Kreuzweg Schluß

Schlussgebet
V Lasset uns beten.
Herr Jesus Christus, Sieger über Sünde und Tod, du hast uns auf dem Kreuzweg durch die Geheimnisse deines Leidens und deiner Auferstehung gestärkt und aufgerichtet. Begleite uns alle Tage auf unserem Lebensweg und führe uns an das Ziel aller Pilgerschaft. Der du mit Gott, dem Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes lebst und herrschst in alle Ewigkeit. A Amen.

Es war deine Berufung, Maria –
an dir geschehen zu lassen, was Gottes Wille war.
Es war deine Berufung, Maria –
den Herrn zu begleiten in seinen Kindertagen.
Es war deine Berufung, Maria –
den Kreuzweg mitzugehen und sein Leiden mit zu tragen.
Es war deine Berufung, Maria –
den der Freude der Auferstehung teilzunehmen
und seinen Geist zu empfangen.
Du bist deiner Berufung gerecht geworden.
Ich danke dir Maria. Ich möchte von dir lernen,
meiner Beruf gerecht zu werden,
an mir geschehen zu lassen, was Gottes Wille ist.


Der heilige Franz von Sales
pflegte das Kreuzzeichen so zu machen:

die Hand an die Stirn -aus mir kann ich nichts.
die Hand an der Brust mit Gott kann ich alles.
von der linken zu rechten Schulter
Alles will ich tun aus Liebe zu Gott.
mit gefalteten Händen Gott allein die Ehre.


ein Mann der sich Kolumbus nannt

1. Ein Mann, der sich Kolumbus nannt, Widewidewitt bum bum.
War in der Schiffahrt wohlbekannt, Widewidewitt bum bum.
Es drückten ihn die Sorgen schwer, Er suchte neues Land und Meer.
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

2. Als er den Morgenkaffee trank, Da sprang er fröhlich von der Bank
Denn schnell kam mit der ersten Tram Der span'sche König bei ihm an.
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

3. Kolumbus, sprach er, lieber Mann, Du hast schon manche Tat getan!
Eins fehlt noch unsrer Gloria: Entdecke mir Amerika!
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

4. Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort, Am selben Tag fuhr er noch fort.
Und eines Morgens schrie er: Land! Wie deucht mir alles so bekannt!
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

5. Das Volk am Land stand stumm und zag, Da sagt Kolumbus: Guten Tag!
Ist hier vielleicht Amerika? Da schrien all Wilden: Ja!
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.

Gloria, Viktoria, ....
6. Die Wilden waren sehr erschreckt Und schrien all: Wir sind entdeckt!
Der Häuptling rief ihm: Lieber Mann, bestimmt bist du Kolumbus dann!
Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa.
Gloria, Viktoria, widewidewitt bum bum.


Tagesevangelium

….. das Tagesevangelium vom 11. April 2025

Evangelium Johannes 11, 45–57

In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lázarus, gekommen waren
und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn.
Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte.
Da beriefen die Hohepriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates ein.
Sie sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mensch tut viele Zeichen.
Wenn wir ihn gewähren lassen, werden alle an ihn glauben.
Dann werden die Römer kommen und uns die heilige Stätte und das Volk nehmen.
Einer von ihnen, Kájaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht nichts.
Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist,
wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.
Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er der Hohepriester jenes Jahres war,
sagte er aus prophetischer Eingebung, dass Jesus für das Volk sterben werde.
Aber er sollte nicht nur für das Volk sterben, sondern auch,
um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln.
Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten.
Jesus ging von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden umher,
sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, zu einer Stadt namens Éfraim.
Dort blieb er mit seinen Jüngern.
Das Paschafest der Juden war nahe und viele zogen schon vor dem Paschafest
aus dem ganzen Land nach Jerusalem hinauf, um sich zu heiligen.
Sie suchten Jesus und sagten zueinander, während sie im Tempel zusammenstanden:
Was meint ihr? Er wird wohl kaum zum Fest kommen.
Die Hohepriester und die Pharisäer hatten nämlich angeordnet, wenn jemand wisse,
wo er sich aufhält, solle er es melden, damit sie ihn festnehmen könnten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Auferweckung des Lazarus war das letzte und größte der Zeichen Jesu. Sie bildet den Abschluss seiner öffentlichen Wirksamkeit und den Übergang zur Leidensgeschichte. Auf das Wunder hin kommen viele zum Glauben an Jesus, die führenden Kreise jedoch sind völlig verblendet. Sie beschließen den Tod Jesu, aber mit der Ausführung des Beschlusses müssen sie warten, bis seine Stunde gekommen ist. Der Hohepriester Kajaphas meint, kluge und realistische Politik zu machen. Er weiß, dass Jesus den Anspruch erhebt, der Messias zu sein; ein solcher Anspruch aber, so wie das Judentum ihn versteht, bedeutet politische Gefahr. Also muss Jesus sterben; im Interesse des Volkes, meint Kajaphas und weiß nicht, wie wahr das ist: Für alle Völker wird Jesus sterben, um aus ihnen das eine Volk Gottes zu machen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)