aus dem Gotteslob

Segen und Bitte der Eltern für ihre Kinder

Die Kinder zu segnen ist ein guter alter Brauch. Durch den Segen stellen die Eltern ihr Kind unter den Schutz Gottes. Sie bezeichnen die Stirn des Kindes mit dem Kreuzzeichen (gegebenenfalls mit Weihwasser) und sprechen:
A Es segne dich der allmächtige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
A Der liebe Gott sei mit dir!
A Gott segne dich!
A Der Herr segne und behüte dich.
Er schaue dich in Liebe an und schenke dir einen guten Tag (Schlaf, Klassenfahrt, Klassenarbeit …).

Gott, wir danken dir für unsere Kinder. Du hast sie uns geschenkt. Sie machen uns Freude, aber auch Sorgen. Darum bitten wir dich: Herr, segne unsere Kinder. Schenke ihnen Selbstständigkeit, dass sie ihr Leben zu meistern lernen. Stelle ihnen treue Freunde zur Seite, die sie unterstützen und begleiten. Sei du ihnen verlässlicher Halt, und leite ihr Denken und Tun. Bleibe bei uns, wir vertrauen auf dich
(Gotteslob Seite 73, Nummer 14,7)


Wasser schöpfen

…. eine schöne Geschichte:

Sinnvolle Beschäftigung
Im alten China, so wird berichtet, hatte ein Bauer ein kleines Reisfeld oberhalb einer Schlucht. Täglich stieg er mehrmals in die Schlucht hinab, um Wasser für seine Felder hinauf zu tragen. Als die Europäer ins Land kamen und den Bauern seine mühsame Arbeit verrichten sahen, boten sie ihm an, eine Pumpe zu bauen, die ihm die Last des Wassertragens ersparen würde. Der Bauer lehnte höflich ab: „Könnte ich nicht mehr Wasser tragen, so fehlte mir die Zeit – zum Nachdenken.“