Wer etwas erleben will, muss einfch den ersten Schritt dazu machen.
(Elisabeth Starr-Hill)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

