Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Christus hat uns die Sorge für die ganze Welt anvertraut. Darum rufen wir zu ihm:
1. Beten wir für den verstorbenen Papst Franziskus und für alle, die um ihn trauern.
Wir bitten dich, erhöre uns.
2. Mögen wir in Kürze einen guten, neuen Papst bekommen.
Wir bitten dich, erhöre uns.
3. Für die Menschen, die nicht zum Glauben finden, denen Gott gleichgültig geworden ist.
Wir bitten dich, erhöre uns.
4. Gib den Geist der Weisheit und der Erkenntnis allen Regierenden und Mächtigen der Erde.
Wir bitten dich, erhöre uns.
5. Für die Boten des Glaubens, die vielfach behindert werden in der Erfüllung ihres Auftrags.
Wir bitten dich, erhöre uns.
6. Um Priester, die unseren Gemeinden deinen Tod und deine Auferstehung in der Feier der Eucharistie lebendig verkünden.
Wir bitten dich, erhöre uns.
7.Frieden, Gerechtigkeit und Einheit möge für alle Menschen der Erde erfahrbar werden.
Wir bitten dich, erhöre uns.
8. Leite alle Verantwortlichen in der Kirche mit deinem Geist.
Wir bitten dich, erhöre uns.
9. Mögen alle Menschen frei sein von Armut und Hunger, Angst und Bedrängnis.
Wir bitten dich, erhöre uns.
10. Für uns alle um den Mut, den Glauben vor anderen zu bekennen.
Wir bitten dich, erhöre uns.
Denn dich bekennen wir als das Leben, nach dem die Welt hungert, und preisen dich als den Retter in Ewigkeit. – A: Amen

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


du hast uns deine Welt geschenkt

1. Du hast uns deine Welt geschenkt:
den Himmel, die Erde.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

2. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Länder - die Meere.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

3. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Sonne - die Sterne.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

4. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Blumen - die Bäume.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

5. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Berge - die Täler.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

6. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Vögel - die Fische.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

7. Du hast uns deine Welt geschenkt:
die Tiere - die Menschen.
Du hast uns deine Welt geschenkt:
Herr wir danken dir.

.... Freundschaft ist ....
www.aloys-trier.de/2024/04/05/freundschaft-ist-ein/
www.aloys-trier.de/2024/09/07/an-einen-guten-menschen-impulszettel/
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aus der Kinderbibel

..... aus der Kinderbibel

Wieder vereint

(Genesis 42-47)

Jakob und seiner Familie in Kanaan ging es schlecht. Er beschloss, außer Benjamin alle seine Söhne nach Ägypten zu schicken, wo Korn verkauft wurde. So kam es, dass die Brüder auf Josef trafen. Sie erkannten ihn nicht und fragten, ob sie Korn kaufen könnten. Josef wollte prüfen, ob sie noch immer so grausam waren wie früher. Er behauptete, dass sie Spione seien und ließ sie ins Gefängnis werfen. Drei Tage später wies er sie an, nach Hause zurückzukehren, um ihren jüngeren Bruder zu holen. Josef liebte Benjamin und wollte ihn gern wiedersehen. Er behielt einen Bruder als Pfand zurück, damit die anderen zurückkommen würden. Josef ordnete an, die Taschen seiner Brüder vor ihrer Heimreise mit Korn zu füllen. Zuhause in Kanaan erzählten die Brüder Jakob alles, aber der weigerte sich, Benjamin gehen zu lassen. Er wollte nicht einen weiteren Sohn verlieren. Schließlich war das Korn aufgebraucht. Juda flehte den Vater an, sie nach Ägypten gehen zu lassen und versprach auf Benjamin aufzupassen. Schließlich willigte Jakob ein. Und so kamen die Brüder wieder zu Josef, der glücklich war Benjamin zu sehen.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)