Brot – eine schöne Erzählung

..... eine schöne Erzählung:

Der Duft von Brot
Ein Bäcker, der sein Leben lang Brot für sein Dorf gebacken hatte und für dessen Brötchen die Leute von weit her gekommen waren, war auf der Suche nach einem Nachfolger, denn er wollte sich zur Ruhe setzen. Da er keinen Sohn hatte, überlegte er, wer sein Geschäft übernehmen und in würdiger Weise fortführen könnte. Er ließ im ganzen Dorf die Nachricht verbreiten, dass er jemand sucht, der gerne Brot backe und dieses Handwerk lernen wollte. In den nächsten Tagen stellten sich vier junge Männer bei ihm vor, doch er konnte sich nicht so recht entscheiden. Daher bat er seine Frau um Rat. Sie ließ alle Vier der Reihe nach zu sich in die Backstube kommen und fragte: „Warum möchtest du Bäcker werden?“ Der Erste antwortete: „Ich stehe gerne früh auf und gehe gerne früh zu Bett. Und ein Bäcker erfährt immer frühzeitig alle Neuigkeiten, die es im Dorf gibt.“ Der Zweite kam herein und antwortete auf die Frage: „Ich habe Frau und Kinder zu ernähren.“ Der Dritte antwortete: „Es ist eine Ehre, für die Menschen im Dorf das Brot zu backen.“ Als der vierte junge Mann hereinkam, wartete die Frau des Bäckers einen Moment, dann sagte sie: „Den nehmen wir!“ „Warum ausgerechnet ihn, er hat doch noch gar nicht geantwortet?“ fragte der Bäcker. „Als er zur Tür hereinkam, hat er den Duft des Brotes tief in sich eingesogen“, antwortete seine Frau.

Kinderbibel der wartende Vater

der barmherzige Vater
(Lukas 15)

Der Sohn war noch weit vom Haus entfernt, als sein Vater ihn schon kommen sah. Der Vater war überglücklich, ihn zu sehen, lief seinem Sohn entgegen und umarmte ihn. Der Sohn entschuldigte sich, wie er es sich vorgenommen hatte. Aber sein Vater rief bereits nach den Dienern. „Bringt neue Kleider“, wies er an. „Schlachtet das beste Kalb und bereitet ein Festmahl zu. Ich dachte, mein Sohn sei verloren oder tot. Aber er lebt und ist wieder zu Hause! Lasst uns feiern!“

..... und noch ein Impuls:
Jeder von uns ist ein Engel nur mit einem Flügel.
Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.
(Luciano de Crescenzo)

..... und noch ein Witz:
Ein Lebenskünstler ist, wer sich vom Vater so lange versorgen lässt, bis der Schwiegervater die Rolle übernimmt.

..... und noch Interessantes:
Im Gleichnis vom verlorenen Sohn repräsentiert der verlorene Sohn uns, wenn wir sündigen. Er entschied sich, die Beziehung zu seinem Vater, der ihn liebte, abzubrechen und sein Erbe für vorübergehende weltliche Freuden zu verschwenden. Das ist es, was wir tun, wenn wir sündigen. Er nahm seine Hälfte des Erbes seines Vaters.